ARCHIV: Meldungen bis Dezember 2009
(Frühere Meldungen finden Sie
>>>hier im Archiv)
Kein
erfolgreicher Spieltag
Bad Soden, 14.12.2009. Nach der fünften MTS Runde
gab es leider einige Niederlagen. Bad Soden 1 verlor unglücklich gegen
die starke Mannschaft aus Eppstein 2 mit 3:5. Es wäre auch ein 4:4
drinnen gewesen, doch leider kam der Eppsteiner Gegner an Brett 8 noch
mit 50 minütiger Verspätung und gewann.
Ralf Kellerwessel konnte als einziger Spieler
gewinnen. Remise holten Thomas Rödiger, Dr. Friedrich Bittner, Daniel
Großjohann und Raimund Zöller. Damit belegt jetzt die Mannschaft einen
Mittelfeld Platz. Mit einem blauen Auge kam Bad Soden 2 mit einem 4:4
Unentschieden beim Tabellenführer aus Raunheim 2 nach Hause, da man nur
zu siebt antreten konnte. Die Brüder Julien und Christoph Leach sowie
Sander Veenstra konnten durch starke Leistungen gewinnen.
Mannschaftsführer Klaus Noha und Peter Hegner holten die restlichen
halben Punkte.
Mit 7:3 Punkten liegt die Mannschaft punktgleich
mit Eschborn 3 und Raunheim 2 an dritter Stelle und kann noch
aufsteigen. Völlig unter ging diesmal die ersatzgeschwächte Mannschaft
von Bad Soden 3, die gegen den Mitverfolger aus Kelkheim 2 mit 1,5:6,5
das Nachsehen hatte.
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Michael Leach (Foto: Schulze) |
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Lediglich Michael Leach konnte überzeugen sowie ein
Remis von Robert Ackermann. Trotz der herben Niederlage überwintert die
Mannschaft als Tabellenführer und hat weiterhin sehr gute Chancen
aufzusteigen. Ganz im Gegensatz zu Bad Soden 4, die mit 2,5:5,5 gegen
Eppstein 3 verloren hatten und weiterhin Schlusslicht bleiben. Immerhin
konnten diesmal Stefan Mayer und Rudi Schäfer gewinnen. Ersatzmann
Michael Hoss holte zumindest ein Remis.
Das schönste Resultat des Spieltages liefert
diesmal die Mannschaft von Bad Soden 5, die das Kellerduell bei
Steinbach 4 knapp mit 3,5:2,5 gewann. Kurios ist dabei, das fast alle
Spieler der 6. Mannschaft, aushalfen, da die 6. Mannschaft kampflos
gegen Frankfurt West 4 mit 6:0 gewann. Die Punkte für Bad Soden 5 holten
Ben Luca Neukranz, Sewa Gerassimov sowie der kampflose Sieg von Leo
Deppe. Jakob Wegmann holte das entscheidende Remis. Im internen Duell
zwischen Bad Soden 7 und 8 hatte die siebte Mannschaft das bessere Ende
für sich und gewann kanpp mit 3,5:2,5. Für Bad Soden 7 gewann Nils
Schröder, Clemens Deutsch und die wieder genesene Lea Sonnenschein. Marc
Pohl spielte Remis. Für Bad Soden 8 gewannen Konstantin Weixler und
Milad Emami. Kevin Kookpari spielte Remis. Bad Soden 9 war diesmal
spielfrei. Und schließlich verlor Bad Soden 10 klar gegen Hofheim 9 mit
1:4. Zum wiederholten mal konnte nur Frederic Temmeyer gewinnen. Am
18.12.09 findet noch die traditionelle Weihnachtsfeier statt zum
Abschluß des Jahres. Es war ein gutes Jahr für den Schachclub Bad Soden.
[Roland Bettenbühl]
Schachclub
2.0
Mit einer neuen Team-Community, die nur für Mitglieder des
Schachclubs exklusiv zur Verfügung steht, hat Daniel Pohlke wieder
einmal mehr bewiesen, daß er nicht nur die Skandinavische Verteidigung
bevorzugt - nein, er beherrscht als IT-Experte auch die Rudelbildung.
Im Lingo der Web 2.0 Welt wird das auf neuhessisch "Social
Community" genannt. An einem virtuellen Dorfplatz treffen sich die
Vereinsmitglieder des Schachclub Bad Soden, um ihre neuesten Tipps und
Tricks vergangener Partien als auch kommender Wettkämpfe gegen
zukünftige Gegner in den diversen Klassen des MTS-Verbands
auszutauschen.
Daniel Pohlke hat mit der OpenSource Software von NING eine
Team-Community eingerichtet. Wer Mitglied in dieser modernen Community
werden möchte, schreibt einfach an [21.12.2009 17:57:54] Daniel Pohlke:
POHLKE [at] web.de und erhält dann eine Einladung
zum Mitmachen.
Und an dieser Stelle gleich noch
ein Praxis-Tipp, wie man Schachpartien zwischen FRITZ und NING hin
und her schieben kann.
FRITZ: Laden Sie Ihre Spielpartie und wählen folgende Schritte:
NING Team Community:
- MYPAGE
- Quick ADD
(Hier können Sie einen Diskussionsbeitrag eröffnen und Ihre
Partie-Notation mit STRG+V hineinkopieren)
Natürlich funktioniert das auch in der umgekehrten Richtung von NING
zu FRITZ. Einfach die Spielnotation aus der NING-Community mit STRG+C
kopieren, FRITZ starten, den Maus-Cursor in die Fläche mit der Notation
bewegen und mit STRG+V kopieren. So können Sie die einzelnen Partien mit
den vertrauten Werkzeugen nachspielen oder besondere Varianten
Analysieren.
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Hier geht's zum Informationsnetzwerk Schachclub-Badsoden-Team:
http://schachclub-badsoden-team.ning.com
Schach-Tipps
im Internet
Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten den Schachsport zu
unterstützen. Als gelernter Informatiker hat sich Martin Strauch
entschlossen, sein Wissen rund um das Thema Schach anderen kostenlos im
Internet zur Verfügung zu stellen. So können auf seiner Webseite
www.schach-tipps.de Hobbyspieler, aber auch Vereinsspieler, ihre
Fähigkeiten trainieren (z.B. Taktiktraining). Sein zweites Projekt
www.onlineschach.eu ist eine Schachplattform, auf welcher man
kostenlos gegeneinander Schach spielen kann. Das schöne hierbei ist,
dass außer dem Webbrowser keine zusätzliche Software benötigt wird.
Aufstiegschancen
geplatzt - teilweise
30.11.2009. Nach der
vierten MTS Runde hat Bad Soden 1 gegen den Landesliga-Absteiger
Hattersheim 1 mit 2,5:5,5 leider gepatzt. Nachdem die Spitzenbretter 1
und 3 sowie das achte Bretter ihre Partien verloren geben mussten,
konnten die anderen fünf Spieler leider nur noch remisieren.
Halbe Punkte holten: Dr. Friedrich Bittner, Gerolf Dietz, Ralf
Kellerwessel, Daniel Großjohann und Raimund Zöller. Damit ist der Traum
des erstmaligen Aufstieges in die Landesliga erst mal ausgeträumt.
Besser lief es für Bad Soden 2, die in Unterzahl mit 5:3 gegen Nauheim 1
gewinnen konnten und immer noch auf einem Aufstiegsplatz liegen. Es
gewannen Stefan Schmieder, Peter Hegner, Julien Leach und Sander
Veenstra. Remis spielten Klaus Noha und Christoph Leach. Nächste Runde
kommt es zum Spitzenduell gegen den Tabellenführer aus Raunheim 2.
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Keine Angst vor großen Tieren (II): Christian Hannemann
(ganz links) und Dr. Friedrich Bittner (ganz rechts) im Simultan 1981
gegen GM Salo Flohr. Der tschechoslowakisch-sowjetische Großmeister
Flohr erspielte sich im April 1936 seine höchste historische ELO-Zahl
von 2754 und damit den 2. Platz der Schach-Weltrangliste. In Wettkämpfen
gegen Weltmeister Max Euwe (8:8) und Michail Botwinnik (6:6) remisierte
Flohr. Hannemann und Dr. Bittner hatten am 29.11.2009 in der 4.
MTS-Runde geringfügig schwächere Gegner am Brett. |
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Bad Soden 3 bleibt weiterhin ungeschlagen Tabellenführer und konnte
am Ende doch etwas glücklich bei Eppstein 3 mit 4,5:3,5 gewinnen. Beim
Zwischenstand von 3:3 sah es lange nach einem Unentschieden aus, doch
Dimitrij Lintchuk konnte mit Material-Nachteil ein Dauerschach mit der
Dame erzwingen. Matchwinner war diesmal Michael Leach! Weitere Siege gab
es für Christian Hannemann und Werner Kümmel. Halbe Punkte holten noch
Roland Bettenbühl sowie Robert Ackermann. Auch hier kommt es in der
nächsten Runde zum Spitzenduell gegen Kelkheim 2.
Bad Soden 4 trat mit 2 Spielern Unterzahl an und hatte gegen
Hattersheim 3 mit 2,5:5,5 das Nachsehen und wird wohl dem Abstieg nicht
entrinnen können. Dieter Ruppel und Rudi Schäfer gewannen Ihre Partien
und Daniel Pohlke spielt Remis. Auch Bad Soden 5 kann sich nicht mehr
retten und ging stark ersatzgeschwächt mit 0,5:5,5 gegen Flörsheim 3
unter. Lediglich Stammspieler Michael Hoss gelang ein Remis.
Im internen Duell zwischen Bad Soden 6 und 8 hatte die sechste
Mannschaft klar die Nase mit 5:1 vorne. Volle Punkte holten Alex José
Kullmann, Jakob Wegmann, Ben Luca Neukranz, Gabriela Vukusic sowie Carl
Schwendler. Den Ehrenpunkt für Bad Soden 8 holte Max-Ludwig Schmitt.
Etwas unglücklich verlor Bad Soden 7 ebenfalls mit einem Spieler
Unterzahl bei Hattersheim 5 mit 2:4. Nils Schröder gewann, Marc Pohl und
Hilmar Klingkusch gelangen gegen starke Gegner immerhin ein Remis. Und
schließlich verlor Bad Soden 9 klar bei Hofheim 10 mit 1:4. Nur
Ersatzspieler Frederic Temmeyer konnte gewinnen. Bad Soden 10 war
spielfrei. Bereits in 2 Wochen steht der nächste Spieltag an.
Alle Einzelergebnisse finden Sie hier:
Runde 4 - Einzelergebnisse vom
29.11.2009
[Roland Bettenbühl]
Viel
Adrenalin - wenig Bedenkzeit: Schwarzer Tag beim Vierer-Pokal in
Raunheim
20.11.2009. Der Abend begann spannend: Wie verabredet, stand ich
Viertel nach sieben abholbereit auf der Straße - nur von Reiner und dem
Auto keine Spur. Hoffnung um halb acht: ein Sportwagen passenden Typs
kommt aus der Dunkelheit - leider mit einem falschen Kennzeichen... Soll
ich schnell noch Sander Veenstra kontaktieren? Vielleicht kann der es
noch irgendwie rechtzeitig nach Raunheim schaffen. Viertel vor acht: ich
bestelle ein Taxi. Den Fahrpreis ersetzt der Verein bestimmt in einem
solchen Notfall! Fünf vor acht: knapp vor dem Taxi erscheint der
richtige BMW, und Reiner der Raser bringt uns noch halbwegs pünktlich an
die Bretter.
Ein schwarzer Tag: Gerd Kronenburg trotzt an 1 mit Schwarz DWZ- Favorit
Thomas ein Remis ab. Sein Bruder Bernd gewinnt an 4 gegen Stefan eine
Figur und damit die Partie, ebenfalls mit Schwarz. Anschließend kommen -
trotz Bedenkzeitnachteils - Reiner (an 2 gegen E. Landauer) und ich (an
3 gegen M. Köcher) zu zwei ungefährdeten weiteren Schwarzsiegen: Favorit
Bad Soden I schlägt Raunheim II knapp mit 2,5 - 1,5 und ist damit eine
Runde weiter.
[R. Kellerwessel]
Die Einzelergebnisse aus Bad Soden vom MTS 4er Pokal:
Raunheim 2-Bad Soden 1 Endergebnis 1,5:2,5
Brett 1 Kronenburg, G - Rödiger 0,5:0,5
Brett 2 Landauer - Dr. Martin 0:1
Brett 3 Köcher, Martin - Kellerwessel, R. 0:1
Brett 4 Kronenburg, B. - Jäger, S.1:0
Bad Soden 2-Eschborn 2 Endergebnis 1,5:2,5
Brett 1 Noha, Klaus - Remmert, Oliver 1:0
Brett 2 Smith-Meyer, Geir - Juhnke, Peter 0:1
Brett 3 Leach, Julien - Hegener, Thorsten 0,5:0,5
Brett 4 Leach, Christoph - Graf, Michael 0:1
Kelkheim 3-Bad Soden 3 Endergebnis 1,5:2,5
Brett 1 Walther, H. - Bettenbühl, R. 1:0
Brett 2 Findeis - Leach, Michael 0:1
Brett 3 Trösch - Ackermann, R. 0,5:0,5
Brett 4 Ferdinand, R - Kümmel 0:1
Bad Soden 7-Kelkheim 2 0,5:3,5
Brett 1 Pohl, Marc- Linden 0:1
Brett 2 Klingkusch - Boethelt, K. 0,5:0,5
Brett 3 Schröder - Miller,J. 0:1
Brett 4 Deutsch, C.- Erbach, M 0:1 kampflos
Bad
Sodener Mannschaften bleiben vorne
In der 3. MTS Runde gab es wieder erfreuliche
Ergebnisse für die drei Spitzenteams. So konnte Bad Soden 1 als
Aufsteiger sensationell gegen die DWZ Übermannschaft aus Nied 2 ein 4:4
Unentschieden erzielen. Es war von Anfang an ein spannender Kampf.
Gerolf Dietz war mal wieder der Retter in Not, denn er konnte aus dem
3:4 Rückstand noch das 4:4 machen. Außerdem gewannen in sehr schönen
Partien Daniel Großjohann, Dr. Reiner Martin und unser Newcomer Sander
Veenstra. So spielt die erste weiter um den Aufstieg mit.
Bad Soden 2 hat leider einen Punkt bei Hofheim 5
verschenkt, da man nur zu siebt antreten konnte und ein halber Punkt zum
Sieg gefehlt hatte. Deshalb ging der Kampf auch 4:4 aus. Volle Punkte
konnte Vater Michael und Sohn Julien Leach holen sowie Geir Smith Meyer.
Remis spielten Christoph Leach sowie Ulrich Götting, der die letzte
Partie spielte. Es sieht weiterhin gut aus für die Mannschaft.
Bad Soden 3 bleibt durch einen überzeugenden
5,5:2,5 Sieg gegen Hattersheim 3 weiter Tabellenführer. Else Mangold,
Marc Basedow und Werner Kümmel gewannen schnell Ihre Partien. Dimitrij
Lintchuk holte ein Remis. Durch den Sieg von Robert Ackermann war der
Kampf dann entschieden, sodass die Spitzenbretter Sven Meisgeier und
Roland Bettenbühl zu einem Remis einwilligten.
Bei den anderen Mannschaften gab es leider wieder
viele Niederlagen: So verlor Bad Soden 4 das wichtige Spiel gegen
Hofheim 6 klar mit 2,5:5,5. Nur die Ersatzspieler Matias Thomsen und
Michael Hoss konnten gewinnen. Kurt Fredershausen holte noch ein Remis.
