Archiv 2007 Januar
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3. Main-Taunus-Cup
3. Offene Hessische Chess 960 Einzelmeisterschaft
Sponsored by
Taunussparkasse
unterstützt von Mainova AG |
12. bis 14. Oktober 2007
Preisfonds ca. € 3.500,-
25 Preise garantiert
Startgeld nur € 25,- bei Voranmeldung, (sonst + € 5.-),
dynamischer Preisfonds und dynamische Ratingklassen, German Grand
Prix Wertung
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Das Schach der Zukunft:
Schach ohne die Fesseln der
Eröffnungstheorie -
entdecke die Herausforderung der 960 Möglichkeiten |
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1. Preis 700,- 150
2. Preis 455,- 120
3. Preis 280,- 90
4. Preis 210,- 75
5. Preis 175,-
60
6. Preis 140,- 51
7. Preis 105,- 42
8. Preis 87,- 39
9. Preis 70,-
36
10.Preis 52,- 33
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Anmeldung unter Angabe von
Vorname, Name, Verein,
Alter, DWZ an
hws@chesstigers.de oder Fon
06196-22726 & Fax 06196-22796
Spielort: Hasselgrundhalle,
Gartenstraße 2a,
D-65812 Bad Soden am
Taunus
(Das Spiellokal liegt bequem in der
Nähe der S-Bahn-Station
Bad
Soden Bahnhof) |
Ratingpreise G1
GP-Pkte
1. Preis
175.- 30
2. Preis
87.- 24
3. Preis
52.- 18
Ratingpreise G2
GP-Pkte
1. Preis
175.- 30
2. Preis
87.- 24
3. Preis
52.- 18
Ratingpreise G3
GP-Pkte
1. Preis
175.- 30
2. Preis
87.- 24
3. Preis
52.- 18
Sonderpreise
GP-Punkte
Beste Dame
70.- 18
Bester Senior
70.- 18
Bester U20
70.- 18
Bester U14
70.- 18
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Turnierbedingungen
Bedenkzeit: 60 Minuten
+ 30 Sekunden pro Zug
Modus: 7 Runden Schweizer System
/ Chess960-Regeln,
Startaufstellung wird bei Rundenbeginn
ausgelost
Anmeldung: www.chesstigers.de
Hans-Walter Schmitt, Fon 06196-22726
Zahlung auch vor Ort /
bitte Voranmeldung!
TaunusSparkasse
Konto Nr. 311 251 / BLZ 512 500 00
Meldeschluss:
Freitag, 12.Oktober 2007, 16:30 Uhr
1. Spieltag: Freitag,
17:00 / 20:30 Uhr
2. Spieltag: Samstag,
11:00 / 15:00 / 19:00 Uhr
3. Spieltag: Sonntag,
11:00 / 15:00 /
Siegerehrung
Ausstattung: edle Schachbretter
und Figuren, DGT-XL Uhren
Auskunft: Roland Bettenbühl,
Fon 06196-25639
Rainer Rauschenbach,
Fon 06190-74494
Turnierleitung und Schiedsrichter:
Hans-Dieter Post
das Turnier wird IPS ausgewertet!
Hotel / Ü.: Hotelführer Bad Soden
Schirmherr:
Bürgermeister Norbert Altenkamp
Sponsoren:
TaunusSparkasse / Mainova AG
Webpräsenz:
www.schachclub-badsoden.de
www.frankfurt-west.de
www.schachclub-hattersheim.de
www.chesstigers.de |
Veranstalter:
Chess Tigers e.V. |
Ausrichter:
SC Bad Soden &
SC 1979 Hattersheim |
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Halbfinale:
Da waren es nur noch vier....
Mit rasenden Schritten strebt die erste Mannschaft im laufenden
4er-Pokal ihrem Schicksal entgegen: Entweder folgen sie der lyrischen
Vorlage des Kinderreims von den 10 kleinen Negerlein und scheiden gegen
den drei Klassen höher spielenden Nachbarverein Frankfurt-West aus dem
Pokalwettbewerb aus, oder sie schreiben wieder mal ein neues Kapitel der
ewigen Saga von David und Goliath.
Das letzte Mal ist Frankfurt-West gegen
Bad Soden ausgeschieden. Falls sie gegen den Hessen-Ligisten
das nach Papierform unwahrscheinliche schaffen sollten, wäre das eine
Riesenüberraschung. Ohne Zweifel geht Bad Soden I als Aussenseiter in
diesen Wettkampf - der Termin ist noch offen, findet aber vor Ende Mai
statt. In der zweiten Halbfinal-Begegnung trifft Eschborn auf
Frankfurt-Nied. [28.4.2007]
David
und Goliath
Schon immer war es um die Phantasie der Menschen wohl bestellt, wenn
sie sich an Erzählungen labten, bei denen es um Personen ging,
deren Charaktereigenschaften als Antonym bezeichnet werden konnten.
Philologen erkennen in den Antonymen den Gegensatz, der in einem
Begriffspaar verankert ist. Und so ist es auch kein Wunder, daß
zahlreiche Personenpaare der Dramaturgie der Gegensätze zugrunde liegen.
David und Goliath, der Hase und der Igel, die Schöne und das Biest, Dick
und Doof oder auch Schuberts Streichquartett "Der Tod und das Mädchen"
basieren auf diesen Grundlagen. Und wer fällt gerne als Schachspieler in
die Falle, die sein hoffnungslos unterlegener Gegner mit einem fein
konstruierten Patt gestellt hat. Spätestens seit dem letzten Spieltag
ist - zumindest im Dunstkreis zwischen Frankfurt-Zeilsheim und Bad Soden
- ein weiteres Antonym bekannt geworden, als nämlich der erfahrene und
mit einer DWZ-Differenz von 462 Punkten bevorteilte Jürgen Wienecke an
Brett 1 seiner Mannschaft Frankfurt-West 5 seinem jugendlichen Gegner,
dem 10jährigen Felix Kempter (Bad Soden 9) sich geschlagen geben musste.
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Jürgen Wienecke |
Felix Kempter |
Traumhafte
Ergebnisse zum Saison-Abschluß
In der letzten MTS Runde gab es noch mal viel Grund
zur Freude. So wurde unsere erste Mannschaft in der MTS Liga mit
Ihren Sieg gegen Steinbach 2 mit 5,5:2,5 Vizemeister! Bis auf eine
kampflose Niederlage konnten alle Spieler der Ersten punkten. Es
gewann Gerolf Dietz, der damit erfolgreichster Spieler der Mannschaft mit
6 aus 9 wurde sowie Thomas Rödiger, Daniel Großjohann und Raimund
Zöller. Halbe Punkte holten Achim Relitzki und Thorsten Schöwer. Dr.
Bittner versuchte noch am Spitzenbrett mit einem Turm gegen einen
Springer zu gewinnen, willigte aber später zu einem Remisangebot ein.
Für die kommende Saison gilt Bad Soden 1 damit als heißer
Aufstiegkandidat für die Landesliga!
Bad Soden 2 gewann gegen Hochheim 2 souverän
mit 6:2 und belegte in der Abschlußtabelle einen guten 5. Rang mit 10:8
Punkten. Es gewannen Ulrich Götting, Peter Hegner, Michael und Julien
Leach sowie zwei kampflose Siege von Christoph Leach und Robert
Ackermann. Bad Soden 3 war schon vor dem letzten Spieltag
abgestiegen, holte aber gegen den sehr starken Gegner Mörfelden 1 ein
achtbares 4:4 Unentschieden. Besonders Lefti Chatsiathanasiadis
überzeugte mit seinem Sieg gegen einen um über 300 Punkte besseren
Gegner und holte mit seiner letzten Partie noch das Unentschieden für
die Mannschaft. Aber auch der Vorsitzende Roland Bettenbühl hatte einen
guten Tag und spielte gegen einen ebenfalls 300 Punkte besseren Gegner
Remis. Außerdem konnte noch Dimitrij Lintchuk einen halben Punkt
beisteuern. Christian Hannemann und Marc Pohl gewannen kampflos ihre
Partien. Fürs nächste Jahr sollte aber der sofortige Wiederaufstieg
machbar sein. Bad Soden 4 gegen Hochhheim 3 sowie Bad Soden 5
gegen Steinbach 5 konnten sich beide vor dem drohenden Abstieg mit Ihren
jeweils 3,5:2,5 Siegen noch retten. Für die Vierte gab es dabei
alleine drei kampflose Siege für Kurt Fredershausen, Rolf Merz-Zönnchen
sowie Klaus Malinowski. Den entscheidenden halben Punkte steuerte Gerwin
Pelka bei. Für die Fünfte holten Rudi Schäfer, Matias Thomsen und
Jan-Peter Brand die vollen Punkte. Matchwinner war hier Börries Wendling
der nach 5 Stunden Spielzeit seinem Gegner ein Remis abtrotzen konnte.