Auch Bad Soden 5 wird wohl absteigen, hier konnte nur Sebastian Spreng
gegen die starke Mannschaft aus Sulzbach 2 ein Remis zum 0,5:0,5
Endstand holen.
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Keine Angst vor großen Tieren: Alex José Kullmann |
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Sehr erfreulich war das 3:3 Unentschieden von Bad
Soden 6 gegen Hattersheim 5. Alex José Kullmann konnte einen Erwachsenen
mit 300 DWZ mehr bezwingen, sowie ein Sieg von Gabi Vukusic. Ben Luca
Neukranz und Sewa Gerassimov holten noch zwei Remise. Bad Soden 7 verlor
unglücklich mit 2,5:3,5 gegen Hofheim 8. Hilmar Klingkusch und Alan
Downing gewannen schnell und Nils Schröder spielte Remis. Bad Soden 8
war bei Kelsterbach 3 chancenlos und verlor glatt mit 0:6.
Bei Bad Soden 9 holte Jannis Wolter einen
Ehrenpunkt zum 1:4 Endtand gegen Groß Gerau 3. Bemerkenswert war die
Leistung seiner Schwester Jette, die dreieinhalb Stunden kämpfte und
nach vielem hin und her leider verlor. Keine Punkte gab es auch für Bad
Soden 10, die auch keine Chance bei Raunheim 4 hatten und mit 0:5
verloren. Ab übernächste Woche beginnt dann die Schach AG in der
Theodor-Heuß Schule mit dem Vorsitzenden Roland Bettenbühl, der sich
darauf schon freut.
Die Ergebnisse im Einzelnen
>>>hier
Die Tabellen
>>>hier (Dank an SVG 1932 Eppstein für die vorbildliche
Turnierdatenbank)
[2.11.2009] Roland Bettenbühl
Ergebnisse
4er Pokal:
Bad Soden 2-Mörfelden 1 Ergebnis 3:1
Brett 1 Veenstra- Herzberger 1:0
Brett 2 Noha- Koculak 1:0
Brett 3 Schmieder, Stefan-Kipp 0,5:0,5
Brett 4 Leach,Michael- Schepsen 0,5:0,5
Flörsheim 3-Bad Soden 3 Ergebnis 1:3
Brett 1 Schwarz, Frederik- Bettenbühl, Roland -:+ (0:1 kampflos)
Brett 2 Battenfeld-Ackermann 0:1
Brett 3 Platt, Erik- Kümmel 1:0
Brett 4 Weber, Samuel- Meyer, Stefan 0:1
Groß Gerau 2-Bad Soden 4 Ergebnis 3:1
Brett 1 Gunst- Pohlke 1:0
Brett 2 Löffler, Markus- Leßmann 1:0
Brett 3 Löffler, Thorsten-Fredershausen 0:1
Brett 4 Engemann-Schäfer, Rudi 1:0
Groß Gerau 3-Bad Soden 7 Ergebnis 1:3
Brett 1 Tampe-Downing, Alanm 0:1
Brett 2 Vacan-Klingkusch 0:1
Brett 3 Lochmann, S.-Deutsch 0:1
Brett 4 Müller, Danilo-Schröder, Nils +:- (1:0 kampflos)
[25.10.2009]
Bester
Start der Vereinsgeschichte
[6.10.2009 / Roland Bettenbühl]. Nach dem 2.
Spieltag sind die ersten drei Mannschaften jeweils Tabellenführer in
ihrer Klasse – so etwas hat es in der 30 jährigen Historie noch nicht
gegeben - Bad Soden 1 gewann bei Frankfurt-West 2 ungefährdet mit 5:3.
Dr. Reiner Martin, Ralf Kellerwessel und Sander Veenstra konnten
gewinnen. Thomas Rödiger, Gerolf Dietz, Raimund Zöller und Stefan Jäger
spielten Remis. Mit 4:0 Punkten sollte man als Aufsteiger nichts mehr
mit dem Abstieg zu tun haben. In der nächsten Runde kommt jetzt ein ganz
schwerer Brocken mit Nied 2. Dann wird man sehen, ob die Mannschaft
sogar um den Aufstieg mitspielen kann.
Bad Soden 2 hatte einen gleichstarken Gegner und
spielte folgerichtig 4:4 gegen Flörsheim 2. In einem sehr engen Kampf
stand es für uns zwischenzeitlich 3,5:2,5 bei noch zwei ausstehen
Spielen. Nachdem eine Partie verloren ging, musste Ulrich Götting nun
die entscheidende Partie bestreiten. Trotz einer Qualität mehr willigte
er aber dann in das Remis-Angebot seines Gegners ein, denn es wäre ein
kompliziertes Endspiel geworden, das bestimmt noch 2 Stunden hätte
dauern können bei schon fortgeschrittener Zeit. Stefan Schmieder und
Sven Meisgeier gewannen souverän ihre Partien. Peter Hegner, Julien
Leach, Roland Bettenbühl und Ulrich Götting steuerten ein Remis bei.
Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Bad
Soden 3 gewann trotzdem hoch mit 6:2 gegen Hofheim 6. Es gewannen
Michael Leach, Dimitrij Lintchuk, Werner Kümmel, Stefan Meyer, Else
Mangold. Robert Ackermann und Matias Thomsen remisierten. Auch der
nächste Gegner Hattersheim 3 ist nicht unbezwingbar, sodass die Chancen
auf den Aufstieg hoch sind. Bad Soden 4 musste in Unterzahl antreten und
verlor deutlich gegen eine Mannschaft aus Nied 3 mit 1:7, die aufgrund
Ihrer Spielstärke gut und gerne 2 Klassen höher spielen könnte. Sven
Leßmann und Kurt Fredershausen spielten remis. Es wird ganz schwer, den
Abstieg zu vermeiden, obwohl nächste Runde Hofheim 6 schlagbar ist.
Von den Jugend- und Kindermannschaften konnte nur
Bad Soden 7 noch ein 3:3 Unentschieden gegen Kelkheim 5 erzielen.
Bemerkenswert war, dass von 6 Spielern nur drei da waren. Alan Downing,
Hilmar Klingkusch und Nils Schröder mussten also alle gewinnen, was sie
auch schafften. Die übrigen Kindermannschaften mit vielen
Ersatzspielern gingen gegen überstarke Gegner gnadenlos unter. Bad
Soden 5 verlor glatt mit 0:6 gegen Raunheim 3. Bad Soden konnte nur
durch Ben Luca Neukranz zum 1:5 Endstand gegen Hofheim 6 einen
Ehrenpunkt erzielen. Für Bad Soden 8 konnte immerhin Konstantin Weixler,
der schon am Freitag im Viererpokal einen Erwachsenen schlagen konnte,
ein Remis zum 0,5:5,5 Endstand gegen Sulzbach 3 holen. Ruben Rittberger
konnte nach über 3 Stunden Spielzeit ebenfalls ein tolles Remis gegen
einen starken Erwachsenen erzielen. Die Mannschaft verlor gegen
Eppstein 4 mit 0,5:4,5: Und schließlich gab es keine Brettpunkte für Bad
Soden 9 gegen Hofheim 9 zum 0:5 Endstand. Am nächsten Freitag gibt es
weitere Viererpokal Spiele mit Bad Sodener Beteiligung. Auch während den
Herbstferien findet das Training freitags ab 18 Uhr für Kinder und ab 20
Uhr für Erwachsene statt.
Roland Bettenbühl
1.Vorsitzender
Erste
Mannschaft weiterhin ungeschlagen: Ergebnisse des zweiten Spieltags der
MTS-Ligen
[5.10.2009/gk] Noch ist die Saison jung, noch sind Träume nicht bei
allen 10 Mannschaften der Realität gewichen, noch passen solche
Schlagzeilen ins aktuelle Bild. Jawoll, die erste Mannschaft ist
weiterhin ungeschlagen und verdiente sich dieses Prädikat durch einen
überzeugenden 5:3 Auswärtssieg bei den Nachbarn von Frankfurt-West 2.
Alle Einzelergebnisse finden Sie hier:
Saison
2009/10 Runde 2 - Einzelergebnisse vom 4.10.2009
Vereinsmeisterschaft
2009: Gigant gegen Goliath
[26.9.2009/gk] Wenn der Gigant auf den Goliath trifft, geht es kaum
ohne Getöse ab. Das war auch der Fall, als sich Dr. Friedrich Bittner
und Dr. Reiner Martin zum Höhepunkt der Vereinsmeisterschaft 2009
gegenüber saßen. Die Partie verlief zunächst in den wohlgeordneten
Bahnen der Theorie der Sizilianischen Najdorf-Variante. Doch dann
erinnerten sich die Protagonisten an ein altes chinesisches Sprichwort:
"Ausgetretene Pfade zu verlassen ist besser als andere Schachpartien zu
kopieren" - und fortan wogte die gigantische Auseinandersetzung hin und
her. Und schliesslich kam mit dem 24. Zug von Weiß Tc4 (siehe
untenstehendes Diagramm) ganz gehörig Pfeffer in die Partie. Der weiße
Turm griff frontal die schwarze Dame an, war selbst durch die eigene
Dame Da2 gedeckt und nebenbei drohte auch ein Bauernverlust (Dxa3).
Besserwisser FRITZ sah in dieser Position die Dinge natürlich ganz
anders. Wie hätten Sie denn weiter gespielt?

Partie nachspielen >>>hier
Saison-Auftakt
"Das war ein rabenschwarzer erster Spieltag in der Saison. Auf Grund
vieler Absagen verloren alle Teams, die vierte Mannschaft ging gar nicht
erst ans Brett. Insgesamt konnten unsere Mannschaften nur 4,0
Brettpunkte holen."
So kann's kommen, wie man auf der Webseite eines Nachbarvereins
nachlesen kann. Und so liegen Erfolg und Misserfolg oft ganz nahe,
schaut man sich die Ergebnisse von Bad Soden an.
Zum Saisonauftakt zeigten sich die ersten 3 Mannschaften in
erstaunlicher Frühform. So besiegte Bad Soden 1 die erste Mannschaft von
Eschborn überzeugend mit 6:2 Punkten, Bad Soden 2 konnte sich mit 7 : 1
Punkten gegen Frankfurt-West 3 durchsetzen. Im Bruderkampf zwischen Bad
Soden 3 und Bad Soden 4 siegte die dritte Mannschaft mit 5 : 3 Punkten.
Daniel Pohlke gelang dabei die Überraschung, als er mit Schwarz den um
256 DWZ-Punkten höher eingestuften Gegner besiegte. Wer das war und wie
die anderen Begegnungen ausgegangen sind, lesen Sie
>>>hier.
Traumstart für vordere Mannschaften
In der ersten MTS Runde gab es Kantersiege für die
Spitzenteams. So konnte Bad Soden 1 klar gegen den Mitaufsteiger aus
Eschborn 2 mit 6:2 gewinnen. Das Ergebnis war am Ende deutlich, doch
zwischenzeitlich sah es gar nicht danach aus. Nach schnellen Remisen von
Dr. Friedrich Bittner und Daniel Großjohann konnten Raimund Zöller, Dr.
Reiner Martin und Ralf Kellerwessel zum Zwischenstand von 4:1 gewinnen.
Doch dann dauerte es lange, bis Stefan Jäger, der schon 2 Figuren
Vorsprung hatte und Thomas Rödiger gewinnen konnte, eine Partie musste
noch vom Mannschaftsführer abgegeben werden. In der nächsten Runde in 2
Wochen bei Frankfurt-West 2 sollten zwei weitere Punkte folgen.
Bad Soden 2 gewann gegen stark ersatzgeschwächte
Spieler von Frankfurt-West 3 deutlich mit 7:1. Die Spitzenbretter Stefan
Schmieder und Peter Hegner remisierten. Gewinnen konnten Geir
Smith-Meyer, Neumitglied Sander Veenstra, Robert Ackermann sowie die
Familie Leach mit Michael, Julien und Christoph. Damit eroberte die
Mannschaft gleich die Tabellenspitze. Beim nächsten Duell gegen
Flörsheim 2 kommt aber gleich ein schwerer Brocken.
Bei den drei Bad Sodener Duellen hatten jeweils die
nominell stärkere Mannschaften die Nase vorne. So gewann Bad Soden 3
knapp mit 5:3 gegen Bad Soden 4. Es sah aber zwischenzeitlich nach einem
4:4 aus, doch Werner Kümmel konnte mit 2 Minusbauern am Ende doch noch
für die Dritte gewinnen. Für Bad Soden 3 holte Sven Meisgeier und Klaus
Mayer einen halben Punkt, Dimitij Lintchuk, Werner Kümmel, Kurt
Fredershausen sowie Gerwin Pelka kampflos holten die vollen Punkte. Für
Bad Soden 4 spielte Börries Wendling und Daniela Klotz remis. Daniel
Pohlke und Stefan Meyer holten die weiteren vollen Punkte.
Bad Soden 6 gewann hauchdünn mit 3,5:2,5 gegen Bad
Soden 7. Alex José Kullmann, Ben Luca Neukranz und Gabi Vukusic
gewannen. Das entscheidende Remis holte Jakob Wegmann. Für Bad Soden 7
gewann Hilmar Klingkusch sowie Clemens Deutsch. Alan Downing spielte
remis. Und schließlich gewann Bad Soden 9 gegen Bad Soden 10 mit 3:2.
Lukas Hauck, Nikola Schulze-Solano und Jannis Wolter gewannen für Bad
Soden 9. Für Bad Soden 10 gewann Eugen Cernnomazov und Lea Sonnenschein,
die ihre allererste Partie spielte. Die anderen beiden Kinder- und
Jugendmannschaften von Bad Soden 5 und 8 mussten weit reisen und hatten
schwere Gegner. So konnte Bad Soden 5 nur einen halben Punkt durch
Sebastian Spreng bei Ginsheim 1 entführen und verloren glatt mit
0,5:5,5.
Bad Soden 8 bekam einen kampflosen Sieg geschenkt
für Hendrik Haberlah, der erst am Freitag überhaupt in den Club
eingetreten war.
Insgesamt gesehen spielen die Mannschaften von Bad
Soden 1, 2 und 3 um den Aufstieg mit. Alle anderen Mannschaften werden
es leider eher schwer haben und gegen Abstieg kämpfen.
Im November wird der Schachclub auch wieder eine
Theodor-Heuß Schule eine Schach AG mit dem Vorsitzenden Roland
Bettenbühl anbieten. Alle Schachinteressierte können immer freitags um
18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr für Erwachsene in die Hasselgrundhalle,
kleiner Mehrzweckraum kommen. Weitere Info´s unter
www.schachclub-badsoden.de.
Roland Bettenbühl
1.Vorsitzender
SC Bad Soden
Das
Wodka-Gambit: Auch so kann eine Partie verloren gehen
Der französische Schachspieler Wladislaw Tkatschjew
hat sich bei einem Turnier im indischen Kalkutta selbst eine Niederlage
zugefügt. Der in Moskau geborene 35-Jährige kam sturz betrunken zu
seiner Partie gegen den Inder Praveen Kumar, dass er sich kaum auf dem
Stuhl halten konnte und nach elf Zügen mit dem Kopf auf dem Tisch
einschlief.
Fotos in indischen Zeitungen zeigen, wie die Veranstalter vergeblich
versuchten, den sanft schlummernden Grossmeister zu wecken. Der
Europameister von 2007 verlor das Duell schliesslich, weil er das
Zeitlimit von 90 Minuten überschritt. Vom Ausrichter wurde der
Schachspieler anschliessend verwarnt, er darf aber weiter an dem Turnier
teilnehmen.