Unsere Jugendmannschaften 6-12 hatten alle nicht viel zu lachen. Aber es
gab einige schöne Einzelergebnisse. So verlor zwar Bad Soden 6
bei Raunheim 4 mit 1:5, doch Gabriela Vukusic schaffte gegen einen alten
Hasen ein Remis. Auch Ben Luca Neukranz holte einen halben Punkt. Für
Bad Soden 7 konnte nur Ersatzspieler Philipp Dehn gegen den
Aufsteiger Ginsheim 1 gewinnen - man verlor leider mit 1:5. Mit dem
gleichen Ergebnis verlor auch Bad Soden 8 gegen Griesheim 3, die
leider wie Bad Soden 6 absteigen muß. Den einzigen Punkt holte
Lukas Hauck. Eine große Überraschung gab es bei dem Kampf Bad Soden 9
gegen Frankfurt-West 5. Es gelang ein 2,5:2,5. Felix Kempter war dabei
der Spieler des Tages, er gewann gegen einen alten Fuchs, der 462 DWZ
mehr hatte. Aber auch Nikola Schulze-Solano - der in der Saison fast
keinen Punkt abgeben mußte - konnte wieder gewinnen. Jakob Wegmann holte
das Remis.
Im internen Bad Sodener Duell 10 gegen 12
konnte die Zehnte mit 3,5:1,5 gewinnen. Für Bad Soden 10
gewann Nils Schröder, Hilmar Klingkusch und Claudia Bauer, den halben
Punkt holte Alan Downing. Für die Zwölfte konnte Curtis Fink-Noel
gewinnen, Simon Grosdanow holte das Remis. Bad Soden 11 ging beim
Aufsteiger Hattersheim 5 mit 0:5 leer aus. In der kommenden Saison
werden damit 6 Bad Sodener Jugend-Mannschaften in der letzten Klasse
fast Ihre eigene Vereinsmeisterschaft ausspielen.
[Roland Bettenbühl, Vorsitzender Schachclub Bad
Soden]
Letzter
Spieltag mit starkem Endspurt
Obwohl viele Entscheidungen über Aufstieg und Abstieg in den
einzelnen MTS-Ligen schon gefallen waren, ließen sich die Bad Sodener
Schachspieler nicht davon abbringen, zum großen Saison-Finale noch
einmal ein Feuerwerk auf den 64 Feldern abzubrennen. Hier sind die Ergebnisse:
Saison
2006/07 Runde 8 - Einzelergebnisse vom 25.3.2007
Vorletzter
Spieltag der MTS-Mannschaftsrunde: Der Aufstiegsexpress ist abgefahren
Manchmal herrscht im wirklichen Leben sowohl auf dem
indischen Subkontinent als auch bei den Schachmannschaftswettbewerben
im Main-Taunus-Bezirk ein echtes Gedränge.
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Aufstiegsexpress
wegen Überfüllung verpasst:
Winkt da nicht ein Weltklasse-Schachspieler im dunkelblauen
Anzug von der
Spitze des indischen Vorort-Zugs?
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Und nur wenige schaffen es, sich mit besonderen
Fähigkeiten an die Spitze des Turnierzuges zu setzen, wie es jüngst der
Wahl-Bad-Sodener, der indische Super-GM Viswanathan Anand, beim jüngsten
Turnier in Linares bewies.
Dort verweis er die gesamte Weltspitze
inklusive Weltmeister Topalov auf die unbequemen Plätze der Holzklasse
und beendete das Turnier mit einem schönen Gesamtsieg.
Ganz anders erging es der ersten Mannschaft am
vergangenen vorletzten Spieltag, sie schaffte es nicht mehr, auf den
überfüllten Aufstiegsexpress aufzuspringen.
In der 8. MTS Runde hatte die erste Mannschaft
die Riesen-Chance, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die
Landesliga aufzusteigen, doch es misslang. So verlor unsere erste
Mannschaft gegen Eschborn 1 mit 3:5. Leider fiel auch noch
kurzfristig grippebedingt unser Stammspieler Raimund Zöller aus, der
schmerzlich vermisst wurde. Als einziger Spieler gewann unser
Spitzenbrett Dr. Bittner gegen einen Gegner, der 200 DWZ mehr hatte.
Remise gelangen Achim Relitzki, Gerolf Dietz, Daniel Großjohann sowie
Thorsten Schöwer, die ebenfalls gegen stärkere Gegner spielten. Am
letzten Spieltag kommt noch ein harter Brocken mit Steinbach 3 auf die
Mannschaft zu.
Für Bad Soden 2 gab es einen unerwarteten
knappen Sieg gegen Frankfurt West 3 mit 4,5:3,5. Vor allen Dingen die
Siege der Ersatzspieler Robert Ackermann und Gerhard Kenk brachten die
Mannschaft auf die Siegerstraße. Aber auch Christoph Leach spielte eine
tolle Partie und gewann. Eine tolle Leistung waren auch die Remise von
Stefan Schmieder und Julien Leach sowie Geir Smith-Meyer gegen sehr
starke Gegner. In der letzten Runde sollte gegen Hochheim noch ein Sieg
eingefahren werden, um am Ende noch einen guten Platz im Mittelfeld zu
erreichen.
Die bereits abgestiegene dritte Mannschaft
verlor gegen Fischbach 1 unverdient mit 3:5, denn Marc Basedow und Lefti
Chatsiathanasiadis wickelten leider ihre gewonnen Partien falsch ab.
Dafür gewannen aber Stefan Meyer und Dimitrij Lintchuk souverän Ihre
Partien. Roland Bettenbühl gelang nach langen hartem Kampf an Brett 2
ein Remis. Einen halben Punkt gab es auch für Klaus Mayer.
Bad Soden 4 war der Lichtblick des
Spieltages. Mit ihrem 4:2 Sieg bei Hofheim 8 hat sich die Mannschaft
wohl damit vor dem Abstieg retten können. Die Punkte holten Dieter
Ruppel, Kurt Fredershausen, Klaus Malinowski sowie Rudi Schäfer.
Obwohl Bad Soden 5 gegen Hofheim 9 mit 1:5
verlor wird wohl die Mannschaft die Klasse halten können. Den einzigen
Punkt holte Matias Thomsen kampflos. Bei den anderen Hofheimer Duellen
konnte Bad Soden 7 immerhin gegen Hofheim 10 ein 3:3
Unentschieden erreichen. Michael Hoss, Manfred Arndt und Marcel Markert
gewannen Ihre Partien.
Unsere 10. Mannschaft verlor knapp gegen
Hofheim 11 mit 2:3. Hilmar Klingkusch gewann am Spitzenbrett sowie
Daniel Unverzagt der gleich seine allererste Mannschaftspartie
erfolgreich für sich entscheiden konnte. Für Bad Soden 6 gab es
nur einen kampflosen Punkt für Daniel Smith Meyer und man verlor mit 1:5
gegen Steinbach 6. Bad Soden 8 spielte leider in Unterzahl und
mußte im wichtigen Abstiegsduell gegen Hochheim eine empfindliche 2:4
Niederlage einstecken. Georg Fidlschuster und Sewa Gerassimow gewannen
Ihre Partien. Jetzt hilft am letzten Spieltag nur noch beten.
Bad Soden 9 verlor gegen den Tabellenführer
und Aufsteiger Hattersheim mit 1:4, nur Kevin Kookpari siegte. Und
schließlich mußten unsere jungen Teams von Bad Soden 11 und 12
gegen die starken Mannschaften von Eppstein 4 und Frankfurt-West 5
glatte 0:5 Niederlagen einstecken.
Bereits in 14 Tagen findet die letzte MTS Runde
statt, dann wird es erstmal eine halbjährige Pause bis September geben.
Dafür hat aber gerade die erste Runde der Vereinsmeisterschaft begonnen.
Alle Mannschaften, alle Einzelergebnisse, alle Alles - aber Null
Drama: >>> hier
die Einzelergebnisse vom 11.3.2007 [Roland Bettenbühl]
Gelungener
Auftakt der Vereinsmeisterschaft - Spielspaß und Überraschungen
(Bad Soden, 2007-03-10) Die gestrige erste Runde der
Vereinsmeisterschaft 2007 war von Spielspaß und Überraschungen geprägt.
Das unerwartete Angebot kostenloser Getränke (eine Spende des
Turnierleiters) wurde gut aufgenommen.
Gruppe E:
Percy Downing gewann gegen Geerti Frank. Claudia Bauer siegte gegen
Kevin Kookpari. Drei kampflose Punkte gab es für Horst Woywod, Clemens
Deutsch und Alex José Kullmann aufgrund unentschuldigten Fehlens ihrer
Gegner Li Yue Kwok, Stefan Fidlschuster und Nikola Schulze-Solano. Ein
Vorteil der neuen Regel: Anwesend sein und Punkte machen!
Gruppe D:
Georg Fidlschuster und Jakob Wegmann konnten Ihre nominell stärkeren
Gegner Felix Kempter und Sewa Gerassimov besiegen. Christof Petersen
gewann gegen Hannelore Leimer. Alan Downing und Max Arnold trennten sich
Remis mit besserer Stellung für Arnold, dieser war jedoch verhindert,
seine Partie zu Ende zu spielen.
Gruppe C:
Dieter Ruppel erspielte den Sieg gegen Kurt Fredershausen. Der
Neueinsteiger Jan-Peter Brand erreichte gegen Rudi Schäfer nach lange
Zeit verlorener Stellung trotz Minusbauers noch den Remishafen (die
Partie wurde bereits letzte Woche vorgespielt).
Kampflos gewann Rolf Merz-Zönnchen gegen den unentschuldigt fehlenden Christoph Leach. Klaus
Malinowski erschien mit 30 Minuten Verspätung und hatte entsprechend
weniger Zeit auf der Uhr. Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb)
holte er als Tabellenletzter mit Schwarz ein Remis gegen die
Gruppenfavoritin Else Mangold.
Gruppe B:
Nach demselben Schema (zu spät kommen und mit Schwarz gegen den
Favoriten punkten) verfuhr auch Stefan Meyer. Nach einem langen,
komplizierten Abtausch stand er gegen Gerhard Kenk mit einem Läufer mehr
und einem gewonnenen Endspiel da. Robert Ackermann spielte druckvoll
gegen mich und trug die Partie ohne Hast zum Sieg. Roland Bettenbühl
gewann kampflos gegen Marc Basedow.
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Stefan Meyer
Foto: Thomas Schulze Generator Communication |
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Gruppe A:
Gerolf Dietz und Thorsten Schöwer trennten sich bereits letzte Woche
Remis. Das heiß erwartete Spiel von Marc Vogelgesang gegen Friedrich
Bittner wird aus Termingründen auf den kommenden Freitag verlegt. Nach
dem Ausscheiden von Daniel Grossjohann besteht die Gruppe nur noch aus
sechs Spielern.
Wie geht's weiter? Die nächste Runde der
Vereinsmeisterschaft findet in sechs Wochen, am Freitag, 20. April
statt. Wer verhindert ist, kann seine Partie in Absprache mit seinem
Gegner vorspielen. Bei Fragen oder Problemen genügt eine formlose E-Mail
an den Turnierleiter Börries Wendling oder Telefon: (06196) 642331 oder
0177-6409206.
Alle Spielergebnisse, Paarungen und Termine sind
hier als Download verfügbar.
Ihr Turnierleiter Börries Wendling
Schöne Frauen sind weder intelligent noch können sie
Schach spielen
Wer kennt es nicht: Zu Beginn einer Turnierpartie
wird der zunächst unbekannte Opponent mit Blicken taxiert, anhand seiner
Wertungszahl wird auf seine Spielstärke geschlossen - und das Desaster
nimmt womöglich seinen Lauf. Wenn schrullige Individualisten auch im
Erwachsenen-Alter mit ihren meterhohen Dino-Stoffmaskottchen ans Brett
treten, wenn Kinder im zarten und noch naiven Alter gegen gestandene Fide-Meister in Rundenspielen antreten, wenn
silberhaarige
Pensionäre gegen attraktive Blondinen oder coole Teenager-Girls spielen
- dann ist die Zeit der optisch induzierten Vorurteile gekommen.
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Carmen Kass und Werner Schreyer in der
Werbekampagne
"Bahamas Affairs" |
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Gelegentlich räumen dann die Damen und Mädchen auf
ihre eigene subtile Weise mit diesen Vorurteilen der Männer auf und es
kommt zur Vo(e)rführung am Schachbrett. Die ungarische Großmeisterin
Judit Polgar macht dies regelmässig auf Weltklasse-Niveau, die
Eppsteiner Jugendspielerin Nathalie Popovic macht es gelegentlich auf MTS-Liga-Niveau.
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Verführung am Torten-Schachbrett:
"Hans-Walter, wenn Du das nächste Mal mit e4 eröffnest,
nehme ich Dich mit Französisch auseinander!" Carmen Kass und Hans-Walter Schmitt beim Champions-Dinner der Chess
Classic Mainz |
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Die blonde, blauäugige und langbeinige [jetzt haben
wir alle Klischee-Leser versorgt] estnische Schachspielerin und
Präsidentin des Estnischen Schachverbands Carmen Kass hält sich mit
Ego-brechenden Siegen gegen Männer am Brett vornehm zurück, hat sie doch
als Top-Model und "Vogue Model of the Year" ihre Spielwiese jüngst auf
die Bahamas verlegt.
Dort verführt sie zusammen mit dem belgischen
Starmodel Anouck Lepère den Wiener Schauspieler Werner Schreyer, der den
coolen Business-Mann mit Yacht mimt. In der neuesten Werbekampagne einer bekannten
Düsseldorfer Bekleidungskette (nein, nicht C&A...) spielt das Trio
erotisch-modisch Katz und Maus.
Zufälligerweise wird die neue Frühlingskollektion
"Bahamas Affairs" vor einer idealen Insel-Kulisse des schönen Lebens in Szene gesetzt.
Und Carmen Kass ist beim Katz-und-Maus-Spiel
so richtig zuhause, bezeichnet doch das
Wort Kass in der estnischen Sprache eine Katze.
Vereinsmeisterschaften 2007:
Alle Termine, alle Gruppenauslosungen, alle Alles
Börries Wendling ist der neue Turnierleiter des
Schachclubs Bad Soden und hat quasi als erste "Amtshandslung" die
Organisation der Vereinsmeisterschaft 2007 in Angriff genommen:
Die Auslosungen und Termine für die
Vereinsmeisterschaft 2007 des
Schachclub Bad Soden stehen fest.
Für diejenigen, die es noch nicht erfahren haben: In 2007 werde ich den
Turnierleiter spielen, d.h. die Vereinsmeisterschaft und evtl. das ein
oder andere kleine Blitzturnier organisieren, und für alle Fragen und
Anregungen bezüglich des Ablaufs zur Verfügung stehen.
Die Jahreshauptversammlung hat folgenden Modus der Vereinsmeisterschaft
2007 beschlossen:
1. Die VM 2007 wird wie im vergangenen Jahr als Rundenturnier gespielt.
2. Verlängerte Bedenkzeit auf zwei Stunden pro Partie und Spieler.
3. Das Turnier wird nicht DWZ-ausgewertet Dieses Jahr steht wieder mehr
das "Schach als Hobby" im Vordergrund.
Natürlich geht es um die Ehre, aber wer als
Berufstätiger freitags abends den Beginn des Wochenendes einläutet, darf
auch mal eine Partie
verlieren (den Gegner wird es freuen).
Aber wir sollten nicht vergessen, dass unser
Schachclub eine Freizeit- und Gemeinschaftsaktivität ist und
auch bleiben sollte.
Wer DWZ erwirtschaften möchte oder nur den
verbissenen Kampf sucht, hat in den Mannschaftskämpfen und den vielen
lokalen Turnieren in und um Bad Soden ausreichend Gelegenheit dazu.
Nichtsdestotrotz wollen wir diesmal an festen Terminen spielen, um die
Spannung und Turnieratmosphäre zu bewahren.
Die Termine:
Feste Spieltage, jeweils Freitag.
Gruppen A, B, C, D, E:
1. Runde: 9. März 2007 (10. KW)
2. Runde: 20. April 2007 (16. KW)
3. Runde: 11. Mai 2007 (19. KW)
4. Runde: 15. Juni 2007 (24. KW)
5. Runde: 14. September 2007 (37. KW)
6. Runde: 26. Oktober 2007 (43. KW)
7. Runde: 16. November 2007 (46. KW)
Gruppen D und E spielen zwei weitere Runden:
8. Runde: 18. Januar 2008 (3. KW)
9. Runde: 8. Februar 2008 (6. KW)
Spielbeginn am Spieltag für Gruppen D, E: 19:00 Uhr.
Spielbeginn am Spieltag für Gruppe A, B, C: 20:00 Uhr.
Tritt der Gegner am o.g. Spieltag nicht innerhalb einer Stunde nach dem
festgelegten Spielbeginn an, kann der anwesende Spieler Gewinn
reklamieren. Vorspielen ist in Absprache mit dem Gegner möglich.
Die Auslosung steht bereits und ist
hier
als Download verfügbar. Bitte merkt
Euch den Termin vor oder ruft Euren Gegner an. Erster Spieltermin ist
Freitag in zwei Wochen! Die Listen werden auch ab übermorgen im
Vereinsheim ausgehängt werden. Wer die Datei nicht öffnen
kann, sollte zunächst den Adobe Acrobat Reader installieren, z.B. von
http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2.html
Aktuelle Informationen zur Vereinsmeisterschaft, u.a. die Rundenstände,
werden auch auf unserer Website veröffentlicht werden.
Bei allen Anregungen/Problemen bitte kurze Nachricht oder E-Mail an:
Börries Wendling
Telefon: (06196) 642331 oder 0177-6409206
Viel Spaß und gut Holz!
Börries Wendling
Aktuelle Jugendrangliste
Auch wenn die oberen Mannschaften der Erwachsenen
öfter im Mittelpunkt stehen, sollte man doch gelegentlich einen Blick
auf die Jugendmannschaften richten. Die Nachwuchsarbeit des Schachclubs
braucht sich - trotz allen gelegentlichen Unkenrufen - eigentlich nicht
zu verstecken. So spielen in der zweiten Mannschaft mit Julien und
Christof Leach zwei Jugendliche mit und auch Stefan Schmieder und
Dimitrij Lintchuk sind in der zweiten bzw. dritten Mannschaft aktiv.
Eine aktuelle Jugendrangliste vom 22.2.2007 gibt einen Überblick der
insgesamt 77 aktiven Jugendlichen, davon haben 30 bereits eine DWZ, 23
Jugendliche stehen kurz davor, erstmalig eine Wertungszahl zu erringen.