Bericht
über das 5.
Altes Wirtshaus Chess960-Freiluft-Open
Am Sonntag, 16. August fand wie jedes Jahr das inzwischen 5.
Chess960-Freiluft-Open statt. Bei strahlendem Sonnenschein und
sommerlichen Temperaturen fanden sich gegen 9:30 Uhr acht gut gelaunte
Schachspieler vor dem griechischen Restaurant Altes Wirtshaus ein. Für
Tische, Stühle, Sonnenschirme und Bewirtung sorgte der freundlich Wirt
Niko Chatsiathanasiadis; für wunderschöne Turnierbretter, Figuren und
DGT-Digitaluhren sorgten die Chess Tigers.
Es wurde ein siebenrundiges Rundenturnier ausgelost, bei dem jeder
einmal gegen jeden spielt. Die Bedenkzeit betrug 20 Minuten pro Spieler
und Partie, sowie 5 Sekunden Bonus pro Zug. Dies ist bei den
Digitaluhren leicht einzustellen, und sorgt dafür, dass der Spieler auch
nach Ablauf der regulären Bedenkzeit wenigstens 5 Sekunden pro Zug zur
Verfügung hat. Damit wird sichergestellt, dass auch Partien trotz
Zeitnot nicht in Hektik und Panik enden, sondern noch einigermaßen
sinnvolle Züge möglich sind.
Nach vier Runden begaben wir uns zum gemeinsamen Mittagessen auf die
Terasse des Bella Italia. Zu diesem Zeitpunkt führte Dr. Friedrich
Bittner mit 4 aus 4 Punkten, und es gab vier Spieler mit jeweils 2,5
Punkten: Thomas Meisegeier, Geir Smith-Meyer, Daniel Pohlke und Robert
Ackermann.
Etwa gegen 16:00 Uhr, eine Runde vor Schluss, stand der Sieger fest:
Dr. Bittner, er hatte bereits 6 aus 6 Punkte, während der mit 4,5
Punkten zweitplazierte, Geir Smith-Meyer, gegen Robert Ackermann
remisiert und gegen Thomas Meisegeier verloren hatte. Die beiden hatten
zu diesem Zeitpunkt je 4 Punkte und waren Anwärter auf das
Siegertreppchen.
Die siebte und letzte Runde brachte dann die Entscheidung um den
zweiten Platz: Im Spitzenkampf Smith-Meyer gegen Bittner konnte sich Dr.
Bittner mit den schwarzen Steinen ein weiteres Mal durchsetzen, wodurch
er das Turnier mit der Glanzleistung von 7 aus 7 Punkten gewann. Die
Herren Ackermann und Meisegeier gewannen jeweils ihre Partien und wurden
dadurch mit 5 aus 7 Punkten geteilt Zweiter. Gegeneinander hatten sie
Remis gespielt, so dass für eine Feinwertung letztlich das zweite Remis
entscheidend war. Robert Ackermann hatte gegen Geir Smith-Meyer (Platz
4) remisiert, Thomas Meisegeier nur gegen Daniel Pohlke (Platz 5).
| Spielername |
Punkte |
| Dr. Friedrich Bittner |
7 |
| Robert Ackermann |
5 |
| Thomas Meisegeier |
5 |
| Geir Smith-Meyer |
4,5 |
| Daniel Pohlke |
3 |
| Börries Wendling |
2 |
| Werner Kümmel |
1 |
| Pierre Braunberger |
0,5 |
Wir gratulieren dem Sieger Dr. Friedrich Bittner und danken allen
Teilnehmern, sowie dem Organisator Daniel Pohlke.
Den Zusatzbericht zum Turnier finden Sie
>>>hier,
die Detail-Ergebnisse und Ratingzahlen sind
>>>hier
Bericht von Börries Wendling (Turnierleiter)
5.
Altes Wirtshaus Chess960 Open - Einladung 16.8.2009
Hallo Schachfreunde,
auch dieses Jahr findet wieder das Chess960 Freiluftopen statt.
Da noch wenige Plätze frei sind bitte ich um Voranmeldung.
Es kann nicht garantiert werden dass am Sonntag noch Plätze frei sind!
Schachclub
Bad Soden lädt ein: 5. Altes Wirtshaus Chess960 Freiluft-Open 2009
Zum fünften Mal
findet in diesem Jahr am 16.8.2009 das 'Altes Wirtshaus Chess960' Open
statt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in den Innenräumen
des Lokals statt.
Spielmodus: 7 Runden Advanced Swiss System.
Die Bedenkzeit beträgt 20 min+5s pro Zug.
Das Turnier wird IPS ausgewertet.
Das Turnier wird nach den Chess960-Regeln gespielt
Termin: 16. August 2009
9:30 Meldeschluss
9:55 Auslosung der ersten Chess960 - Stellung
1.Runde 10.00 Uhr
2.Runde 11.00 Uhr
3.Runde 12.00 Uhr
4.Runde 13.00 Uhr anschl. Mittagspause
Auslosung 4. Runde 14.55
5.Runde 15.00 Uhr
6.Runde 16.00 Uhr
7.Runde 17.00 Uhr
Ort: Altes Wirtshaus Bad Soden
Clausstr. 2, 65812 Bad Soden am Taunus
Startgeld: Euro 3.- Preisgeld: entfällt
Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl - Voranmeldung erwünscht per
email an: daniel.pohlke@gmail.com
Turnierleiter und Schiedsrichter:
Börries Wendling
Schachclub Bad-Soden
Vorsitzender:
Herr Roland Bettenbühl, Tel. 06196-25639
Die komplette Ausschreibung kann auch hier nachgelesen werden
http://docs.google.com/View?id=dg7m79ms_20g27cd6fz
Mit schachlichen Grüßen
Daniel Pohlke
Chess
Classic Mainz 2009: So sehn Sieger aus, Tralalalala
Bei den diesjährigen Chess Classic in Mainz gab es nicht nur die
lächelnden Gesichter der Sieger. Da war es einmal mehr der armenische
Olympia-Gold-Gewinner Levon Aronian, der neuer Schnellschachweltmeister
im Final-Duell gegen den jungen Ian Nepomniachtchi wurde, oder der
ehemalige Juniorenweltmeister Shakhriyar Mamedyarov aus der Mainzer
Patenstadt Baku, der das stark besetzte ORDIX-Open-Turnier gewann.
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Sieger-Lächeln: Der neue Schnellschachweltmeister Levon
Aronian |
|
.
Und
nicht zuletzt zeigte Ralf Kellerwessel vom Schachclub Bad Soden, daß man
sich an die Siege in seiner Rating-Klasse durchaus gewöhnen kann, er
gewann die Rating-Klasse DWZ 2000 - 1751, mit 6,5 Punkten aus 11
Partien. Dabei wurde er jedoch mit einigen hochkarätigen Gegnern
konfrontiert, die Durchschnitts-Wertung seiner Gegner lag bei 2156 DWZ.
Auch Geir Smith-Meyer spielte ein überzeugendes Turnier und landete in
seiner Rating-Gruppe auf dem 21. Platz. Mit insgesamt 6 Remisen gegen
wesentlich stärkere Spieler zeigte er, daß man auch vor starken Spielern
keine Schwächen zeigen muss.
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Ralf Kellerwessel (links): Sieger seiner Ratingklasse
im weltgrössten
Schnellschachturnier Mainz |
|
.
.
Ungewöhnliche Schwächen hingegen zeigte der amtierende
Klassik-Weltmeister und Mainzer Serien-Sieger, Vishy Anand. Anand hatte
sich mit seinem Sekundanten GM Rustam Kasimdzhanov, auf der aktuellen
FIDE-Weltrangliste zur Zeit auf Platz 58, in Bad Soden intensiv
vorbereitet und war eigentlich guter Dinge, einen weiteren Seriensieg in
Mainz einzufahren. Doch dann kam es anders. In der
Auftaktrunde erwischte er einen schwachen Start, und diese Form
setzte sich bis im Entscheidungsdsuell um den dritten Platz fort. Nicht
nur Anand war ob der schwachen Leistung enttäuscht, seine grosse
Fan-Gemeinde trauerten mit ihm und qualifizierten sich allesamt als
Kleenex-Kandidaten.
>>>Zur Chesstigers-Webseite mit
allen Berichten und Resultaten
[3.8.2009/gk]
Chess
Classic Mainz 2009: Fehlstart des Weltmeisters Anand: "Fast wäre es noch
gelungen, meine Gewinnstellung noch zum Remis zu verderben"
Von Johannes Fischer
Einen schlechteren Start hatte Weltmeister Vishy Anand bei den Chess
Classic wohl noch nie. Bei der GRENKELEASING Rapid Weltmeisterschaft
verlor er am ersten Tag die ersten beiden Runden und muss um die
Qualifikation fürs Finale bangen.
Gleich in der ersten Runde zeigte sich, dass Anand nicht
hundertprozentig in Form war. Er spielte mit Weiß gegen Levon Aronian
und verbrauchte schon in der Eröffnung viel Zeit. Zwar schien Anand dank
seines Läuferpaars dafür auf den ersten Blick betrachtet besser zu
stehen, aber wie er in der nachträglichen Pressekonferenz meinte, war
die „Stellung kompliziert“. Deshalb „wollte ich Remis machen, ohne mich
jedoch in eine zu passive Stellung drängen zu lassen. Mit wenig Zeit auf
der Uhr habe ich jedoch den Faden verloren.“ Das bescherte Aronian, der
gestern im Finale der Chess960 Rapid Weltmeisterschaft eine bittere
Niederlage gegen Hikaru Nakamura erlitten hatte, einen wichtigen Punkt
und neues Selbstvertrauen.
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...und schwupp, ist Dein Läufer weg! David Navarra als
Figurenräuber |
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In der Tat gibt nur wenig so viel Schwung, wie eine schlecht stehende
Partie noch zu gewinnen. Das weiß auch Ian Nepomniachtchi. Er stand in
der ersten Runde gegen Arkadi Naiditsch lange Zeit schlecht, ja fast auf
Verlust, aber Naiditsch fand keinen Weg zum Gewinn und so konnte
Nepomniachtchi die gegnerischen Drohungen neutralisieren und ein besser
stehendes Endspiel erreichen, das er schließlich zum Gewinn verdichtete.
Gleich danach trat der junge Russe gegen Anand mit Schwarz an und wieder
war Fortuna auf seiner Seite. Er wählte die scharfe Bauernraubvariante
im Sizilianer und wie Anand in der Pressekonferenz zugab, „konnte ich
mich nicht mehr genau erinnern, was man in dieser Variante eigentlich
spielt“. Die Erinnerungslücken des Weltmeisters verhalfen Nepomniachtchi
zu einem besseren Endspiel und einem zweiten Punkt. Anand hingegen war
mit 0 aus 2 denkbar schlecht ins Turnier gestartet.
Dass es Arkadi Naiditsch nicht besser ging, war da nur schwacher Trost.
Nach seiner unglücklichen Niederlage in der ersten Runde fehlte der
deutschen Nummer Eins die Kraft, um Aronian nennenswerten Widerstand
entgegen zu setzen. Gleich nach der Eröffnung kam er vom rechten Weg ab
und musste einen Bauern geben, um Schlimmeres zu verhindern, wonach die
Partie im höheren Sinne schon entschieden war.
Derart demoralisiert ging es ihm in der dritten Runde gegen Anand nicht
viel besser. Er wählte mit Weiß gegen Caro-Kann eine harmlose Variante
und büsste bald danach wieder einen Bauern an. Obwohl es Anand, wie er
in der Pressekonferenz mit einem Anflug von Galgenhumor bemerkte, „fast
noch gelungen wäre, auch diese Partie zum Remis zu verderben“, erwies
sich der schwarze Mehrbauer letztlich als entscheidend. Anand kam zu
seinem ersten Sieg – und den brauchte er dringend, um sich noch
Hoffnungen auf die Qualifikation fürs Finale zu machen.
Nepomniachtchi und Aronian riskierten mittlerweile in ihrer Partie nicht
allzu viel. Vor allem der Russe hielt sich bedeckt. In einer
Italienischen Partie spielte er mit Weiß vorsichtig und Spannung kam in
der Partie erst auf, als Aronian einen Bauern opferte, um seinen Türmen
Bewegungsfreiheit zu verschaffen. Ernsthaft gefährdet war das
Gleichgewicht jedoch nie und so kam es schließlich zu einem Remis.
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Strippenzieher hinter den Kulissen: Börries Wendling und
Daniel Pohlke vom Schachclub Bad Soden |
|
Damit liegen Aronian und Nepomniachtchi bei Halbzeit anderthalb Punkte
vor Anand. Aber trotz dieses Fehlstarts sollte man den Weltmeister noch
nicht abschreiben. In der Vergangenheit hat er immer wieder gezeigt,
dass er gerade in kritischen Situationen zu großer Form aufläuft. Und
schließlich hat Nakamura es vorgemacht: Nach zwei Auftaktniederlagen in
der Chess960 Weltmeisterschaft gewann er sieben Partien in Folge.
Morgen, 18:30 Uhr, hat Anand die Chance zur Aufholjagd.
Live auf
der Webseite der Chesstigers..
[31.7.2009/Johannes Fischer]
Chess
Classic Mainz 2009: Hikaru Nakamura entzaubert Levon Aronian
Das amerikanische Schnellschach-As Hikaru Nakamura entthronte Levon
Aronian im Chess960 World Championship in beeindruckender Manier. Mit
3,5:0,5 fegte der neue Weltmeister seinen Kontrahenten förmlich vom
Brett. Chess960 is comming home, könnte man sagen, denn die Idee zu
dieser Schachvariante geht auf Ex-Weltmeister Bobby Fischer zurück.
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Hikaru Nakamura hat gut lachen.... |
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Nach einem einseitigen Verlauf entschied Hikaru Nakamura das Finale
ganz überlegen für sich. Er gewann die ersten drei Partien. Erst in der
bedeutungslos gewordenen vierten Begegnung erreichte Aronian eine
Gewinnstellung. Doch im Angesicht einer der größten Enttäuschungen
seiner Karriere ließ er seinen Kontrahenten noch zum Remis entwischen.
In der Pressekonferenz meinte er, er habe einfach sehr langsam
gespielt und dazu schlechte Züge gemacht. In der Tat war sein schlechtes
Zeitmanagement einer der Ursachen für seine deutliche Niederlage.
Zudem fehlte seinem Spiel die Frische, die ihn noch am ersten Tag des
Turniers auszeichnete, als er alle seine Partien für sich entscheiden
konnte. Er agierte insgesamt zu passiv und konnte sich letztlich auch
über die klare Niederlage nicht beschweren.
Das Match um Platz drei schien schon nach den ersten beiden Partien
entschieden, die Movsesian für sich verbuchen konnte. Doch dann schlug
Bologan zurück. In der letzten Partie hatte Movsesian schon einen Bauern
mehr, konnte ihn aber nicht zum Sieg verwerten. Sei’s drum: dem Slovaken
reichte die Punkteteilung zum dritten Platz und einem 2,5:1,5 Sieg.
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Titelverteidiger Levon Aronion: ratlos |
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Die beiden Matches waren auf vier Partien angesetzt, bei Gleichstand
hätte eine Blitzpartie entscheiden müssen. Doch kaum einer rechnete mit
einer Verlängerung. In der vorhergehenden kämpferischen Gruppenphase gab
es kein einziges Remis!
Die beiden Finalisten zählen zu den kreativsten Köpfen im
professionellen Schach.