>>>hier
Wichtige Siege für die ersten beiden Mannschaften
Am 7. Spieltag der MTS Runde konnte unsere 1. und
2. Mannschaft mit ihren Siegen endgültig das Abstiegsgespenst
vertreiben. Bad Soden 1 gewann im Spitzenspiel gegen Taunus 1
überzeugend mit 5,5:2,5 und rangiert nun auf Platz 2 in der Tabelle. Da
der Tabellenführer Eschborn nur Remis spielte, ist jetzt sogar mit 2
Siegen in der engen Klasse der Aufstieg in die Landesliga möglich, was
sportlich der größte Erfolg aller Zeiten für den Club wäre, aber erst
einmal abwarten. Es gewannen Thomas Rödiger, Achim Relitzki, Gerolf
Dietz und Daniel Großjohann. Halbe Punkte gab es für Dr. Friedrich
Bittner, Henning Sander und Raimund Zöller.
Bad Soden 2 holte im Abstiegskampf die „big
points“ bei Hofheim 6 mit ebenfalls 5,5:2,5, alle Spieler konnten
punkten. Volle Punkte gab es für Peter Hegner, der ganz schnell gewann
sowie für Michael und sein Sohn Christoph Leach. Remis spielten Sven
Meisgeier, Ulrich Götting, Stefan Schmieder, Julien Leach sowie Roland
Bettenbühl.
Bad Soden 3 ist trotz des ersten Punktes bei
Hochheim 2 mit 4:4 vorzeitig abgestiegen. Es gewannen Marc Basedow,
Elefterios Chatsiathanasiadis, Dimitrij Lintchuk, remis spielten
Christian Hannemann und Daniel Pohlke. Zumindest einen Punkt konnte
Bad Soden 4 gegen den Tabellenletzten aus Mörfelden 2 mit 3:3 holen.
Damit liegt die Mannschaft erstmals auf Rang 8 auf einem
Nicht-Abstiegsplatz. Es gewannen Klaus Malinowski und Gerwin Pelka,
halbe Punkte gab es für Dieter Ruppel und Kurt Fredershausen.
Obwohl Bad Soden 5 gegen Groß Gerau hoch mit
1:5 verlor, sollte es mit dem Klassenverbleib reichen. Den einzigen
Punkt holte Matias Thomsen. Bei dem internen Abstiegsduell zwischen
Bad Soden 6 und Bad Soden 8 gab es einen 4,5:1,5 Sieg für die
achte Mannschaft. Für Bad Soden 6 holten die Mädchen die Punkte:
Gabriela Vukusic gewann, Semin Tecirlioglu holte ein Remis.
Für Bad Soden 8 gewannen Georg Fidlschuster,
Leon Brendel, Sewa Gerassimov und Lukas Hauck, der seinen ersten Sieg
feierte, das Remis holte Max Arnold. Bad Soden 7 verlor bei bei
Raunheim 4 unglücklich mit 2:4. Lange sah es so aus, dass Michael Hoss
das 3:3 Unentschieden noch schaffen würde, am Ende reichte es leider
nicht. Die Punkte holten Ruben Rittberger mit einem Sieg, Remise gab es
für Maximilian Witt und Alex José Kullmann. Für unser junge Team aus
Bad Soden 9 gab es leider auch eine Niederlage gegen die
Seniorenmannschaft von Eppstein 4 mit 1:5:3,5. Jakob Wegmann gewann und
Felix Kempter gelang gegen einen Gegner der 350 DWZ mehr hatte ein
Remis.
Bad Soden 10 verlor glatt gegen die starke
Erwachsenenmannschaft von Höchst 2 mit 0:5. Auch Bad Soden 11
verlor knapp mit 2:3 gegen Kelsterbach 3. Milad Emami und auch Noah
Schuler gewannen erstmals Ihre Partien gegen fremde Gegner. Bad Soden
12 verlor beim Tabellenführer Hattersheim 5 mit 0,5:4,5. Den halben
Punkt holte Dario Neupert.
Am 11. und 25. März finden dann die letzten beiden
Runden der Saison statt.
Aus den Träumen gerissen
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Hans-Walter Schmitt
(links), GM Artur Jussupow (Mitte) und Bürgermeister Norbert
Altenkamp bei der Pressekonferenz zum 25jährigen
Vereinsjubiläum 2004.
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Es ist noch gar nicht so lange her, da gab GM Artur
Jussupow den Mitgliedern des Schachclubs Bad Soden anlässlich des
25jährigen Vereins-Jubiläums eine Trainingsstunde und demonstrierte am
nächsten Tag bei einem Simultanturnier seine überragenden Fähigkeiten.
Einige wenige Spieler hatten die Fortüne, ein Remis
gegen den ehemaligen WM-Kandidaten zu erzielen - und davon träumen sie
noch heute. Artur Jussupow ist auch am Schachbrett ein Realist und riss
in der zweiten Runde des stark besetzten Moskau Aeroflot Turnieres den
19jährigen Großmeister Timor Gareev aus Usbekistan aus allen Träumen.
Dieser drohte nach seinem 32. Zug ...e2 mit Damenumwandlung und
Turmgewinn, doch Jussupow blieb ganz gelassen und spielte seinen Angriff
auf den gegnerischen König konsequent zu Ende. Diese konsequent schöne
Partie entwickelt sich nach dem 20. Zug zu einem wahren Feuerwerk. Hier
können Sie die Partie nachspielen oder für Ihr Archiv herunterladen:
http://www.chessbase.de/2007/aeroflot/runde2auswahl.htm
Generationenwechsel ? Fehlanzeige
Wer zu Beginn der Vereinsmeisterschaften 2006
vorausgesagt hätte, daß einer der jüngsten Spieler der ersten Mannschaft
bis zum Fotofinish um den Sieg kämpfen würde, hätte unter den Experten
wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln geerntet. Zu dominant agierte
Nestor und Titelverteidiger Dr. Friedrich Bittner in allen regulären
Rundenspielen der ersten Mannschaft. Er gab auch bei den
Vereinsmeisterschaften 2006 keinen Hinweis, daß zu seinem hohen
schachlichen Können und Kampfeswillen ein Hauch von Generösität
dazu gekommen wäre. Zwar kam es am Ende der regulären Runde zum
unerwarteten Punktgleichstand zwischen Dr. Bittner und Daniel
Grossjohann mit jeweils 6 Punkten aus 7 Partien - ein Stichkampf war
notwendig geworden um den neuen Vereinsmeister 2007 zu ermitteln. Diese
Entscheidung gewann dann Dr. Bittner und verteidigte somit seinen Titel.
Die Endergebnisse auf einen Blick:
Gruppe A
| Rang |
Name |
DWZ |
Punkte |
| 1 |
Dr. Friedrich Bittner |
1959 |
6 |
| |
Daniel Grossjohann |
1829 |
6 |
| 3 |
Hennig Sander |
1876 |
4,5 |
| 4 |
Ulrich Götting |
1666 |
3,5 |
| |
Geir Smith-Meyer |
1652 |
3,5 |
| 6 |
Gerolf Dietz |
1819 |
3 |
| 7 |
Torsten Schöwer |
1825 |
2 |
| 8 |
Marc Vogelgesang |
1609 |
0,5 |
Gruppe B
| Rang |
Name |
DWZ |
Punkte |
| 1 |
Robert Ackermann |
1432 |
5,5 |
| 2 |
Roland Bettenbühl |
1506 |
5 |
| 3 |
Gerhard Kenk |
1477 |
4 |
| |
Julien Leach |
1437 |
4 |
| 5 |
Michael Leach |
1547 |
2 |
| 6 |
Dimitrij Lintchuk |
1326 |
1 |
| |
Stefan Meyer |
1323 |
1 |
| 8 |
Marc Basedow |
Restp. |
0,5 |
| 9 |
Christof Petersen |
1294 |
0 |
| |
Daniel Pohlke |
Restp. |
0 |
Alle Einzelergebnisse finden Sie
>>>hier
Friede Freude Eierkuchen
Wer die diesjährige Jahreshauptversammlung des
Schachclubs mit der Trivial-Floskel "Friede - Freude - Eierkuchen"
umschreiben würde, dürfte von den knapp 20 Teilnehmern nicht unbedingt
Widerspruch erfahren. Harmonisch und solide wurde der Verein im
vergangenen Jahr vom Vorstandsvorsitzenden Roland Bettenbühl und seinem
Team geführt - und es bestand kaum Anlass, die Weichen neu zu stellen.
So war es nur konsequent, daß nahezu das identische Vorstandsteam wieder
gewählt wurde - lediglich Börries Wendling als neuer Turnierleiter
tanzte etwas ausser der Reihe. Nestor Dr. Friedrich Bittner wurde als
Vereinsmeister für 2006 gekürt, er konnte in einem erstaunlich knappen
Finale Youngster Daniel Großjohann im entscheidenden Stichkampf besiegen
und konnte somit den Pokal als Vereinsmeister einmal mehr in Empfang
nehmen. Das vollständige Wahlergebnis:
-
Vorsitzender: Roland Bettenbühl
-
Stellvertretender Vorsitzender: Gerolf Dietz
-
Schatzmeister: Dieter Ruppel
-
Schriftführerin: Geerti Frank
-
Jugendwart: Stephan Schmieder
-
Elternvertreter: Alan Downing
-
Turnierleiter: Börries Wendling
-
Pressewart: Horst Woywod
-
Kassenprüfer: Thorsten Schöwer und Thomas Rödiger
Vom 25.-27. April 2008 findet die
Amateurmeisterschaft des Deutschen Schachbundes in Bad Soden statt.