Und im Chess960 scheint ihre Begabung noch deutlicher zum Ausdruck zu
kommen. Doch das Match hielt nicht die Erwartungen, die sich viele
erhofft hatten. Statt eines spannenden Zweikampfes sahen die Zuschauer
in der Rheingoldhalle eine einseitige Angelegenheit.
Nakamura setzte von Beginn an die Akzente. Zum Auftakt gelang es ihm
deutlich besser als seinem Gegner, sein Figurenspiel zu harmonisieren.
Aronian sah sich zunehmend in eine defensive Stellung gedrängt.
Um Gegenspiel zu erlangen, verschärfte er die Ereignisse mit e5
drastisch. Ein Turmopfer riss die gegnerische Königsstellung auf. Mit
etlichen Schachgeboten trieb er den weißen Monarchen vom Damen- zum
Königsflügel. Doch der Amerikaner verteidigte sich umsichtig, entkam der
Mattangriff und behielt seinen entscheidenden Materialvorteil.
Die 1. Partie zwischen Bologan und Movsesian entwickelte sich
offener. Im Endspiel fanden die Figuren des Slovaken die stabileren
Stützpunkte im Zentrum. Schwarz attackierte die weiße Bauernstruktur am
Königsflügel, bis sie schließlich nicht mehr zu halten war. Danach
reichte Bologans Initiative nicht mehr aus, den entstandenen
Bauernnachteil zu kompensieren.
Weltmeister Aronian überzeugte auch in der zweiten Partie nicht. Sein
Spiel wirkte irgendwie verhalten und ihm fehlte die Frische des ersten
Tages. Er opferte einen Bauern für eine kleine Initiative. Wie schon in
der ersten Partie geriet er jedoch in Zeitnot, die sich schließlich als
entscheidend erwies. Er stellte im Endspiel einen Springer ein, was den
sofortigen Verlust zur Folge hatte.
Nach seinem Schwarzsieg konnte Movsesian in der zweiten Partie sogar
noch zulegen. Unter Qualitätsopfer drängte er seinen Kontrahenten in die
vollkommene Passivität und leitete durch eine Umgruppierung seiner Dame
einen unparierbaren Mattangriff ein. Eine brillante Partie des Mannes,
der am selben Tag schon im FiNet Open alles gewinnen konnte.
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|
|
Spannung pur: Zuschauer verfolgen die Live-Übertragung
der Partien am Monitor.
Im Internet können Zuschauer die Partien
hier live
verfolgen: |
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Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als sich Aronians Leidensweg
auch in der dritten Partie fortsetzte. Das Strickmuster ähnelte den
anderen Partien. Wieder kam er in Zeitnot und musste eine schwierige
Stellung verteidigen. Als der Amerikaner mit seinen beiden Läufern zum
Schlag gegen den schwarzen König ausholte, konnte Aronian nichts mehr
entgegensetzen.
Damit war Hikaru Nakamura gleichzeitig neuer Chess960 Weltmeister. Nach
schlechtem Turnierstart mit zwei Niederlagen ließ der
Schnellschachspezialist 7 Siege folgen. In Anbetracht seiner Gegner muss
man sich vor der Leistung des Amerikaners verneigen. Für Aronian war es
dagegen vielleicht die größte Enttäuschung seiner Karriere. Wer hätte
zuvor gedacht, dass er im Finale keine einzige Partie gewinnen würde?
Gegen Nakamura verlor er – die Rundenpartie mitgezählt - viermal
hintereinander. Ein Desaster für den Vierten der Weltrangliste.
Am Nebenbrett konnte Bologan zurückschlagen. Aus der Eröffnung heraus
übernahm er die Initiative, verpasste dann aber einen klaren Gewinn.
Erst im Turmendspiel konnte er den kleinen verbleibenden Vorteil
realisieren.
Selbst in der bedeutungslos gewordenen Schlusspartie gelang es Aronian
nicht, sich zu rehabilitieren. Er erreichte zwar eine Gewinnstellung,
ließ aber seinen Kontrahenten ins Remis entkommen. „Es war einfach nicht
mein Tag“, meinte der sichtlich erschöpfte Verlierer später. Er muss
sich schnell erholen, denn schon Morgen muss er sich bei der
GRENKELEASING Rapid World Championship gegen Weltmeister Vishy Anand,
Arkadi Naiditsch und Ian Nepomniachtchi behaupten.
Das Match um Platz 3 gewann Movsesian. Eine etwas längere Abwicklung in
der letzten Partie brachte ihm einen Bauern ein, ohne dass Kompensation
für Bologan in Sicht gewesen wäre. Es reichte am Ende zwar nur zum
Unentschieden, doch das bedeutete gleichzeitig den Matchgewinn. Der
Endstand lautete 2,5:1,5 für den Slowaken. Wenn er so weiter spielt,
wird er auch am morgigen Freitag im FiNet Open, wo er im Moment in
Führung liegt, zu den aller engsten Favoriten zählen.
Die diesjährige Weltmeisterschaft sollte der Popularität des Chess960 zu
weiterem Aufschwung verhelfen. In insgesamt 14 Partien sahen die
Zuschauer nur zwei Unentschieden. Viele taktische Kabinettstückchen und
brillante Siege, kämpferisches Schach und kreativste Ideen – eben all
die Dinge, für die Chess960 steht.
31.7.2009 / Harry Schaack
Schach-Großereignis
vor den Toren von Bad Soden
Wer endlich mal ohne lange Fahrzeiten
die Weltklasse des Schachs erleben will sollte sich auf der Webseite
www.chesstigers.de über
die bevorstehende Chess Classic 2009 informieren!
In der alten Römerstadt Mainz findet vom
27. Juli 2009 bis 2. August 2009 die diesjährige Chess Classic statt.
Ein sicherlich einmaliges Erlebnis wird
für die Jugendlichen mit den U16-Talentturnieren geboten. Dort besteht
die Möglichkeit unter den gleichen Bedingungen wie die Weltelite nach
dem Motto "Spielen wie die Weltmeister" an einem unvergeßlichen Turnier
teilzunehmen.
Anmeldung zum Mini-FiNet- und
Mini-Ordix-Open 2009 hier:
http://www.chesstigers.de/ccm9_anmeldung_mini.php
Die Chess Classic Mainz sind
Schachfestivals der absoluten Spitzenklasse: Über 100 Großmeister und
Titelträger sowie über 1000 Schachbegeisterte kommen Jahr für Jahr für
eine Woche nach Mainz, um in den weltgrößten Schnellschachopen
(traditionell und Chess960) zu kämpfen, zu spielen oder einfach nur zu
genießen.
Openanmeldung:
Anmeldung zum FiNet- und Ordix-Open 2009
-
http://www.chesstigers.de/ccm9_anmeldung.php
Für alle denen Mainz nichts gibt habe
ich noch eine weitere Gelegenheit gefunden
http://www.coruschess.com/information.php
[Daniel Pohlke, 14.7.2009]
Ein
Herz und eine Seele
Wenn es in der Kreisklasse C zu einem direkten Aufeinandertreffen Bad
Sodener Mannschaften kommt, erscheint es gelegentlich, wie ein
Kaffeekränzchen zu sein. Man kennt sich, man trainiert
zusammen und man spielt halt auch einmal gegeneinander in der
Kreisklasse. Zum Saisonabschluss traten die Bad Sodener Mannschaften 8,
9 und 10 an. Die Ergebnisse der Kreisklasse C Begegnungen:
|
|
Flörsheim 4 |
1126 |
Bad Soden 9 |
803 |
Ergebnis |
|
Brett |
Spieler-Name |
DWZ |
Spieler-Name |
DWZ |
Heim |
Gast |
|
1 |
Platt, Erik |
1126 |
Fidlschuster, Georg |
978 |
0,0 |
1,0 |
|
2 |
Beciragic, Denny |
Rest |
Emami, Milad |
770 |
1k |
0k |
|
3 |
Lemb, Maurice |
Rest |
Kookpari, Kevin |
780 |
0k |
1k |
|
4 |
Hübner, Patrick |
Rest |
Fidlschuster, Stefan |
684 |
1,0 |
0,0 |
|
5 |
Kowalski, Marco |
Rest |
Forster, Philipp |
keine |
1,0 |
0,0 |
|
Gesamtergebnis: |
3,0 |
2,0 |
|
|
Bad Soden 10 |
767 |
Bad Soden 8 |
809 |
Ergebnis |
|
Brett |
Spieler-Name |
DWZ |
Spieler-Name |
DWZ |
Heim |
Gast |
|
1 |
Gromball, Marco |
773 |
Arnold, Max |
873 |
1k |
0k |
|
2 |
Wiesemann, Till |
750 |
Hauck, Lukas |
787 |
0,0 |
1,0 |
|
3 |
Rittberger, Ruben |
780 |
Schulze-Solano, Nicola |
768 |
1,0 |
0,0 |
|
4 |
Temmeyer, Frederic |
764 |
Schmitt, Max-Ludwig |
Rest |
0,0 |
1,0 |
|
5 |
Cernomazov, Nikita |
keine |
Wolter, Jannis |
Rest |
0,0 |
1,0 |
|
Gesamtergebnis: |
2,0 |
3,0 |
Wie
einst David gegen - na ja, Goliath
Eigentlich hätte es ein ganz unaufgeregtes Spiel in
der Jugendliga werden sollen, als die Jugendspieler vom Schachclub Bad
Soden gegen die Gäste aus Gernsheim antraten. Die Papierform war
so eindeutig, daß es überhaupt nichts zu diskutieren gab. Der Vergleich
mit der biblischen Geschichte vor einigen tausend Jahren drängt sich
auf, aber die Sodener Spieler hatten ja keine Steinschleudern dabei. So
blieb es Nils Schröder mit einer DWZ-Wertung von 833 vorbehalten, am
letzten Brett gegen Christoph Hofmann, mit einer um mehr als 600 höheren
DWZ in seiner Bilanz, anzutreten. And was machte Nils daraus?
| Brett |
Bad Soden |
DWZ |
Gernsheim |
DWZ |
Ergebnis |
| 1 |
Brandt, Jan-Peter |
1145 |
Neumann, Martin |
1974 |
0 : 1 |
| 2 |
Fidlschuster, Georg |
929 |
Mao, Kevin |
1579 |
0 : 1 |
| 3 |
Klingkusch, Hilmar |
917 |
Rothermel, Tim |
1461 |
0 : 1 |
| 4 |
Schröder, Nils |
833 |
Hofmann, Christoph |
1435 |
1 : 0 |
| |
|
|
|
|
1 : 3 |
Dieter
Ruppel gewinnt beim Ramada Cup das Qualifikationsturnier
Vom 17.-19. April fand zum dritten Mal der Ramada
Cup mit über 230 Teilnehmern in Bad Soden statt. Diesmal war der
Schachclub Bad Soden mit 12 Spielern in 4 von 6 Gruppen sehr stark
vertreten. Und so konnten sich gleich vier Spieler bei dem
Qualifikationsturnier für das Finale in Kassel vom 11.-13. Juni 2009
qualifizieren: Dabei gewann Dieter Ruppel die Gruppe F (Wertungszahl
1.299-0) mit 4,5 aus 5 Punkten souverän.
 |
|
|
Siegerehrung: Dieter Ruppel hat gut lachen. Schützler,
Einbrodt, Kretzschmar, Peter, Ullrich, Großkreuz, Lange, Hilgert, Werbe,
Ruppel (v.l.) |
|
Er verbesserte gleichzeitig auch seine persönliche
Wertungszahl um 48 Punkte auf 1.323 DWZ. Außerdem konnten sich in der
starken Gruppe B (Wertungszahl 2.099-1.900) Thomas Rödiger (DWZ +15) als
Fünfter und Dr. Friedrich Bittner (DWZ +19) als Siebter mit jeweils 3,5
aus 5 möglichen Punkten sowie Neumitglied Reiner Martin in der Gruppe C
(Wertungszahl 1899-1.700) als Vierter mit 4 aus 5 Punkten qualifizieren.
Auch die anderen acht Bad Sodener Spieler
erreichten gute Ergebnisse. In der Gruppe C erzielte Ralf Kellerwessel
mit 2,5 aus 5 Platz 25 und Daniel Großjohann Platz 45 mit 1,5 aus 2 bei
51 Teilnehmern in dieser Gruppe.
In der Gruppe D (Wertungszahl 1.699-1.500) holte
Ulrich Götting ebenfalls 2,5 aus 5 und belegte Rang 17 sowie Geir
Smith-Meyer mit 2 aus 3 Rang 33 bei 45 Teilnehmern. Die meisten
Teilnehmer aus Bad Soden gab es in der Gruppe F: So belegte Sven Leßmann
mit 2,5 aus 5 Rang 15, Stefan Meyer wurde 18. und Kurt Fredershausen 19.
mit ebenfalls jeweils 2,5 Punkten. Unsere jüngste Teilnehmerin war die
erst 11jährige Gabriela Vukusic, die immerhin auch 1,5 aus 5 Punkten und
Platz 30 von 34 Teilnehmern holte.
Ein tolles Ergebnis, was Hoffnung auf die kommende
Saison im Herbst macht.
Roland Bettenbühl, 1. Vorsitzender
[24.4.2009]
So
sehn Sieger aus, Tra la la la la
[14.4.2009/gk] Wenn Fotografen mit einer
Digitalkamera bewaffnet die Herausforderung suchen, sollten sie einfach
mal bei einem Schachturnier vorbei schauen und eine Bilderserie der
Schachspieler im Wettkampf knipsen: Emotionen - Fehlanzeige, Dynamik -
Null Chance, Spannung - Vergiß es. Ambiente im Turniersaal? Da ist
morgens um 3 Uhr auf dem Bad Sodener Friedhof mehr los als wenn sich 100
Schachspieler am Brett gegenüber sitzen, das obligatorische Pokerface
aufsetzen und vor lauter Nachdenken keinen Muskel bewegen.
Ähnlich waren die Vorzeichen auch bei den
Hessischen Einzelmeisterschaften, die vom 4. bis 12.April.2009 in
Idstein stattfanden. Unter den hoffnungsvollen Spielern befand sich auch
Ralf Kellerwessel, der in seiner Ratingklasse den ausgezeichneten 2.
Platz belegte, knapp einen halben Punkt hinter dem Lokalmatador Eduard
Schwarz aus Idstein. Und Ralfs charmante Gattin war mit Kamera
bewaffnet und bewies eindrucksvoll, daß das Lächeln des (zweiten)
Siegers durchaus emotional sein kann.
Alle Partien der Hessischen Einzelmeisterschaften
können per Download hier nachgespielt werden:
http://www.schachverband-hessen.de/
Hätte,
wenn und aber: Unglückliche Pokalniederlage
[15.3.2009/gk] Die Liste der Ausreden nach
Niederlagen sind bei Fußballprofis lang, einige haben auch einen
ungewollten Unterhaltungswert. So äusserte sich einst SV Werder-Profi
Dieter Eilts auf ein Journalisten-Hätte-wenn-und-aber-Frage mit der
Antwort "Wenn meine Oma ein Bus wäre, dann könnte sie hupen". Auch
Bundes-Bobbele Boris Becker offenbarte ein Erkenntnis über das
Schachspiel: "Mit Schach schule ich mein Gefühl für Geometrie, was für
Tennis und Schach gleichermaßen wichtig ist". Doch als es um einen
Kommentar zur Pokalniederlage der ersten Mannschaft gegen Flörsheim 1
ging, brachte es Vorstand Roland Bettenbühl auf eine verdichtete
Buchstaben-Masse, wie man sie sonst nur von "Schwarzen Löchern" in den
Galaxien kennt: er nannte das Ergebnis schlicht "unglücklich". Das
Punktergebnis war 2:2, nach der "Berliner Wertung" siegte Flörsheim mit
6,5 zu 3,5.
Die Einzelergebnisse:
Brett
Nr |
Bad Soden 1 |
DWZ |
Flörsheim 1 |
DWZ |
Ergebnis |
| 1 |
Dr. Bittner |
1929 |
Ruppert |
2032 |
0 : 1 |
| 2 |
Dietz |
1831 |
Lahr |
1922 |
0,5 : 0,5 |
| 3 |
Kellerwessel |
1745 |
Specht, T. |
1780 |
0,5 : 0,5 |
| 4 |
Großjohann |
1849 |
Jamali |
1807 |
1 : 0 |
Erste Mannschaft als Meister aufgestiegen!
Bericht vom Spieltag 8. März 2009 >>>hier
Einzelergebnisse
>>>hier
Anmeldung zur Vereinsmeisterschaft 2009/10
Die alte Vereinsmeisterschaft wurde auf der Jahreshauptversammlung am
20. Februar 2009 mit einer kleinen Siegerehrung und Preisverleihung
abgeschlossen, und schon steht die nächste Vereinsmeisterschaft vor der
Tür: Ihr, die Spieler, bestimmt wieder den Modus.
Die Details >>>hier
Vereinsmeisterschaft 2008/2009 abgeschlossen!
Der Bericht >>>hier
Erste Mannschaft ist aufgestiegen! Zweite Mannschaft noch im Rennen!
Bericht vom Spieltag 15. Februar 2009 >>>hier
Einzelergebnisse
>>>hier
Erste Mannschaft weiterhin auf Aufstiegskurs
Bericht vom Spieltag 08. Februar 2009 >>>hier
Einzelergebnisse
>>>hier
Sechs
Freunde müsst Ihr sein!
Auch dieses Jahr wieder wird in Bad Soden ein
Ramada-Cup Qualifikationsturnier gespielt. Und zwar vom 17. -
19.04.2009. Um die Preisnachlässe zu erhalten sollten sich mindestens
sechs Bad Sodener so bald wie möglich, spätestens bis zum 10.03.2009
angemeldet haben. Bei Interesse bitte Freitags melden!!!
Dieses Turnier ist besonders gut da in 6
Wertungsgruppen wie folgt gespielt wird.
A: TWZ 2300 -
2101
B:
TWZ 2100 – 1901
C:
TWZ 1900 – 1701
D: TWZ 1700 –
1501
E: TWZ 1500 –
1301
F: TWZ ≤ 1300
Besonders interessant ist es natürlich für alle
ambitionierten SpielerInnen die nahe an einer oberen Grenze sind.
Die kompletten Infos findet man hier:
http://www.ramada-cup.de/
Klassisches
Schachturnier 2. Pfalz Open in Neustadt an der Weinstraße
Für alle Schachspieler die etwas besonderes erleben wollen bietet
sich vom 15. – 22. Februar 2009 die Gelegenheit, beim 2. Pfalz Open
mitzuspielen. Gespielt werden 9 Runden Schweizer System 2 Stunden/ 40
Züge + 1 Stunde/ Rest der Partie
DWZ und ELO Auswertung
Kein Hort-System für die Preisvergabe
Alle Infos sind hier auf deutsch und english verfügbar
http://www.pfalzopen.de/index.php
Die
Rochade auf der Rasierklinge
[1.2.2009/ghk] Als sich die ehrenswerten Herren Schachspieler der Königsteiner
Mannschaft Taunus I und Bad Soden I an die Bretter setzten, um die 3.
Runde im Vierer-Pokal-Wettbewerb auszufechten, dachte wohl niemand, wie
spannend es werden könnte, bis eine Entscheidung gefallen ist. Und
wieder einmal bewiesen die Sodener Rochade-Cracks ihr
Überraschungspotential. Doch der Reihe nach:
Am Ende der regulären Runde stand es nach Brettpunkten 2:2 und nach
der in solchen Fällen herangezogenen "Berliner Wertung" 5:5.
| Brett |
Bad Soden 1 |
Taunus 1 |
Ergebnis |
| 1 |
Dr. Bittner, Friedrich |
Roth, Reinhard |
0 : 1 |
| 2 |
Dietz, Gerolf |
Podubrin, Alfred |
1 : 0 |
| 3 |
Kellerwessel, Ralf |
Kreß, Hans-Joachim |
1 : 0 |
| 4 |
Jäger, Stefan |
Villmer, Karl |
0 : 1 |
Anwesende Regelkundler diskutierten intensiv, wie denn nun die
Entscheidungslage sei. Man einigte sich, die Pokal-Begegnung durch
Schnellpartien mit 10 Minuten Bedenkzeit zu entscheiden, das Losglück
sollte lieber den aktiven Lottospielern in der Samstagsziehung zu gute
kommen.
| Brett |
Bad Soden 1 |
Taunus 1 |
Ergebnis |
| 1 |
Dr. Bittner, Friedrich |
Roth, Reinhard |
1 : 0 |
| 2 |
Dietz, Gerolf |
Podubrin, Alfred |
1 : 0k |
| 3 |
Kellerwessel, Ralf |
Kreß, Hans-Joachim |
1 : 0 |
| 4 |
Jäger, Stefan |
Villmer, Karl |
0 : 1 |
Nach den Schnellpartien stand es also 3:1 für Bad Soden, sie sind
somit im Pokal ein Runde weiter.
Flucht
nach vorn: Die neue Webseite Schach-Chroniken.net
[29.1.2009/ghk] Für Schachverbandsfunktionäre gibt
es immer viel zu tun, also streiten sie darüber. So gab es in den
letzten Monaten im Hessischen Schachverband eine skurrile Diskussion
über die Nutzungsrechte der Verbandswebadresse (URL) und über das Recht,
einen regelmässigen Newsletter über aktuelle Informationen über das
Hessenschach zu veröffentlichen.
Dem Vernehmen nach eskalierte der Streit zwischen
ehrenamtlich tätigen Verbandsfunktionären soweit, daß sogar gerichtliche
Schritte wegen der "Herausgabe" der Web-Adresse angedroht wurden.
Diesen Auseinandersetzungen hat sich der Verfasser
des lesenswerten Newsletters nun entzogen. Flucht nach vorn, eine neue
Internet-Adresse
www.schach-chroniken.net liefert weiterhin die gewohnt aktuellen
Informationen.
Und so begründet Hans. D. Post die Notwendigkeit
einer zweiten Web-Adresse:
Der "Verband" hat doch eine Internetseite,
warum diese auch noch?
Nun ja, es gibt ja auch ein Erstes und Zweites Deutsches Fernsehen. Es
gibt auch in Frankfurt, Hamburg, Berlin, München usw mehr als eine
Tageszeitung.
Ich glaube es ist ganz gut eine zweite Meinung zu haben...
Noch Fragen?
Kein Problem! An meiner Grundeinstellung zum Schach in Hessen hat sich
nichts geändert, und ich sehe auch keinen Grund dafür. Wer also auch
weiterhin Fragen zum Schach in Hessen hat, und natürlich eine schnelle
Reaktion erwartet, schreibt zuküntig an
info@schach-chroniken.net
Gruß
Hans D. Post
webmaster@schach-chroniken.net
Aufmerksamen Lesern ist es natürlich nicht
entgangen, daß Hans D. Post in seiner Überschrift das Wort Verband in
Anführungszeichen gesetzt hat - eine subtile Kritik?
Erste
und zweite Mannschaft weiterhin auf Aufstiegskurs
[26.1.2009] In der sechsten MTS Runde gelang Bad
Soden 1 gegen die überforderte Mannschaft aus Flörsheim 2 ein 7:1
Kantersieg. So gewannen Thomas Rödiger, Dr. Friedrich Bittner, Gerolf
Dietz, Daniel Großjohann, Raimund Zöller, Ulrich Götting und Stefan
Jäger ihre Spiele.
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Neu am Brett: Werner Kümmel |
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In den letzten 3 Runden kommen nun die starken
Mannschaften, die man auch besiegen muss, wenn man aufsteigen will. Bad
Soden 2 steht nach dem 5,5:2,5 Sieg gegen Griesheim 2 ebenfalls wie die
Erste auf einem Aufstiegsplatz.
Es gewannen Klaus Noha, Robert
Ackermann, Reiner Martin und Geir Smith-Meyer sowie Roland Bettenbühl,
der Glück hatte, weil sein Gegner ein zweizügiges Matt übersah.
Christian Hannemann krönte den Sieg mit einem Remis und hatte dabei
Materialvorteil, aber auch eine wesentlich schlechtere Zeit. Auch hier
warten aber in den letzten Runden noch die dicken Brocken.
Bad Soden 3 trat grippegeschwächt gestern nur zu
viert an und verlor klar mit 1:7 gegen den Tabellenführer aus Raunheim
2. Immerhin konnte Dieter Ruppel und Kurt Fredershausen gegen wesentlich
DWZ stärkere Gegner remisieren. Auch Bad Soden 4 hatte gestern gegen
Kelkheim 2 keinen Hauch einer Chance und verlor klar mit 2:6, wobei auch
hier 2 Spieler fehlten. Die neuen Mitglieder Bodo Große und Werner
Kümmel holten souverän die Punkte. Bad Soden 5 konnte gegen Groß Gerau 2
nur ein Remis holen und verlor mit 0,5:5,5. Nur Jugendspieler Stefan
Hein konnte einen halben Punkt holen.
Bad Soden 6 gewann 6:0 kampflos gegen Steinbach 5,
die bereits in der Vorrunde ihre Mannschaft zurückgezogen hatten. Bad
Soden 7 verlor gegen den Tabellenführer aus Hofheim 8 mit 1,5:4,5, nur
Clemens Deutsch konnte gewinnen und Alan Downing spielte Remis. Bad
Soden 8 verlor gegen Groß Gerau 3 ebenfalls mit 1,5:3,5. Max Ludwig
Schmitt gewann und Nicola Schulze-Solano spielte unentschieden. Bad
Soden 9 verlor unglücklich mit 2:3 gegen den Tabellenführer aus Kelkheim
5 mit 2:3. Die Brüder Georg und Stefan Fidlschuster holten die vollen
Punkte. Und schließlich verlor Bad Soden 10 mit 1:4 gegen eine starke
Mannschaft aus Raunheim 4 mit 1:4. Nur Ruben Rittberger konnte einen
kampflosen Sieg holen.
Roland Bettenbühl
Die Einzelergebnisse
>>>hier
Vordere Mannschaften machten sich viele
Weihnachtsgeschenke
In der fünften MTS Runde konnten insgesamt vier Bad Sodener
Mannschaften gewinnen und ein Unentschieden holen, die anderen mussten
sich leider geschlagen geben.
Bad Soden 1 musste zum Schlusslicht bei Steinbach 3 antreten
und gewann klar mit 6,5:1,5. Kein Spieler verlor. Die vollen Punkte
holten Thomas Rödiger, Gerolf Dietz, Daniel Großjohann, Ralf
Kellerwessel und Raimund Zöller. Dr. Friedrich Bittner, Ulrich Götting
und Stefan Jäger spielten Remis. Damit überwintert die Erste auf einem
sehr guten 2. Platz, der den angepeilten Aufstieg bedeuten würde.
Die Zweite konnte überraschenderweise den bisherigen
Tabellenzweiten aus Frankfurt-West 3 klar mit 5,5:2,5 bezwingen. Es
gewannen Klaus Noha, Peter Hegner, Christian Hannemann, Geir Smith-Meyer
und Sven Meisgeier, der nach langer Pause auch wieder dabei war. Der
Mannschaftsführer Roland Bettenbühl holte noch ein Remis. Nach diesem
Sieg spielt die Zweite jetzt um den Aufstieg mit und belegt nach der
Vorrunde den 4. Platz mit 7:3 Punkten.
Einen ganz wichtigen 6:2 Sieg konnte die Dritte gegen Eppstein
3 holen. Es gewannen Dieter Ruppel, Rudi Schäfer und Sven Leßmann, sowie
zwei kampflose Siege für Börries Wendling und Stefan Meyer. Marc Basedow
und Daniel Pohlke spielten Remis. Mit 6:4 Punkten liegt die 3.
Mannschaft auch gut auf Platz 4.
Bad Soden 4 holte endlich Ihren ersten verdienten Punkt gegen
Hattersheim 3 mit 4:4. Nach 2:4 Rückstand gewannen die ganz junge
Ersatzspielerin Gabriela Vukusic und das neue Mitglied Bodo Große holte
in seinem ersten Spiel den entscheidenden Punkt zum Unentschieden.
Außerdem gewannen Matias Thomsen und Else Mangold holte einen kampflosen
Punkt. Damit gibt es jetzt doch noch eine kleine Chance, den sicheren
Abstieg noch zu vermeiden.
Bei den Jugend- und Kindermannschaften gab es leider nur einen Sieg.
So gewann Bad Soden 9 bei Höchst 2 mit 3:2. Die Mannschaft führte
schon schnell mit 2:0 durch kampflose Siege für Georg Fidlschuster und
Milad Emami. Den entscheiden Sieg holte Konstantin Weixler, der einen
starken Gegner mit 500 DWZ mehr schlug.
Bad Soden 5, 6 und 7 verloren alle jeweils mit 1:5 gegen
Kelkheim 3, Kelsterbach 3 und Hofheim 9. Der allererste Sieg gelang
dabei Edgar Krill für Bad Soden 5, der gegen einen starken Gegner mit
1.200 DWZ gewann, was Ihm seine erste DWZ Auswertung bringen wird. Für
Bad Soden 6 konnte Jakob Wegmann und Ben Luca Neukranz jeweils halbe
Punkte nach Hause bringen, für Bad Soden 7 spielten Hilmar Klingkusch
und Alan Downig Remis.
Bad Soden 8 verlor klar mit 0,5:4,5 bei Kelkheim 5. Nur Nikola
Schulze-Solano konnte Remis spielen. Und schließlich verlor Bad Soden 10
glatt mit 2 Spielern Unterzahl bei Groß Gerau 3 mit 0:5.
Der Schachclub beschließt das erfolgreiche Jahr mit seiner
Weihnachtsfeier am 19.12.08 ab 18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr für
Erwachsene.
Roland Bettenbühl
1. Vorsitzender
SC Bad Soden
Ergebnisse der fünften
MTS-Mannschaftsrunde vom 7.Dezember 2008
Die Einzelergebnisse :
>>>hier
| Steinbach 3 |
1.5 |
- Bad
Soden 1 |
6.5 |
|
| Bad Soden 2 |
5,5 |
- Frankfurt-West 3 |
2,5 |
|
| Bad Soden 3 |
6,0 |
- Eppstein 3 |
2,0 |
|
| Bad Soden 4 |
4,0 |
- Hattersheim 3 |
4,0 |
|
| Kelkheim 3 |
5,0 |
- Bad
Soden 5 |
1,0 |
|
| Kelsterbach 3 |
5,0 |
- Bad
Soden 6 |
1,0 |
|
| Hofheim 9 |
5,0 |
- Bad
Soden 7 |
1,0 |
|
| Kelkheim 5 |
4,5 |
- Bad
Soden 8 |
0,5 |
|
| Hoechst 2 |
2,0 |
- Bad
Soden 9 |
3,0 |
|
| Groß Gerau 3 |
5,0 |
- Bad
Soden 10 |
0,0 |
|
Ergebnisse der vierten
MTS-Mannschaftsrunde vom 9. November 2008
Die Einzelergebnisse :
>>>hier
| Bad Soden 1 |
6.5 |
- Groß Gerau 1 |
1.5 |
|
| Mörfelden 1 |
3.5 |
- Bad Soden 2 |
4.5 |
|
| Steinbach 4 |
3.5 |
- Bad Soden 3 |
4.5 |
|
| Nied 3 |
5,0 |
- Bad Soden 4 |
3,0 |
|
| Bad Soden 5 |
0,0 |
- Hofheim 7 |
6,0 |
|
| Bad Soden 6 |
1,5 |
- Kelkheim 4 |
4,5 |
|
| Bad Soden 7 |
2,5 |
- Hattersheim 5 |
3,5 |
|
| Bad Soden 8 |
2,0 |
- Höchst 2 |
3,0 |
|
| Bad Soden 9 |
1,0 |
- Eppstein 4 |
4,0 |
|
| Bad Soden 10 |
0,0 |
- Kelkheim 5 |
5,0 |
|
Bad Soden 1 mit Kantersieg gegen
Tabellenführer
In der vierten MTS Runde konnten die ersten drei Bad Sodener
Mannschaften gewinnen, die anderen mussten sich leider geschlagen
geben.