Schwerer Start ins neue Jahr
In der 6. MTS Runde hatten die Bad Sodener viele starke Gegner und
mußten deshalb einige Punkte lassen. Bad Soden 1 holte bei Eppstein 2
einen weiteren
wichtigen Punkt gegen den Abstieg.
 |
|
|
Schöne Überraschung:
Nathalie Popovic von Eppstein II (DWZ 1465) überraschte
Routinier Henning Sander (DWZ 1812).
|
|
Gerolf Dietz und Raimund Zöller gewannen Ihre
Partien, Thomas Rödiger und Daniel Großjohann remisierten. Am Ende war
es unserem Ersatzsspieler Ulrich Götting vorbehalten mit seinem Sieg
noch das
4:4 Unentschieden für die Mannschaft zu erzielen.
Bad Soden 2 verpasste gegen Nauheim 1 bei ihrer
2;5:5,5 Niederlage wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen. Immerhin
konnten Julien Leach und Roland Bettenbühl gewinnen und Stefan Schmieder
einen halben Punkt holen.
In der nächsten Runde gegen Hofheim 6 muß
jetzt unbedingt ein Sieg her um nicht abzusteigen. Für Bad Soden 3 gibt
es leider keine Rettung mehr, stark ersatzgeschwächt holte man trotzdem
gegen Frankfurt- West 3 noch ein 3:5 Endergebnis raus. Dimitrij Lintchuk
gewann kampflos, Lefti Chatsithanasiadis gewann in einer sehr starken
Partie. Christian Hannemann und Gerhard Kenk konnten auch gegen starke
Gegner ein Remis holen.
Bad Soden 4 konnte gegen den sehr starken
Tabellenführer aus Griesheim 2 nicht viel ausrichten und verlor mit
1,5:4,5. Die drei Remis-Partien spielten Else Mangold, Kurt
Fredershausen und Daniel Pohlke, der sogar gegen seinen um 300 DWZ
Punkte stärkeren Gegner etwas besser stand. Einen ganz wichtigen Sieg
erzielte unsere 5. Mannschaft bei Flörsheim 4 mit einem 4:2 Sieg. Es
gewannen Mathias Thomsen, Philipp Dehn und Börries Wendling, dem der
erste Sieg überhaupt gelang. Jan-Peter Brandt und Ben Luca Neukranz
remisierten.
Bad Soden 6 und Bad Soden 8 verloren beide glatt
mit 0:6 gegen Kelkheim 4 und dem Tabellenführer Ginsheim 1. Sehr
erfreulich war der Sieg von Bad Soden 7, die sich knapp mit 3,5:2,5
gegen Steinbach 6 durchsetzen konnten. Entscheidender Match-Winner war
Michael Hoss, der erst einen Läufer mehr hatte, dann später einen Turm
verlor und schließlich doch noch gewann. Weitere Punkte holten
Maximilian Witt und Alex José Kullmann, der kampflos gewann sowie Marcel
Markert mit einem Remis. Bei dem internen Jugendduell zwischen Bad Soden
9 gegen Bad Soden 11 gab es einen klaren 5:0 Sieg für die neunte
Mannschaft. Es gewannen Felix Kempter, Jakob Wegmann, Li-Yue Kwok, Kevin
Kookpari und Nikola Schulze-Solano. Bei Kelsterbach 3 gelang unserer
erfolgreichen Mannschaft von Bad Soden 10 - trotz Unterzahl angetreten -
noch ein 2,5:2,5 Unentschieden. Es gewannen Alan Downing und der erst
siebenjährige Ruben Rittberger, der überhaupt erst seine 2.
Mannschaftspartie gespielt hatte. Nils Schröder holte ein Remis. Die
Jugendlichen von Bad Soden 12 hatten gegen die routinierte
Seniorenmannschaft von Eppstein 4 keine Chance und verloren mit 0,5:4,5.
Immerhin konnte Konstantin Vuletic ein Remis ergattern. Bereits in 2
Wochen steht schon die nächste Runde an.
[30.1.2007/Roland Bettenbühl]
Wenn das Telefon zweimal klingelt
29.1.2007 07:30 Uhr. Der erste Spieltag im neuen Jahr stand am 28.1. vor
der Tür und der Schachclub Bad Soden musste in der Vorbereitung des
Spieltags wie immer eine immense logistische Leistung erbringen. Galt es
doch, die Wintermüdigkeit aus den Knochen zu fegen und den frischen Wind der Schachbegeisterung
um den Kopf herum wehen zu lassen. Und dies ist wahrlich geglückt: In 11
Mannschaften kamen insgesamt 71 Spieler zum Einsatz, lediglich 4 Spieler
sagten telefonisch kurzfristig ab, deren Partien mussten kampflos
abgegeben werden. Doch einige Ausfälle in den höheren Spielklassen
mussten durch Spieler der unteren Mannschaften kompensiert werden -
darunter litt naturgemäss die Aufstellungsstärke der betroffenen
Mannschaften.
Hier sind die Einzelergebnisse:
Saison 2006/07
Runde 6 - Einzelergebnisse vom 28.1.2007
Wenn der Postmann zweimal klingelt
Auf das Klingelzeichen des Briefzustellers brauchen
Sie nicht zu warten - schauen Sie einfach mal im Briefkasten nach: Dort
finden Sie die schriftliche Einladung zur Jahreshauptversammlung des
Schachvereins Bad Soden. Sie findet am Freitag, den 9. Februar 2007 um
20:00 Uhr im kleinen Mehrzweckraum in der Hasselgrundhalle,
Gartenstrasse, statt.
Deutscher Schachpreis für Hans-Walter Schmitt
Auf der letzten Präsidiumstagung des Deutschen
Schachbundes wurde unser Vereins-
mitglied Hans-Walter Schmitt mit dem Deutschen Schachpreis 2006
ausgezeichnet. Dies berichtete am 17.1.2006 der Deutsche Schachbund auf
seiner Webseite
http://www.schachbund.de/news/article.html?article_file=1169060214.txt:
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Die Insignien der
Popularität:
Hans-Walter Schmitt (rechts) präsentiert dem Geburtstagskind
Dr. Friedrich Bittner ein Chess Classics Schachbrett mit
einem Autogramm
von GM Vishy Anand
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"Der Deutsche Schachpreis 2006 wird nach
eingehender Diskussion beiden Kandidaten, die zur Wahl standen,
verliehen.
Hans-Walter Schmitt für seine Verdienste, die er
gemeinsam mit den Chesstigers e.V. durch die Gründung und Organisation
der jährlichen Chess Classic und der dadurch verbundenen Medienarbeit
und Beliebtheit der Veranstaltung für das Schachspiel erreicht hat.
Und Dagobert Kohlmeyer anlässlich seines 60.
Geburtstages als Schachpublizist, Buchautor, Übersetzer und
Schach-Fotograf, der mit seinem beruflichen Wirken das Schach in
vielfältiger Form populärer gemacht hat."
Achim Relitzki gewinnt in Königstein
Zum Auftakt des neuen Jahres 2007 wurde das schon
traditionelle Neujahrs-Blitzturnier in Königstein veranstaltet. Achim
Relitzki aus der ersten Mannschaft des SC Bad Soden legte im
Turnierverlauf ein atemberaubendes Ergebnis vor, denn vor Ende der
letzten Runde trug er eine weiße Weste und war drauf und dran, mit 13
Punkten aus 13 Partien ein Traumergebnis zu erreichen. Doch in der
letzten Runde erreichte er gegen den Letztplatzierten ein Remis, so daß
er als eindrucksvoller Turniersieger mit 13,5 Punkten aus 14 Partien das
Neue Jahr gut anfing. Roland Bettenbühl, der zweite Teilnehmer aus Bad
Soden, kam auf einen guten Mittelplatz im Gesamtergebnis.
Alles Gute zum
Geburtstag: Unserem Jubilar Dr. Friedrich Bittner, der heute am 5.
Januar seinen 81. Geburtstag feiert, wünschen wir viel Glück und
Gesundheit.

Vor 26
Jahren wurde dieses "Jugendfoto" aufgenommen, es zeigt den Jubilar (Erster
von links) bei einem Simultanturnier im Jahr 1981 in Bad Soden gegen den
damaligen Weltmeisterschaftskandidaten GM Salo Flohr (stehend, rechts).
Durchwachsene Ergebnisse zum Jahresausklang
In der 5. MTS Runde gab es für unsere erste
Mannschaft einen glücklichen 4,5:3,5 Sieg gegen Frankfurt-West 3. Kurios
war dabei, daß sowohl Daniel Großjohann als auch Raimund Zöller ihren
Gegnern mit einer Gabel die Dame abnehmen konnten, was natürlich zu
wichtigen Siegen führte. Vorher konnte bereits Henning Sander schnell
gewinnen. Weitere 3 Remise von Achim Relitzki, Thorsten Schöwer und
schließlich Thomas Rödiger sorgten für den Gesamtsieg. Mit jetzt 6:4
Punkten liegt die erste Mannschaft auf einem erfreulichen 3. Platz in
der Tabelle.
Das zweite und dritte Team mußten mit jeweils 2
Spielern weniger antreten, weil es keine Ersatzspieler mehr gab. So
verlor die zweite beim Tabellenführer Eschborn 2 mit 2,5:5,5 Punkten.