Bad Soden 1 empfing diesmal den Tabellenführer aus Groß Gerau
und gewann klar mit 6,5:1,5. Kein Spieler verlor. Die vollen Punkte
holten Thomas Rödiger, Dr. Friedrich Bittner, Gerolf Dietz, Ralf
Kellerwessel und Stefan Jäger. Daniel Großjohann, Raimund Zöller und
Ulrich Götting spielten Remis. In der nächsten Runde geht es zum
Schlusslicht Steinbach 3.
Die Zweite konnte überraschenderweise die Mannschaft aus
Mörfelden mit 4,5:3,5 bezwingen. Dabei hatte der Vorsitzende und
Mannschaftsführer Roland Bettenbühl ein wenig Glück, dass sein
Gegner einen Bauer zu viel fraß und dafür einen Bauern zur
Umwandlung durchlaufen lassen musste. Es gewannen außerdem Robert
Ackermann, Reiner Martin und Geir Smith-Meyer. Am Spitzenbrett
vereinbarte Klaus Noha dann das entscheidende Remis zum Sieg.
Nächste Runde geht es zu Frankfurt-West 3. Bei einem Sieg könnte
auch die 2. Mannschaft noch um den Aufstieg mitspielen.
Einen ganz wichtigen 4,5:3,5 Sieg konnte die Dritte beim
Kellerduell gegen Steinbach 4 holen. Die junge Mannschaft aus
Steinbach kämpfte lange, doch unsere erfahrenen Spieler konnten dann
doch Ihre Routine ausspielen. Es gewannen Kurt Fredershausen, Rudi
Schäfer und Sven Leßmann, Marc Basedow gewann kampflos. Schließlich
holte Daniel Pohlke ein Remis.
Bad Soden 4 spielte mit 3 Spielern Unterzahl und hätte fast
noch gegen Nied 3 ein Unentschieden erzielt. So verloren Sie
unglücklich mit 3:5. Matias Thomsen und Werner Kümmel gewannen
erneut Ihre Partien und Else Mangold gewann kampflos.
Bei den Jugend- und Kindermannschaften gab es leider nur
Niederlagen.
Die Fünfte ging gegen das starke Team aus Hofheim 7 glatt mit
0:6 unter.
Bad Soden 6 konnte immerhin 1,5 Punkte gegen Kelkheim 4
holen. Ben Luca Neukranz gewann und Jakob Wegmann spielte Remis.
Bad Soden 7 verlor unglücklich mit 2,5 zu 3,5. Nils Schröder und
Clemens Deutsch gewannen und Mannschaftsführer Alan Downing spielte
Remis. Bad Soden 8 verlor kurios 2:3 gegen Höchst 2, da die
Gäste zuerst nur zu zweit angetreten waren und damit verloren
hätten. Dann holte aber der Mannschaftsführer noch einen Spieler zu
Hause ab, der dann mit 45 minütiger Verspätung gegen Daniel
Bettenbühl gewinnen konnte.
Für Bad Soden 9 gab es gegen den Tabellenführer nur einen
Punkt zur 1:4 Niederlage durch einen kampflosen Sieg von Milad Emami.
Und schließlich verlor Bad Soden 10 gegen Kelkheim 5 mit 0:5.
Ergebnisse
der vierten MTS-Mannschaftsrunde
Die Einzelergebnisse liegen jetzt vor:
>>>hier
Ergebnisse
der ersten KO-Runde im Vierer-Pokal
| Flörsheim 2 |
Bad Soden 1 |
0 : 4 |
| Flörsheim 3 |
Bad Soden 2 |
0 : 4 |
| Groß-Gerau 2 |
Bad Soden 3 |
3 : 1 |
| Kelkheim 4 |
Bad Soden 4 |
4 : 0 |
| Bad Soden 5 |
Hattersheim 4 |
1 : 3 |
| Bad Soden 8 |
Kelkheim 2 |
1 : 3 |
| Bad Soden 9 |
Sulzbach 1 |
0 : 4 |
| Bad Soden 10 |
Eschborn 3 |
0 : 4 |
Bad Soden 6 und Bad Soden 7 kampflos
eine Runde weiter!
La
Paz - Die erste Mannschaft hat gepatzt
Kein Sieg, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen – Das
war die traurige Ausbeute aus der 3. MTS Runde. Besonders tragisch war
die unglückliche 3,5:4,5 Niederlage der ersten Mannschaft gegen
Sulzbach 1. Obwohl die Mannschaft schon schnell durch einen kampflosen
Sieg von Thomas Rödiger mit 1:0 in Führung ging, reichte es diesmal
nicht, weil zu viele Bretter in der Mitte verloren gingen. Die
Ersatzspieler Reiner Martin und Klaus Noha konnten noch gewinnen und
Thomas Zöller spielte Remis. So kommt es im November zur Spitzenpartie
gegen die bisher ungeschlagenen Groß-Gerauer, die besiegt werden müssen,
wenn man noch aufsteigen will.
Bad Soden 2 hatte Hofheim 6 zu Gast. Das
kuriose Spiel endete 4:4 Unentschieden. Bereits nach 7 Zügen gewann
Robert Ackermann eine Dame, so dass sein Gegner schnell aufgab. Nach 3
Remisen von Peter Hegner, Roland Bettenbühl und Geir Smith-Meyer sah es
immer nach einem Sieg für die Mannschaft aus, denn Dimitrij Lintchuk
hatte schon einen Läufer und 2 Bauern mehr. Doch leider wurden die 2
Bauern wieder eingestellt und die anderen Bauern abgetauscht, so dass es
am Ende leider doch nur ein Remis gab. Eine Partie ging leider durch
falsches Zurückschlagen verloren. Damit stand es ausgeglichen und so
wurden auch die verbliebenen Partien von Marc Basedow und Christian
Hannemann mit der Partie von Dimitrij zum Remis vereinbart. Nächste
Runde kommt mit Mörfelden 1 wieder ein dicker Brocken.
Die dritte Mannschaft konnte gegen eine sehr
starke Mannschaft aus Kelkheim 2 nicht viel ausrichten und man musste
sich mit 1,5:6,5 geschlagen geben. Zumindest der Sieg von Börries
Wendling und das Remis von Stefan Meyer gegen starke Gegner war eine
tolle Leistung. Ähnlich sah es auch bei Bad Soden 4 aus, die in
Eschborn mit 2:6 unterlagen. Auch hier konnte Matias Thomsen gegen einen
400 DWZ Punkte stärkeren Gegner gewinnen. Erfreulich auch der Sieg von
Werner Kümmel, der in seinem zweiten Spiel bereits seine erste Partie
gewinnen konnte.
Bad Soden 5 konnte gegen Ginsheim 1 auch
nicht viel ausrichten, nur Ersatzspieler Kevin Kookpari konnte zum 1:5
Endstand gewinnen. Erfreulich war das 3:3 Unentschieden von Bad Soden
6 bei Hofheim 9. Die beiden Mädchen Gabriela Vukusic und Claudia
Bauer sowie Alex José Kullmann holten die vollen Punkte. Um ein Haar
hätte auch Ben Luca Neukranz zumindest Remis gespielt, doch am Ende hat
es dann doch nicht gelangt.
Bei der starken Mannschaft aus Raunheim 3 gab es
für Bad Soden 7 nur einen kampflosen Sieg durch Marc Pohl zum 1:
5 Endstand. Gar keinen Brettpunkt gab es für Bad Soden 8 mit dem
0:5 beim Tabellenführer Eppstein 4. Und schließlich verlor Bad Soden
10 bei Höchst 2 trotz zweier kamploser Siege von Till Wiesemann und
Ruben Rittberger mit 2:3. Bad Soden 9 hatte spielfrei. [Roland
Bettenbühl]
Schachspieler
gewinnt Nobelpreis
[20.102008] Schon im Jahre 1880 begründete ein US-amerikanischer Lokalredakteur
den für Journalisten noch heute geltenden Leitsatz für eine
außergewöhnliche Nachricht. Wenn die Schlagzeile "Briefträger von Hund
gebissen" lautet, lockt das keine Katze hinter dem Ofen vor. Ganz anders
verhält es sich mit einer Meldung: "Briefträger beißt Hund". Denn dann
erfüllt diese Information wesentliche Kriterien, um zur Nachricht zu
werden:
- Sie muss aktuell sein
- Die Informationen sollten ein allgemeines Interesse bedienen
- Journalisten müssen diese Informationen sorgfältig und
unparteiisch gestalten.
So können Sachverhalte aus der Welt des Schachs verschiedene
Neuigkeitsperspektiven aufweisen, die sie lesenswert machen.
Die Meldung "Dank filigraner Grifftechnik bei der Ausführung
der kurzen Rochade konnte sich Anand gegenüber Kramnik einen Vorteil
sichern" hätte allerdings nur für Schach-Ignoranten einen
zweifelhaften Neuigkeitswert. Selbst Kinder und Nachwuchsspieler des
Schachclub Bad Soden wissen, daß es bei der kurzen oder langen Rochade
eher um positionelle und taktische Überlegungen geht, die Griffhaltung
ist eher sekundär. Es sei denn, der Turm wird einhändig zuerst neben den
König gestellt, der Turm dann losgelassen und danach wird der König über
den Turm gehoben. Spitzfindige Gegner könnten bei einem solchen Manöver
schon einmal beim Schiedsrichter reklamieren.
Im Spiegel-Interview (42/2009) vom 13.10.2008 bekannte sich der
aktuelle deutsche Nobelpreisträger, der Virologe Harald zur Hausen als
Schachspieler und hatte auch gleich einen gutgemeinten Ratschlag parat:
"Sport spielt eine Rolle bei der Reduktion des Darmkrebsrisikos
- übrigens schon allein deshalb, weil er hilft, der Fettsucht
vorzubeugen. Ich bin dafür aber ein sehr schlechtes Vorbild. Ich spiele
höchstens mal Schach."
Der
3. Spieltag: Lokal-Derby gegen Sulzbach mit überraschendem Ausgang
Die Einzelergebnisse der 3. Runde vom 19.10.2008
>>>hier
Vierer-Pokal:
Klare Sache gegen FlörsheimDie Einzelergebnisse im MTS
Vierpokal Runde 1 von der Partie Flörsheim 2 -Bad Soden 1, Ergebnis
0:4
| NR |
Flörsheim 2 |
Bad Soden 1 |
Ergebnis |
| 1 |
T. Lehrig |
Gerolf Dietz |
- : + |
| 2 |
S. Freund |
Ralf Kellerwesel |
0 : 1 |
| 3 |
R. Rupp |
Ulrich Götting |
0 : 1 |
| 4 |
G. Butz |
Stefan Jäger |
0 : 1 |
| |
|
|
0 : 4 |
Letzte
Woche im Höchster Kreisblatt - vor 100 Jahren in London
[16.10.2008/gk] Von Schachfreund Horst flatterte diese Zeitungsnotiz
herein:
London. Anläßlich des Kampfes um die Weltmeisterschaft im
Schachspiel, der augenblicklich zwischen Tarrasch und Lasker
ausgefochten wird, erzählt ein englisches Blatt, weswegen Lasker im
Kampf um die Weltmeisterschaft gegen Steinitz erfolgreich gelbieben ist.
Wenige Tage vor seiner Abreise von London wurde Lasker in einem
Schach-Café von einem ehrwürdig aussehenden, alten Herrn zu einer
Schachpartie aufgefordert: Lasker sollte die Dame vorgeben, und als
Preis setzte der alte Herr eine Kiste Zigarren aus. Lasker gewann und
bekam die Zigarren, die äußerst verdächtig aussahen. Als er siegreich
nach London zurückkam, traf er eines Tages wieder den alten Herrn, der
ihn fragte, wie die Zigarren gewesen seien. "Ausgezeichnet", erwiderte
L., "ohne sie hätte ich gar nicht gewonnen." "So? Das freut mich zu
hören!". "Ja," sagte Lasker, "ich habe sie alle Steinitz zu rauchen
gegeben."
Bad
Sodener Schachspieler in Korbach
[16.10.2008/gk] Mit Ralf Kellerwessel machte sich ein einsamer
Spieler des Clubs auf den Weg nach Korbach - und mit Stolz auf seine
guten Ergebnisse kam er wieder zurück. So wurde im Newsletter des
Hessischen Schachverbands darüber berichtet:
"Mit Dmitry Svetushkin aus Moldawien hat erneut ein Großmeister das
A-Open in Korbach gewonnen. Er wurde mit 6 Siegen und einer
Schlußrunden- Niederlage alleiniger Sieger. Erneut Zweiter wurde GM Lev
Gutman nach Wertung vor IM Leonid Sobolevsky. Bester Spieler aus Hessen
wurde auf Platz 10 unter insgesamt 58 Teilnehmern Gerhard Jung von den
Schachfreunden Erbach. Das B- Turnier, zu dem nur 36 Spieler antraten,
wurde nach Wertung von Jannis-Domenik Altenbernd vom Schachclub
Wittekinds Knappen gewonnen. Gleichauf die beiden hessischen Teilnehmer
Ralf Kellerwessel/Bad Soden und Dr.Leszek Bajorski/SV Hofheim.
Für das neue C- Turnier in dieser Serie hatten 64 Teilnehmer gemeldet.
Gewonnen hat Franziska Liez, die ungeschlagen blieb und 6,5 Punkte
erreichte. Janina Schröder wurde Zweite mit 6 Punkten vor Tatjana Liez
mit 5,5 Punkten auf Platz 3. Alle drei gingen für den SV Lahn Limburg an
den Start!"
http://www.schachfreunde-korbach.de/open2008/open2008.html
Bad
Sodener Schachspieler im Spiegel-Interview: "Schön, daß Sie mich daran
erinnern"
[30.9.2008] Noch ist es nicht ganz soweit, daß Spieler der ersten Mannschaft
des Schachclubs Bad Soden die Aufmerksamkeit der Spiegel-Redakteure ob
ihrer herausragenden Leistungen in der regulären Runde erregen und zum Interview
gebeten werden. Da muß am Schachbrett und in den Leistungstabellen der DWZ noch
einiges passieren, bis es soweit ist.
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|
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Autogramm-Stunde: Anlässlich des
Main-Taunus-Cup-Turniers 2007 ergattern sich junge Schachspieler ein
Autogramm des Weltmeisters Vishy Anand. Sewa Gerassimov (verdeckt ganz
links), der Junge mit der Kappe ist Lukas Hauck und vorne ebenfalls
verdeckt mit schwarzen Haaren ist Alex José Kullmann. |
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Doch ein anderer Sodener Schachspieler -
der zumindest Teile des Jahres in Bad Soden wohnt - hat es jetzt
geschafft und sich den Fragen der Redakteure Ansbert Kneip und Maik
Großekathöfer gestellt. Die Rede ist vom indischen Großmeister Viswanathan Anand (Siehe Spiegel 40/2008 Seite 124).