Geir Smith-Meyer konnte gewinnen, Ulrich Götting, Stefan Schmieder und
Julien Leach spielten Remis. Die dritte verlor unglücklich im
Kellerduell gegen Hofheim 6 mit 3,5:4,5. Nach 0:2 Rückstand konnte die
Mannschaft zwischenzeitlich zum 3:3 Zwischenstand ausgleichen, doch
leider gelang nur noch Christian Hannemann ein halber Punkt. Zuvor
gewannen Elefterios Chatsithanasiadis und Roland Bettenbühl, die mit
fast einstündiger Verspätung in Hofheim eintrafen. Stefan Meyer gewann
überzeugend mit einem schönen Endspielsieg.
Etwas überraschend konnte Bad Soden 4 die ersten
zwei Punkte mit 3,5:2,5 Sieg gegen Goldstein 2 holen. Bereits nach einer
Stunde gewannen Gerwin Pelka und Gabriela Vukusic kampflos. Rolf
Merz-Zönnchen holte gegen einen starken Spieler Remis. Matchwinner war
Kurt Fredershausen, der seinen Gegner mit der tollen Abwicklung einer
schönen Kombination überraschte und den entscheidenden Punkt holte.
Die 5. Mannschaft ging beim Tabellenführer
Frankfurt West 4 mit 1,5:4,5 unter, lediglich der weiterhin
ungeschlagene Rudi Schäfer gewann, Mathias Thomsen holte ein Remis. Gar
keinen Brettpunkt gab es für Bad Soden 6 bei Griesheim 3 und sie
verloren mit 0:6, wobei man nur mit drei Spielern antrat.
Bei den beiden Bad Soden internern Duellen gewann
Bad Soden 7 gegen Bad Soden 8 mit 4,5:1,5 sowie Bad Soden 12 gegen Bad
Soden 11 mit 4:1. Die Punkte für Bad Soden 7 holten Tobias Schmieder,
Manfred Arndt, Alexander José Kullmann sowie Sebastian Hein, dazu
gab es ein Remis von Michael Hoss. Für Bad Soden 8 holte der 9jährige
Sewa Gerassimov den vollen und Max Arnold einen halben Punkt. Bei Bad
Soden 12 gewann Clemens Deutsch, Maximilian Hannig, Curtis Fink-Noel
sowie Konstantin Vuletic. Den einzigen Punkt für Bad Soden 11 holte
Milad Emami.
Bad Soden 9 verlor gegen Kelsterbach 3 mit 1,5:3,5.
Nur die 9jährige Bibiana Schulze-Solano gewann - Kevin Kookpari erzielte
ein Remis.
Weiterhin Freude macht schließlich unsere 10.
Mannschaft, die bei Frankfurt West 5 mit 3:2 gewann. Es gewannen Claudia
Bauer, Hilmar Klingkusch sowie Percy Downig. Damit liegt Bad Soden 10
mit 7:3 Punkten in der Tabelle auf Rang 3 und ist damit derzeit Bad
Sodens erfolgreichste Mannschaft. Jetzt gönnt sich der Club erstmal eine
Spielpause bis Ende Januar. Am 22. Dezember gibt es wieder unsere
traditionelle Weihnachtsfeier, wo jeder Jugendliche ein kleines Geschenk
bekommt.
Roland Bettenbühl
Großaufgebot
Bereits am Freitag, dem 8. November 2006, begann
das Wochenende um 19 Uhr in Bad Soden mit der vierten Runde in der
Kreisklasse C des Schachverbands mit dem Wettkampf der beiden Sodener
Junior-Mannschaften 9 und 12 in der Hasselgrundhalle in Bad Soden. Zuvor
hatten die Teilnehmer noch eifrig beim offiziellen Trainingsabend des
Schachclubs geübt Der heiße Wettkampf endete bei lebhaftem Interesse der
nicht am Wettkampf beteiligten Spieler mit 4 zu 1 für Bad Soden 9.
Am Sonntag platzten dann kleiner und großer
Mehrzweckraum aus allen Nähten. Sieben Mannschaften aus Bad Soden traten
gegen die anreisenden Mannschaften aus Hofheim, Goldstein, Nauheim, 2 x
Hattersheim, Hochheim und Kelkheim an. Rauchende Köpfe in beiden
Veranstaltungsräumen. Das war die richtige Freizeitbeschäftigung bei dem
stürmischen und regnerischen Novemberwetter. Drei Mannschaften spielten
in Eschborn, Raunheim und Hofheim.
Der nicht angereiste Gegner unseres
Vereinsvorsitzenden Roland Bettenbühl ermöglichte es ihm, immer wieder
aufmerksam durch die Tischreihen gehend ‚seine’ Spieler zu beobachten
und zu beglückwünschen oder auch zu trösten, wenn der Gegner stärker
war. Aber auch die Gäste wurden beglückwünscht. Fairness ist schließlich
bei einem Sportverein oberstes Gebot. Wer verliert, hat immer die Chance
durch mehr Übung und Einsatz seine Leistungen zu verbessern. Das gilt
schließlich nicht nur im Sport, sondern für jedes Gebiet unseres Lebens.
Besondere Ergebnisse erfordern in der Regel auch besonderen Einsatz! Das
Quentchen Glück ist dann auch häufiger anzutreffen.
Dank an die freiwilligen Mitglieder, die schon am
Sonntagmorgen die beiden Spielräume vorbereitet hatten: Tische und
Stühle aufstellen, Bretter und Schachfiguren auf dem richtigen Feld
platzieren, Schachuhren kontrollieren und aufstellen sowie die
Notationsblätter verteilen. Und nicht vergessen: wenn alle schon
zufrieden nach Hause enteilt sind, sind es wieder die Heinzelmännchen,
die alles wegräumen, Tische und Stühle vorschiftsmäßig hinstellen und
das Licht ausmachen! Die Hasselgrundhalle steht schließlich vielen
Vereinen zur Verfügung. (Geerti Frank, Bad Soden 12.
November 2006)
Wieder
Licht am Horizont
Nach den katastrophalen
Ergebnissen der letzten Runde gab es am 4. Spieltag einige erfreuliche
Siege für unsere Mannschaften zu vermelden. Besonders wichtig war dabei
der deutliche Sieg unseres ersten Teams gegen die junge Mannschaft von
Hofheim 4 mit 5,5:2,5. Am Spitzenbrett holte Dr. Friedrich Bittner schon
sehr früh gegen das sehr stark besetzte Brett aus Hofheim ein Remis.
Weiter ging es mit dem schnellen Sieg von Henning Sander, der seiner
Gegnerin keine Chance lies. Thomas Rödiger gewann dann einen weiteren
Punkt in einer komplizierten Partie, ein Sieg von Thorsten Schöwer war
ebenfalls zu verbuchen, weil bei seinem Gegner das Blättchen wegen
Zeitüberschreitung fiel. Achim Relitzki und Raimund Zöller garnierten
dann mit Ihren Remisen den vorzeitigen Sieg. Das „Sahnehäubchen“ legte
dann noch Gerolf Dietz mit seinem Sieg drauf, der allerdings auch dafür
bis spät abends kämpfen mußte.
Sehr erfreulich war auch der
Sieg der 2. Mannschaft gegen Goldstein 1 mit 4,5:3,5. Unsere Gäste
schenkten Peter Hegner und Geir Smith-Meyer schnell zwei kampflose
Siege. Nachdem dann auch Julien Leach zügig gewann, stand es schon 3:0
für Bad Soden. Schließlich holte dann Papa Michael Leach einen Sieg und
Ulrich Götting konnte zum Remis einwilligen und damit zum
Mannschaftssieg beitragen. Die dritte Mannschaft verlor unglücklich mit
3,5:4,5 gegen Nauheim. Dabei führten wir auch schon schnell mit 2:0, da
Roland Bettenbühl kampflos und Dimitrij Lintchuk seine Partie ganz
schnell gewann. Dann sollte es aber nur noch drei Unentschieden von
Christian Hannemann, Robert Ackermann und Gerhard Kenk geben, der Rest
verlor. Die vierte Mannschaft hatte sich bei Eschborn 3 gut verkauft,
mußte aber leider eine 2:4 Niederlage hinnehmen.
Patrizia Gießel gewann kampflos, Dieter Ruppel und Rolf Merz-Zönnchen
spielten Remis. Daniel Pohlke hätte am Spitzenbrett gewinnen können,
doch leider kam es am Ende anders. Die 5. Mannschaft holte mit Ihrem 3:3
Unentschieden gegen Hattersheim 4 einen wertvollen Punkt. Jan-Peter
Brandt und Rudi Schäfer gewannen, Matias Thomsen und Börries Wendling
holten einen halben Punkt. Bad Soden 6 verlor gegen Hochheim 4 mit
1,5:4,5. Lediglich Geerti Frank konnte gewinnen und Carsten Segesser
spielte Remis. Bad Soden 7 und Bad Soden 11 gingen völlig leer aus, Sie
verloren gegen Kelkheim 4 mit 0:6 bzw. mit 0:5 gegen Hofheim 11. Bad
Soden 8 konnte bei Raunheim 4 auch nur einen Punkt durch Georg
Fidlschuster holen. Bad Soden 9 gewann in dem internen Kampf gegen Bad
Soden 12 mit 4:1. Für die neunte gewann Felix Kempter, Jakob Wegmann,
Kevin Kookpari und Nikola Schulze, für Bad Soden 12 gewann Simon
Grosdanow seine erste Partie. Und schließlich gab es noch einen schönen
3:2 Sieg für Bad Soden 10 gegen Hattersheim 5 mit 3:2. Es gewannen Vater
Alan und Sohn Percy Downing sowie Claudia Bauer.
Alle Ergebnisse gibt's hier: >>>
Runde 4 - Einzelergebnisse vom
12.11.2006
Legendenbildung
Wenn der Schlachtenlärm verklungen ist, beginnt die
Zeit der Legendenbildung. Die Realität wird an die Visionen der
Beteiligten angepasst, insbesondere, wenn es ein Ungleichgewicht der
Kontrahenten gab. So war es im Kampf zwischen David und Goliath oder in
unzähligen Schlachten der europäischen Geschichte. So besiegte der
Schotte William Wallace 1297 die übermächtige englische Armeein unter
der Führung des Earl von Surrey in der Schlacht an der Brücke über den
Stirling-Fluss - dank eines präzise ausgeführten
Gegenangriffs. Die Brücke über den Stirling war sehr schmal und
behinderte den Rückzug der englischen Kavallerie. Solche Kriegslisten
und Legenden treten
jedoch auch auf globaler Ebene auf. So ist es kein Wunder, daß das
freiheitsliebende vietnamesische Volk auch seine Legenden hat und diese
im Geschichtsbewusstsein der ganzen Nation ebenfalls pflegt.
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Unweit des
Kriegsschauplatzes am Bach Dang Fluß liegt die malerische
Küste der "Halong Bay" in Nordvietnam
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Es war General Tran Hung Dao, der im Jahre 1287 mit
seinem Sieg gegen die übermächtige Armee und Armada des
Mongolen-Herrschers Kublai Khan zur vietnamesischen Legendenbildung
beitrug und noch heute als Nationalheld verehrt wird.
Nach einer Reihe von Niederlagen lockte der
vietnamesische General die Mongolen in eine Falle: Er liess den
Flussboden des Bach Dang mit hölzernen Pfählen spicken, an deren Enden
Stahlspitzen befestigt waren. Wenn die Flut vom nahegelegenen Meer
eintrat, waren die Pfähle unter Wasser verborgen und nicht sichtbar. Die
vietnamesischen Kämpfer benutzten kleine wendige Boote und lockten so die
Armada der übermächtigen Mongolen flussaufwärts. Als die Flut
zurückging, wurden die mongolischen Kriegsschiffe auf den Pfählen im
Fluss regelrecht aufgespiesst und waren so ein leichtes Opfer für die
Vietnamesen. Über 400 Schiffe der mongolischen Armee wurden zerstört,
deren Anführer Omar wurde gefangen und getötet.
Hätten die mongolischen Strategen die Geschichte
der vietnamesischen Befreiungskämpfe gründlich studiert, so wäre ihnen bewusst geworden, dass diese Kriegslist mit der Falle im Bach Dang
Fluß schon
einmal erfolgreich benutzt wurde. So besiegte im Jahre 939 die vietnamesische Armee
unter Ngo Quyen die chinesische Armee mit der gleichen
Falle und sicherte sich
dadurch die Unabhängigkeit von der chinesischen Vorherrschaft.
Auch im Schach gelten Fallen zum handwerklichen
Können und nicht selten werden selbst stärkere Gegner in bekannte und
vorbereitete Eröffnungsfallen gelockt. Und wer heute als ambitionierter
Schachnovize noch auf das Schäfer-Matt oder das Albin-Counter-Gambit hereinfällt, braucht sich um den
Spott der Kiebitze nicht zu sorgen. Die Theoriebücher sind voll mit diesen
Beispielen, doch nicht alle Spieler unterziehen sich der Mühe des
gründlichen Studiums. Zur Legendenbildung haben im jüngsten
Vierer-Pokal-Wettbewerb auch einige eher unterbewertete Spieler des
Schachclubs beigetragen, als sie gegen einige "Goliaths" am Brett
antreten mussten.
4er Pokal Sensation für Bad Soden 6
In der ersten Runde im 4er Pokal gab es von 11
Partien leider 10 Niederlagen für die Sodener, aber auch eine echte
Sensation. So konnte die DWZ nominell unterlegene Mannschaft von Bad
Soden 6 gegen Taunus 2 mit 2,5:1,5 gewinnen.
Los ging es mit dem schnellen Damen-Matt von Georg Fidlschuster (DWZ 792
an Brett 3 gegen Werner Stark mit DWZ 1128). Das sollte ein gutes Ohmen
sein, auch wenn der kleinere Bruder Stefan (DWZ 759 gegen Nils Becker
ohne DWZ) verlor. So stand es 1:1, aber Jan-Peter Brandt (ohne DWZ)
hatte sich gegen Sohn Christopher Stark (DWZ 1338) einen ganzen
Turm, am Ende sogar 2 Türme Vorsprung mit Matt erspielt. Das wird
Jan-Peter auch eine ordentliche Start DWZ bringen!
Doch wie sah es am entscheidenden Brett 1 Matias Thomsen gegen den
Routinier Fritz Geiss aus? Matias mit DWZ 1054 hatte gegen Fritz Geiss,
der fast 700 (DWZ1753) mehr hat, sogar im Endspiel einen Mehrbauern, was
aber sicherlich schwierig zu gewinnen war. Da aber auch Fritz Geiss
keinen Gewinnweg mehr sah einigte man sich auf Remis. Somit war das
unglaubliche passiert, die Underdogs von Bad Soden 6 gewannen gegen
Taunus 2 mit 2,5:1,5.
Und beinahe wäre es noch zu einer weiteren Sensation bei dem Kampf Bad
Soden 10 gegen Eschborn 2 gekommen.
Nils Schröder am Spitzenbrett und Percy Downing an Brett 4 verloren
gegen Gegner mit DWZ 1601 und 1403, was völlig normal war. Doch der 12
jährige Hilmar Klingkusch (DWZ 768) hatte gegen seinen Kontrahenten
Karlheinz Korn (DWZ 1344) keinen Respekt und setzte den Erwachsenen
eiskalt mit der Dame matt, was sein Gegner einzügig übersehen hatte.
Jetzt kam es auf die Partie an Brett 3 von der ebenfalls 12 jährigen
Claudia Bauer gegen den ebenfalls noch DWZ losen Gunnar Bauer an.
Claudia hatte zwar einen Bauern zwischenzeitlich eingestellt, ging dann
aber mit ihrer Dame und ihren Springern direkt auf den Königsflügel los.
Nachdem Claudia mit Ihrem 2. Springer zu einem vermeintlich undeckbaren
Matt nach vorne zog, war das der Anfang vom Ende. Denn mit einem feinen
Bauernzug f6 konnte Ihr Gegner 2 Springer gleichzeitig angreifen und das
Matt auf h7 mit dem frei gewordenen Damenfeld decken. Dann mußte Claudia
eine Figur hergeben und konnte dann die Stellung nicht mehr halten, Sie
hatte aber über 2 Stunden lang Ihren Gegner stark in Bedrängnis
gebracht, der sichtlich erleichtert dann noch die Partie gewann. Die
Mannschaftskollegen von Eschborn gaben ihrem Spieler keinen Pfifferling
mehr für seine Partie und waren schon auf einen Stichkampf innerlich
vorbereitet, zu dem es aber nicht mehr kam. So verlor Bad Soden 10 mit
1:3 achtbar gegen Eschborn 2, die letzte Woche unsere 3. Mannschaft mit
6:2 besiegt hatte.
In einem dritten Duell gewann Bad Soden 2 ganz schnell den ungleichen
Kampf gegen Bad Soden 12 mit 4:0.Damit sind Bad Soden 1 (erste Runde
noch spielfrei), Bad Soden 2 und sensationell auch Bad Soden 6 für die
zweite Runde im 4er Pokal qualifiziert, die noch in diesem Jahr gespielt
wird!
Kein
Waterloo in Erfurt
Wenn sich die Gebrüder Leach
anlässlich eines Schachturniers für ihre strategischen Schlachten am
Schachbrett bereit machen, ist ihnen der Sinn nach der
geschichtsträchtigen Umgebung eher gleichgültig - erfordern doch die
Sizilianische Verteidigung oder die Ruy Lopez Eröffnung genügend
Aufmerksamkeit für die verwickelten Varianten.
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Soldat in zeitgenössischer Uniform:
Der Sächsische Jäger des Grenadierbataillon von
Spiegel
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So entging es ihnen vermutlich auch,
daß unweit des Turnierorts Erfurt in Thüringen fast auf den Tag genau
vor 200 Jahren die preußische Armee in den Schlachten gegen Napoleon bei
Jena und Auerstedt ihr ureigenstes Waterloo erlebte - etwas, was
Napoleon noch vor sich hatte.
Und wie in der großen Politik der europäischen
Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts ist es auch im Leben des
ambitionierten Schachspielers eher ein auf und ab - Siege und
Niederlagen wechseln sich ab - und nur wenige können sich als dauerhafte
Remiskönige sonnen. Diese Erfahrungen sammelten Julien und
Christoph Leach schon in jungen Jahren - notwendige Erfahrungen auf den
Stationen des sportlichen Wettkamps.