Anlass zu diesem
Interview gab nicht nur die herausragende Position des zur Zeit besten
Spielers der Welt (Anand führt die FIDE Weltrangliste mit 2798
Elo-Punkten an), sondern auch der im Oktober stattfindende Titelkampf
gegen Wladimir Kramnik.
Wenn Redakteure und Journalisten ein Interview mit einer schon
berufsüblichen Konflikt-Frage eröffnen, zeigt Anand, daß er auch als
Diplomat eine gute Figur auf dem Parkett der internationalen Politik
machen würde: "Schön, daß Sie mich daran erinnern" - die
Konter-Floskel gehört
genau so zu seinem PR-Repertoire wie der Rossolimo-Angriff im
Sizilianer zu seinem Schach-Repertoire.
Wie für den Spiegel nicht anders zu erwarten war, dreht sich das
Interview nicht im die schachlichen Finessen der Neuerungen, die Anand
und auch Kramnik sicherlich für ihren WM-Titelkampf vorbereiten, sondern
auch um die psychologische Kriegsführung ("Schach ist Schauspielerei").
Wie im Pokerspiel gilt es, den Gegner genau zu beobachten.
Anand: "In der Regel sieht das Gesicht des Gegners völlig
gelassen aus, teilnahmslos. Was ich mache, ist: Ich höre auf den Atem.
Spiegel: Sie lauschen, wie der Gegner Luft holt?
Anand: Ob jemand tief atmet oder flach, ob er schnell atmet
oder langsam, das verrät viel über den Grad seiner Erregung. Bei einem
Duell, das einen Monat dauert, kann schon ein Räuspern von großer
Bedeutung sein.
Ob sich einzelne Bad Sodener Schachspieler am vergangenen Samstag bei
einem Seminar der spirituellen Heilerin, Reiki-Meisterin und
Atemtherapeutin Annegret Just in der Gartenstrasse 10 in Bad Soden auf
die sonntägliche MTS-Schach-Mannschaftsrunde vorbereitet haben,
konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Bei einem Teilnehmer-Preis von Euro 190.-
dürften jedoch manchem knausrigen Schachspieler dann eher Bedenken gekommen sein. Für ein
Sechstel des Preises könnten ambitionierte Schachspieler den
Endspiel-Klassiker von Mark Dvoreckij ("Die Endspiel-Universität")
kaufen und zu Hause in Ruhe durcharbeiten. Die Lektüre garantiert
vermutlich keinen flacheren Atem, aber sicherlich ein besseres
Verständnis der Tücken und Fußfallen der Schachendspiele.
Der
zweite Spieltag: Erste Mannschaft weiter auf Aufstiegskurs
[30.9.2008] Auch in der 2. MTS-Runde gewann Bad Soden 1 gegen den
Favoritenschreck aus Hattersheim 2 klar mit 6:2 und ist weiterhin
Tabellenführer. Dabei holten die ersten 5 Bretter alleine schon 5,5
Punkte. Erfolgreich waren Thomas Rödiger, Dr. Friedrich Bittner, Gerolf
Dietz, Daniel Großjohann und Stefan Jäger. Ralf Kellerwessel und Klaus
Noha spielten Remis. In der nächsten Runde geht es nun nach Sulzbach,
die mit 0:8 gegen den Mitaufstiegsfavoriten aus Raunheim verloren
hatten, also scheinbar auch ein dankbarer Gegner. Das wichtigste Ziel
ist weiterhin für die Erste der sofortiger Wiederaufstieg.
Bad Soden 2 mussten wie Bad Soden 3 leider mit einem Spieler
Unterzahl antreten. Dennoch gewann die Zweite souverän mit 5,5:2,5 bei
Rüsselsheim 2. Die klaren Siege gegen DWZ schwächere Gegner konnten
Robert Ackermann, Dimitrij Lintchuk, Reiner Martin und Marc Basedow
einfahren. Die Spitzenbretter Peter Hegner und Roland Bettenbühl sowie
Ersatzatzspieler Börries Wendling spielten Remis. Der nächste Gegner ist
der Aufsteiger Hofheim 6.
Die Dritte Mannschaft war geschwächt, weil sie 2 Spieler an die 2.
Mannschaft abgeben musste und verlor gegen einen stärkeren Gegner aus
Hattersheim 3 dementsprechend mit 2:6. Else Mangold konnte gewinnen,
Daniel Pohlke und Sven Leßmann spielten Remis. Auch in der nächsten
Runde wartet mit Kelkheim 2 ein starker Gegner auf die Mannschaft. Bei
Bad Soden 4 fehlten alleine 5 Spieler und deshalb gab es gegen Taunus 2
eine 1:7 Klatsche. Allerdings holte Marc Pohl den Ehrenpunkt, obwohl
sein Gegner über 300 DWZ mehr hatte. Es wird schwer, die Klasse nach dem
Aufstieg zu halten, mehr als paar gute Einzelergebnisse sind wohl nicht
drin. Ähnlich sieht es auch bei dem Aufsteiger Bad Soden 5 aus, die bei
Flörsheim 3 glatt mit 0:6 verloren, die Mannschaft musste mit 3 Mann
Unterzahl spielen, weil es bei den Jugendlichen kurzfristige Absagen
gab, die nicht mehr kompensiert werden konnten.
Bad Soden 6 war gegen Raunheim 3 - die freiweilig 2 Klassen tiefer
gegangen war - ebenfalls chancenlos. Auch hier war das Ergebnis 0:6.
Umgekehrt war es bei Bad Soden 7, Sie gewannen kampflos mit 6:0, weil
Steinbach 5 keine Mannschaft an diesem Spieltag stellen konnte.
Die erfolgreichste Jugendmannschaft ist derzeit Bad Soden 9, die
sogar Tabellenführer in der Kreisklasse C sind. Sie gewannen das interne
Bad Sodener Duell gegen die Achte Mannschaft klar mit 4:5:0,5. Es
gewannen für die Neunte: Die Brüder Georg und Stefan Fidlschuster, Kevin
Kookpari und Konstantin Weixler. Emami Milad spielte Remis. Den anderen
halben Punkt für die Achte holte Max-Ludwig Schmitt.
Und schließlich verlor Bad Soden 10 gegen Eppstein 4 deutlich mit 1:4.
Auch hier fehlten allerdings zwei Jugendliche, die nicht rechtzeitig zum
Spiel erschienen sind. Der Ehrenpunkt gelang Till Wiesemann durch einen
kampflosen Sieg. [Roland Bettenbühl]
[29.9.2004] Die Einzelergebnisse des zweiten Spieltags vom 28.9.2008
sind >>>hier
Saisonauftakt:
Gelungener Start für erste Mannschaft
[19.9.2008] In der 1. MTS-Runde konnte unser Flagschiff die erste
Mannschaft gegen Hofheim 5 gleich mit einem 6:2 Kantersieg starten.
Damit ist man einem Schritt dem sofortigen Ziel Wiederaufstieg näher
gekommen. Die vollen Punkte holten Thomas Rödiger, Gerolf Dietz, Raimund
Zöller, Stefan Jäger und Neuzugang Reiner Martin, der gleich sein erstes
Spiel erfolgreich für Bad Soden absolvierte. Daniel Großjohann und Ralf
Kellerwessel garnierten das Ergebnis mit zwei Remisen. Bereits in 2
Wochen geht es weiter gegen Hattersheim 2, die überraschend den
Mitaufstiegsaspirant Raunheim bezwungen hatten, man ist also gewarnt.
Die 2. Mannschaft verlor gegen einen gleichwertigen Gegner aus Hochheim
indiskutabel mit 1,5:6,5 und hält nun die rote Laterne. Nur
Ersatzspieler Geir Smith-Meyer konnte gewinnen und Mannschaftsführer
Roland Bettenbühl holte ein Remis. Doch es war mehr drin, denn es wurden
zwei Gewinnstellungen leichtfertig verspielt. Am kommenden Spieltag
müssen gegen Rüsselsheim unbedingt zwei Punkte her, sonst spielt die
Mannschaft gegen den Abstieg.
Bad Soden 5 verlor glatt mit 0:6 gegen den übermächtigen Gegner aus
Sulzbach 2. Ansonsten gab es drei Bad Sodener interne Duelle, die von
den favoriosierten Mannschaften gewonnen wurden. So konnte die Dritte
gegen die Vierte mit 6:2 gewinnen. Für Bad Soden 3 gewannen: Börries
Wendling, Kurt Fredershausen, Sven Leßmann und Vater-Sohn Duo Alan und
Percy Downing. Remis spielten Daniel Pohlke und Stefan Mayer. Die
beachtenswerten Ehrenpunkte holte für Bad Soden 4 Philipp Dehn und Rolf
Merz-Zönnchen sowie Michael Hoss mit ihren Remisen.
Bei den Kindermannschaften gewann Bad Soden 6 ganz klar mit 5:1 gegen
die ersatzgeschwächte Mannschaft von Bad Soden 7. Die Punkte holten Alex
José Kullmann, Jakob Wegmann, Sewa Gerassimov, Ben Luca Neukranz sowie
Claudia Bauer für die Sechste, lediglich Max Ludwig Schmitt gewann für
die siebte Mannschaft.
Und schließlich gewann Bad Soden 9 gegen Bad Soden 10 mit 4,5:0,5. Für
die Neunte gewannen die Brüder Georg und Stefan Fidlschuster, Kevin
Kookpari und Konstantin Weixler. Milad Emami spielte gegen Ruben
Rittberger Remis.
Nach der gelungenen Schach AG in der Theodor-Heuß Schule hofft der
Schachlub Bad Soden auf weiterhin neue Interessenten. Gespielt wird
Freitag abends ab 18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr treffen sich die
Erwachsenen. [Roland Bettenbühl]
Die Einzelergebnisse des ersten Spieltags der neuen 2008/2009 liegen
jetzt vor:
>>>hier
Informationen
zur neuen Spielsaison: Termine, Aufstellungen, Spiellokale
Die Vorbereitungen zur neuen Spielsaison 2008 /
2009 wurden mit der offiziellen Turnierleitersitzung abgeschlossen. Die
Termine, die Mannschaftsaufstellungen und die Spiellokale liegen nun vor
und können hier eingesehen werden.
Bitte übertragen Sie die offiziellen Spieltermine für Ihre Mannschaft
in ihren persönlichen Terminkalender, machen Sie sich mit den
Mannschaftsaufstellungen sowie der Aufstellung der gegnerischen
Mannschaften vertraut und informieren Sie sich über die Lage und Anfahrt
zu den Spiellokalen bei Auswärtsspielen.
Generell gilt bei Auswärtsspielen, daß sich die jeweiligen Spieler /
Elternbetreuer vor der Hasselgrundhalle (Gartenstrasse) um 13:30
spätestens treffen, um die Mitfahrgelegenheiten einzuteilen.
Organisations-resistente Mannschaftsspieler, denen Selbstmanagement
und Eigeninitiative fremd sind, können wie in den vergangenen Jahren den
exklusiven SBS-Service (Schachspieler-Babysitter-Service) unseres
Vorsitzenden in Anspruch nehmen: Auf ausdrücklichen Wunsch wird der
erwachsene Spieler bzw. die Eltern der Jugendlichen in der Woche vor dem
jeweiligen Spieltag persönlich angerufen und an den Spieltag erinnert,
bei Bedarf wird bei Auswärtsspielen dem Spieler / Fahrer eine
ausgedruckte Anfahrtsskizze übergeben, in der die genaue Wegstrecke gelb
markiert ist.
Turnierbericht: 4.
Altes Wirtshaus Chess960 Open
Am Sonntag, den 24.8.2008 fand das 4. Altes Wirtshaus Chess960
Freiluft Open 2008 statt.
Dank der Mithilfe des Schach-Förderverein 1999 e.V. Chess Tigers
konnten wir mit edlen Holzbrettern und Figuren sowie weltmeisterlichen
DGT XL Uhren spielen.
Das Teilnehmerfeld nach IPS (bzw. ELO/DWZ)
|
Biegel |
2027 |
|
Schmitt |
1959 |
|
Kellerwessel |
1766 |
|
Ackermann |
1505 |
|
Wendling |
1310 |
|
Pohlke |
1254 |
|
Schäfer |
1244 |
|
Neukranz |
807 |
Bei durchweg trockenem Wetter startete die erste Runde pünktlich um
10.00 mit der Stellung 024. Die Auslosung führte zu folgenden
Paarungen:
Runde 1: Stellung 024 SLDSLTKT
| Biegel
|
Kellerwessel |
1 |
0 |
|
Neukranz |
Schmitt
|
0 |
1 |
|
Wendling |
Ackermann |
1 |
0 |
| Pohlke
|
Schäfer
|
0.5 |
0.5 |
Die erste Runde brachte gleich zwei überraschende Ergebnisse: das
glückliche Remis von Daniel Pohlke gegen Rudi Schäfer und der Sieg von
Börries Wendling gegen R.Ackermann.
 |
|
|
Robert Ackermann (rechts) gegen Börries Wendling (links) |
|
Pünktlich um 11.00 startete die zweite Runde mit Stellung 865
LDTLKTSS mit folgenden Paarungen:
| Biegel
|
Neukranz |
1 |
0 |
|
Ackermann |
Pohlke
|
1 |
0 |
| Schmitt
|
Wendling |
1 |
0 |
|
Kellerwessel |
Schäfer
|
0 |
1 |
In dieser Runde setzten sich die DWZ-Favoriten durch - einzig R.
Kellerwessel hat Startschwierigkeiten.
 |
|
|
Ben-Luca Neukranz (links) lernt von den Erfahrenen |
|
Die Partien waren etwas früher beendet und schon gegen 11.50 konnte
Die 3. Runde mit Stellung 209: LSDLTKST gestartet werden.
| Neukranz |
Kellerwessel |
0 |
1 |
| Wendling |
Biegel |
0 |
1 |
| Pohlke |
Schmitt |
0.5 |
0.5 |
| Schäfer |
Ackermann |
0 |
1 |
 |
|
|
Thomas Biegel hat schon früh gute Laune beim Chess960 |
|
Jetzt kristallisierte sich schon langsam heraus, dass der
Turniersieg nur über Thomas Biegel zu erreichen sein würde.
Mit 3 Punkten aus 3 hatte er einen perfekten Start gezeigt und jeder
war gewarnt.
Die Überraschung war sicherlich das Remis von Daniel Pohlke gegen
Hans-Walter Schmitt, dem späteren zweiten Sieger.
 |
|
|
Hans-Walter Schmitt denkt nach bei seiner Chess960-Partie |
|
Vor der Pause wurde in Runde 4 mit Stellung 300 DLSTKTLS wie folgt
gespielt:
| Biegel |
Pohlke |
1 |
0 |
| Neukranz |
Wendling |
0 |
1 |
| Schmitt |
Schäfer |
1 |
0 |
| Kellerwessel |
Ackermann |
1 |
0 |
In Runde 5 mit Stellung 836: TLLKSTDS gab es die erste Vorentscheidung
um den dritten Platz zugunsten von B.Wendling:
| Wendling |
Kellerwessel |
1 |
0 |
| Pohlke |
Neukranz |
1 |
0 |
| Schäfer |
Biegel |
0 |
1 |
| Ackermann |
Schmitt |
0.5 |
0.5 |
 |
|
|
Es ist eine spannende Entscheidung:
die Partie Ralf Kellerwessel (links)
gegen Börries Wendling (rechts) |
|
Stellung 514 LTSDKLST wurde in Runde 6 zum Thema und die Ergebnisse
waren nicht überraschend.
| Biegel |
Ackermann |
1 |
0 |
| Neukranz |
Schäfer |
0 |
1 |
| Wendling |
Pohlke |
0.5 |
0.5 |
| Kellerwessel |
Schmitt |
0 |
1 |
Die 7. Runde war der Abschluss eines sehr schönen Chess960 Turniers,
das auch eine 5. Auflage 2009 verdient hat!
In der letzten Runde wurde die Stellung 040 SLSDLTKT debattiert. In
dieser Stellung ist die längste Rochade möglich.
| Pohlke |
Kellerwessel |
0 |
1 |
| Schäfer |
Wendling |
0 |
1 |
| Ackermann |
Neukranz |
1 |
0 |
| Schmitt |
Biegel |
0.5 |
0.5 |
In Runde 7 sicherte sich B. Wendling den 3. Platz auf dem Podest
und auf dem Siegerfoto.
Die Ergebnisse der Runden:
|
Rang |
Name |
DWZ |
R1 |
R2 |
R3 |
R4 |
R5 |
R6 |
R7 |
Punkte |
| 1 |
Biegel |
2027 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
0,5 |
6,5 |
| 2 |
Schmitt |
1959 |
1 |
1 |
0,5 |
1 |
0,5 |
1 |
0,5 |
5,5 |
| 3 |
Wendling |
1310 |
1 |
0 |
0 |
1 |
1 |
0,5 |
1 |
4,5 |
| 4 |
Ackermann |
1505 |
0 |
1 |
1 |
0 |
0,5 |
0 |
1 |
3,5 |
| 5 |
Kellerwessel |
1766 |
0 |
0 |
1 |
1 |
0 |
0 |
1 |
3 |
| 6 |
Schäfer |
1244 |
0,5 |
1 |
0 |
0 |
0 |
1 |
0 |
2,5 |
| 7 |
Pohlke |
1254 |
0,5 |
0 |
0,5 |
0 |
1 |
0,5 |
0 |
2,5 |
| 8 |
Neukranz |
807 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
Der strahlende Sieger Thomas Biegel, zweiter H.W. Schmitt und
dritter Platz B. Wendling
 |
|
|
Strahlender Sieger Thomas Biegel (Mitte),
Zweiter Hans-Walter Schmitt
(links), Dritter Börries Wendling (rechts) |
|
Vielen Dank an die Mitmacher dieses Events !! [Ein Bericht von Daniel Pohlke]
Schachclub
Bad Soden im Disco Flash
Eine neue Präsentation: Schachclub goes Disco. Ton einschalten,
inspirieren lassen. Die optische Umsetzung des
Chess960-Zufallsgenerators.
>>>hier
4.
Altes Wirtshaus Chess960 Open
Schachclub Bad Soden
lädt ein: 4. Altes Wirtshaus Chess960 Freiluft-Open 2008
Zum vierten Mal findet in
diesem Jahr am 24.8.2008 das 'Altes Wirtshaus Chess960' Open statt. Bei
schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in den Innenräumen des Lokals
statt.
Spielmodus: 7 Runden Advanced Swiss System.
Die Bedenkzeit beträgt 20 min+5s pro Zug.
Das Turnier wird IPS ausgewertet.
Das Turnier wird nach den Chess960-Regeln gespielt
Termin: 24. August 2008
9:30 Meldeschluss
9:55 Auslosung der ersten Chess960 - Stellung
1.Runde 10.00 Uhr
2.Runde 11.00 Uhr
3.Runde 12.00 Uhr
4.Runde 13.00 Uhr anschl. Mittagspause
Auslosung 4. Runde 14.55
5.Runde 15.00 Uhr
6.Runde 16.00 Uhr
7.Runde 17.00 Uhr
Ort: Altes Wirtshaus Bad Soden
Clausstr. 2, 65812 Bad Soden am Taunus
Startgeld: Euro 3.- Preisgeld: entfällt
Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl - Voranmeldung erwünscht per
email an: alteswirtshaus@web.de
Turnierleiter und Schiedsrichter:
Börries Wendling
Schachclub Bad-Soden
Vorsitzender:
Herr Roland Bettenbühl, Tel. 06196-25639
Nur
die Besten
Wenn in der Woche vom 28. Juli bis zum 3. August in
der Mainzer Rheingoldhalle die Chess Classic zum 15. Mal stattfinden,
werden sich wie immer die Besten messen. Das gilt 2008 mehr denn je.
Von Harry Schaack
Die Live Elo-Liste vom 1. Juli (http://chess.liverating.org)
zeigte just die drei Spieler auf den ersten drei Plätzen, die vom 1.-3.
August zusammen mit der besten Frau der Welt, Judit Polgar, bei den
Chess Classic in Mainz um die 13. GRENKELEASING Rapid World
Championship spielen werden: Weltmeister und Branchenführer
Viswanathan Anand, Magnus Carlsen und Alexander Morozevich. Im Gegensatz
zur Fide Weltrangliste berücksichtigte die Live-Eloliste das
Aerosvit-Turnier von Foros, das noch im Juni zu Ende ging und das der
norwegische Superstar Magnus Carlsen mit einem Punkt Vorsprung überlegen
gewann.
Die Auseinandersetzung verspricht Hochspannung,
denn der Weltranglisten-Erste und 10-malige Sieger der Chess Classic
Vishy Anand muss sich mit dem Ausnahmetalent Magnus Carlsen duellieren,
der mit nur 17 Jahren bereits am Thron des Inders kratzt. Carlsen ist
zweifellos einer der allergrößten Talente der Schachgeschichte.
Innerhalb kürzester Zeit hat er sich in der Weltspitze etabliert. Nun
gilt er als erster Aspirant des kommenden WM-Zyklus, in dem der
WM-Herausforderer für 2010 ermittelt wird. Mit seinem geteilten Sieg im
ersten von insgesamt sechs Qualifikationsturnieren, dem so genannten
Grand Prix, hat er bereits den Grundstein dafür gelegt. Spannend ist die
Frage, ob das „Wunderkind“ dem indischen Favoriten Anand, der die Chess
Classic seit mehr als einer Dekade dominiert, gerade im Schnellschach
Paroli bieten kann. Noch führt Anand die Bilanz der beiden klar an. Beim
diesjährigen Melody Amber in Nizza, wo der Weltmeister allerdings außer
Form spielte, gelang Carlsen sein erster Schnellschachsieg. Vielleicht
werden die Chess Classic richtungsweisend für die Kämpfe beider in den
kommenden Jahren.
Alexander Morozevich, der Dritte im Bunde, wird ein
Wörtchen um den Turniersieg mitreden wollen. Der Moskowite präsentierte
sich zuletzt in Hochform beim Kategorie 18 Turnier in Bosna Sarajewo.
Mit diesem spektakulären Turniersieg, von denen es schon so viele in
seiner Karriere gab, katapultierte er sich auf Platz 3 der
Weltrangliste. Morozevich gilt als einer der kreativsten Spieler der
Weltspitze. Das zeigt sich auch an einer ganzen Reihe von ungewöhnlichen
Eröffnungen, die er in Topturnieren immer wieder erfolgreich angewendet
hat. Es darf spekuliert werden, mit welcher Waffe er seine Gegner in
Mainz überraschen wird.
Ergänzt wird das Viererfeld durch Judit Polgar, die
herausragende weibliche Protagonistin der Schachgeschichte. Sie war die
erste Frau, die sich nicht nur regelmäßig erfolgreich mit der Weltklasse
messen konnte, sie war auch seinerzeit mit 13 Jahren die jüngste
Großmeisterin aller Zeiten. Sie gehörte zu den Top Ten und spielte 2005
im Achterturnier von San Luis um die Weltmeisterschaft. 2004 forderte
sie Anand in einem der spannendsten Matchs der Chess Classic alles ab.
Die spektakuläre Auseinandersetzung bot den Zuschauern Kampfschach vom
Feinsten. Alle acht Partien wurden entschieden und Anand konnte erst
durch einen Doppelschlag in den letzten beiden Runden 5-3 gewinnen.
Die Zuschauer dürfen also gespannt sein, denn alle
vier Teilnehmer der 13. GRENKELEASING Rapid World Championship zeichnen
sich durch ihr aggressives Spiel und ihren unbedingten Siegeswillen aus.
Vishy Anand erwartet daher diesmal eine besonders schwere Aufgabe. Die
Chess Classic sind für den Inder eine der letzten Generalproben vor
seiner Titelverteidigung im klassischen Schach gegen Wladimir Kramnik,
die im Oktober in Bonn stattfindet.
Die Superlative bei den diesjährigen Chess Classic
setzt sich auch bei den Frauen fort, die sich vom 29.-31. Juli bei der
2. FiNet Chess960 Rapid Woman World Championship messen. Auch
hier sind die zuletzt herausragenden Spielerinnen versammelt.
Chess960 ist die Schachart, die die Chess Classic
popularisiert hat und bei der die Figuren auf der Grundreihe zufällig
verteilt werden. Die Idee stammt eigentlich von dem kürzlich
verstorbenen ehemaligen Weltmeister Bobby Fischer, wird aber erst seit
den Chess Classic auch in der Weltspitze gespielt.
Titelverteidigerin bei den Frauen ist Alexandra
Kosteniuk, die vor zwei Jahren die deutsche Vertreterin Elisabeth Pähtz
bezwang. Der Europameistertitel von 2004 war der wohl wichtigste Erfolg
ihrer Karriere. Die beste russische Schachspielerin muss sich in Mainz
mit den drei Erstplatzierten der diesjährigen Frauen-Europameisterschaft
messen. Den Titel gewann nach 2005 zum zweiten Mal Kateryna Lahno – ein
Kunststück, das bei der EM weder den Frauen noch den Männern bisher
gelang. Die ukrainische Nachwuchshoffnung ist mit 19 Jahren auch die
Jüngste im Feld. Platz 2 der diesjährigen EM belegten gemeinsam
Victorija Cmilyte, die in dieser Saison mit Baden-Baden erneut Deutscher
Meister wurde und sich im letzten Jahr als beste Frau über das FiNet
Open qualifizierte, sowie Natalia Zhukova, die sich bei den Chess
Classic schon 2006 qualifizierte und 2000 ebenfalls schon einmal den
EM-Titel erringen konnte.
Schließlich setzt sich die Auswahl der Besten auch
bei der 4. Livingston Chess960 Computer WM fort. Neben
Titelverteidiger Rybka und dem erfolgreichsten Programm der
Schachcomputergeschichte Shredder, haben sich im Internetturnier von ICC
die Programme Naum und Deep Sjeng qualifiziert. In der aktuellen
Computerweltrangliste belegen die vier Programme die ersten vier Plätze.
Damit ist die Livingston Chess960 Computer WM mit einem Eloschnitt von
2981 und einer Kategorie 29 das stärkste Turnier aller Zeiten ist!
Den Weltmeisterschaften im Schnellschach und im
Chess960 können die Zuschauer abends in der Rheingoldhalle live
beiwohnen. Diejenigen, die sich auch zu den Open angemeldet haben,
erhalten freien Eintritt. Sie können sich entweder im Silent Viewing in
der Rheingoldhalle die Züge via Kopfhörer oder im Public Viewing im
Foyer von Großmeistern fachmännisch erklären lassen. Natürlich steht
dieser Service auch den Sponsoren und geladenen Gästen im Gourmet Club
bei delikater Verkostung zur Verfügung.
Viele Schachfans fiebern aber sicherlich schon den
beiden großen Schnellschach-Open entgegen, bei denen sie sich selbst
spielend in einem Turnier mit der absoluten Weltklasse messen können.
Die Open der Chess Classic sind nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen
Ratingpreise beliebt. So kann jeder in seiner Leistungsklasse attraktive
Preise gewinnen. Das Budget für beide Open beträgt 40.000 Euro.
Zunächst gibt es Donnerstag und Freitag (31. Juli
und 1. August) die Möglichkeit, sich ohne Eröffnungstheorie im 7.
FiNet Open, dem stärksten Chess960 Turnier der Welt, zu profilieren.
Die Leistungsdichte ist hier besonders hoch. Im letzten Jahr waren ein
Drittel der 280 Teilnehmern Titelträger.
Das ORDIX Open brach 2007 alle Rekorde. Mit
sensationellen 762 Teilnehmern war es das größte Turnier seiner Art, das
jemals ausgetragen wurde. Ein Viertel des Feldes bestand aus
Titelträgern und das wird sich voraussichtlich auch dieses Jahr nicht
ändern. Viele Amateure haben hier die Chance, einmal einem
Weltklassespieler in einer Wettkampfpartie gegenüber zu sitzen. Mit
Sergei Movsesian (Elo 2723) und Pavel Eljanov (Elo 2716) sind gleich
zwei 2700er im Feld vertreten. Auch die deutsche Nr. 1. Arkadi Naiditsch,
der kürzlich in Dortmund Wladimir Kramnik bezwingen konnte, hat
zugesagt. Darüber hinaus sind jetzt schon 16 Spieler mit einer Elo von
über 2650 angemeldet, darunter Anands Sekundant Peter Heine Nielsen,
Akopian, Motylev, Sasikiran und der ehemalige FIDE-Weltmeister Rustam
Kasimdzhanov. Im Teilnehmerfeld finden sich mit Rafael Vaganjan oder Ulf
Andersson, die in Mainz Stammgäste sind, auch Stars der Vergangenheit.
Besonders interessant wird aber der Auftritt des Schnellschachexperten
Hikaru Nakamura sein. Der beste Spieler der Welt über die ganz kurze 1
Minuten Distanz, dem so genannten Bullet, überrascht immer wieder mit
exzentrischen Eröffnungen. So hat er beispielsweise die Zugfolge 1.e4 e5
2.Dh5 schon mehrfach gegen starke Konkurrenz erfolgreich angewendet. Der
Amerikaner ist schon jetzt eines der Highlights der diesjährigen
Veranstaltung.
Trotz der gewaltigen Teilnehmerzahlen zeichnen sich
die Chess Classic vor allem durch ihre ausgezeichnete Organisation aus.
Mit pünktlichem Rundenbeginn und einem reibungslosen Ablauf hat sich die
Veranstaltung einen Namen gemacht.
Um sich das Medieninteresse zu sichern, dass ihr
gebührt, finden die Chess Classic wegen der Olympiade in Peking etwas
früher statt. Die Überschneidung mit den Sommerferien ermöglicht es
vielen Schülern an den beiden Kinder-Open, dem 2. Mini-ORDIX (29.
Juli) und dem 2. Mini-FiNet (30. Juli) mitzuspielen. Die
Betreuung und Beratung der Eltern durch einen Großmeister während des
Turniers macht diese Open besonders reizvoll für talentierte
Nachwuchsspieler.
Den Auftakt der Chess Classic bildet am Montag, den
28. Juli traditionell das Simultan, das diesmal von Weltmeister
Vishy Anand gegeben wird. Mit nur vier abgegebenen Remisen an 40
Brettern erreichte der Inder 1994 das bislang beste Ergebnis.
Diejenigen, die einmal gegen den Weltmeister spielen wollten, hatten wie
jedes Jahr in mehreren Versteigerungen bei Ebay die Chance dazu, sich
einen Platz zu ergattern.
Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen
sind im Internet auf
www.chesstigers.de zu finden, wo man sich auch zu den Turnieren
voranmelden kann.