In Erfurt konnten die Leach Boys an die eher
positiven Erlebnisse anknüpfen. Beim 23. Erfurter Jugend Open in der vergangenen Woche
haben beide ein
tolles Turnier gespielt. Das Turnier wurde in zwei Gruppen ( A und B) mit der
beachtlichen Zahl von jeweils 144 Jugendlichen gespielt.
Julien Leach erreichte in der Gruppe B den sensationellen Platz sieben von 144,
seine Gesamtpunktausbeute war 5,5 aus 7 Partien. Damit hat er seine
seine DWZ merklich wieder von 1194 auf DWZ 1251 hochgeschraubt.
Christoph Leach wurde 28. von 144 in der Gruppe A mit 4,5 aus 7 und verbesserte ebenfalls seine DWZ von 1236 noch höher auf 1304!
http://www.schachbund.de/dwz/turniere/neue.html?code=A643-H00.JOB
http://www.schachbund.de/dwz/turniere/neue.html?code=A643-H00.JOA
Dritte
Runde: Der Club der toten Dichter
Wer sich die
Sonntags-Ergebnisse der dritten Runde der MTS-Ergebnisse anschaut,
fühlt sich rasch in das Reich der Fabeln versetzt. Verwundert
reibt man sich die Augen, den lediglich die erste Mannschaft konnte am
Ende gegen Kelkheim 1 ein Unentschieden verbuchen, alle anderen
Mannschaften verloren standesgemäss nach Papierform, sieht man
einmal von den Niederlagen der sechsten und siebten Mannschaften ab.
Erwähnenswert ist noch das "Mike Tyson Syndrom", dem sich der noch
ohne DWZ-Wertungszahl spielende Newcomer Börries Wendling
ausgesetzt sah. Kein geringerer als Frank Steiger, Fide-Meister und
ehemaliger Spieler der zweiten Schachbundesliga mit einer aktuellen
DWZ-Zahl von 2249 saß ihm als Gegner am Brett gegenüber -
und so war das Ergebnis eigentlich wie zu erwarten: 1 : 0 für
Staiger.
Bei der Reflektion der Sonntagsergebnisse bleibt
nur der Rückgriff auf die Dichtungen des im 6. Jahrhundert v. Chr.
lebenden Aesop, um noch in der Niederlage die Klugheit der Tiere und
Menschen zu erkennen. So fasst Wikipedia zusammen: "Aesops
angesprochenen menschlichen Schwächen sind nie außergewöhnlich: Neid,
Dummheit, Geiz, Eitelkeit usw. Stoffe und Figuren stammen aus dem
Horizont des kleinen Mannes im Griechenland des 6. Jahrhunderts v.
Chr., Handlungsträger sind Tiere, Pflanzen, gar Götter oder bekannte
Menschen der Zeit. Das Geschehen in den Äsopischen Fabeln hatte für
die Menschen seiner Zeit eine unmittelbar einleuchtende Aussage oder
aber eine behutsam in Form einer Allegorie verpackte Bedeutung. Äsops
Fabeln werten, urteilen und demaskieren zwar, vernichten oder
verdammen aber nicht."
Der Fuchs und die Trauben
Eine Maus und ein Spatz saßen an einem
Herbstabend unter einem Weinstock und plauderten miteinander. Auf
einmal zirpte der Spatz seiner Freundin zu: "Versteck dich, der Fuchs
kommt", und flog rasch hinauf ins Laub.
Der Fuchs schlich sich an den Weinstock heran, seine Blicke hingen
sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Vorsichtig
spähte er nach allen Seiten. Dann stützte er sich mit seinen
Vorderpfoten gegen den Stamm, reckte kräftig seinen Körper empor und
wollte mit dem Mund ein paar Trauben erwischen. Aber sie hingen zu
hoch.
Etwas verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er
einen gewaltigen Satz, doch er schnappte wieder nur ins Leere.
Ein drittes Mal bemühte er sich und sprang aus Leibeskräften. Voller
Gier huschte er nach den üppigen Trauben und streckte sich so lange
dabei, bis er auf den Rücken kollerte. Nicht ein Blatt hatte sich
bewegt.
Der Spatz, der schweigend zugesehen hatte, konnte sich nicht länger
beherrschen und zwitscherte belustigt: "Herr Fuchs, Ihr wollt zu hoch
hinaus!"
Die Maus äugte aus ihrem Versteck und piepste vorwitzig: "Gib dir
keine Mühe, die Trauben bekommst du nie." Und wie ein Pfeil schoß sie
in ihr Loch zurück.
Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte
hochmütig: "Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren
Trauben." Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.
Waterloo für Schachclub
Ein Unentschieden - 11 Niederlagen- das war das
Ergebnis des 3. Spieltages der MTS- Runde. Zumindest die erste
Mannschaft kann sich über das 4:4 Unentschieden bei den starken
Kelkheimern freuen. Dr. Friedrich Bittner, Thomas Rödiger und Gerolf
Dietz konnten an den Spitzenbrettern jeweils ein Remis holen. Nach
einigen Niederlagen gewann dann Daniel Großjohann mit einer tollen
Kombination sein Spiel. Immer lag die erste Mannschaft mit einem
Brettpunkt zurück, doch Thomas Schöwer holte in einem komplizierten
Turmendspiel den rettenden Punkt. Aber auch Raimund Zöller kämpfte bis
zum Schluß, um dann mit seinem Remis das Endergebnis 4:4 perfekt zu
machen. Somit hat die erste Mannschaft weiterhin Chancen die Klasse zu
halten.
Für die anderen Bad Sodener Mannschaften sieht es
leider nicht so rosig aus. Die zweite verlor unglücklich mit 3,5 zu
4,5 gegen Fischbach 1. Die Bretter 2 bis 4 mit Ulrich Götting, Peter
Hegner und Geir Smith-Meyer gewannen alle Ihre Partien. Leider gelang
nur Stefan Schmieder ein Remis, was aber nicht mehr zum Unentschieden
insgesamt reichte. Die dritte Mannschaft hatte gegen Eschborn 2 auch
einen schweren Stand und verloren klar mit 2:6. Zumindest Lefti
Chatsiathanasiadis gewann und Robert Ackermann und Roland Bettenbühl
konnten jeweils einen halben Punkt beisteuern. Die 4. Mannschaft kam
bei Hattersheim 3 völlig unter die Räder, nur Dieter Ruppel konnte ein
Remis holen. Immerhin stand Else Mangold am Spitzenbrett lange besser,
doch dann konnte sie das Matt des Gegners nicht mehr verhindern.
Auch Bad Soden 5 gelang nur 1,5 Punkte gegen
Kelkheim 3, Matias Thomsen gewann und Rudi Schäfer spielte Remis. Bad
Soden 6 verlor gegen Hofheim 10 mit 0,5:5,5, nur Marc Pohl gelang ein
Remis.
In einem weiteren Kampf Bad Soden 9 gegen Hofheim
11 konnte unser 9 jähriger Jugendspieler Nikola Schulze-Solano gegen
einen Erwachsenen ein Remis erzielen, was ihm seine erste Wertungszahl
bringen wird. Bad Soden 7 verkaufte sich gut bei Griesheim 3, doch
auch hier mußte man sich knapp mit 2,5:3,5 geschlagen geben. Tobias
Schmieder und Manfred Arndt gewannen und Michael Hoss am Spitzenbrett
holte ein Remis.
Bad Soden 8 verlor gegen Steinbach 6 mit 2:4.
Sewa Gerassimov gewann jetzt schon zum dritten mal und Daniel
Smith-Meyer gelang seine erste Gewinnpartie bei Mannschaftskämpfen.
Bad Soden 10 mußte gegen die Erwachsenen von Eppstein 4 antreten,
deshalb gelang nur Alan Downing ein Punkt. Bad Soden 11 verlor gegen
Höchst 2 mit 2:3. Die 2 kampflosen Punkte holten Marco Gromball und
Ben Raasch. Und schließlich verlor Bad Soden 12 gegen Kelsterbach 3
mit 1:4. Dabei gelang Robin Beck in seiner allerersten
Mannschaftspartie gleich ein Sieg. Aber man braucht auch nicht allzu
traurig sein, denn viele Mannschaften sind in der vergangenen Saison
erst aufgestiegen. „Lebbe geht weider“.
Die sauren Trauben der Einzelergebnisse finden
Sie
>>>hier
Zweite
Runde: Kampflos zum Sieg? - Bittere Niederlagen
Am 2. Spieltag der MTS-Runde gab es leider wenig
zu lachen für die vorderen Teams. So verloren gleich die ersten vier
Mannschaften. Zumindest für Bad Soden 1 sollte gegen Kelsterbach 1
gewonnen werden, doch es gab leider eine knappe 3,5:4,5 Niederlage.
Bei der entscheidenden Partie von Raimund Zöller gab es nur ein Remis,
weil es zu einer Zugwiederholung kam. Bereits an den Spitzenbrettern
gelang den Gegnern von Dr. Bittner und Thomas Rödiger ein Dauerschach,
was zu Remis führte. Geir Smith-Meyer gewann ganz schnell und auch
Henning Sander, der frisch aus dem Urlaub kam, konnte gewinnen. Jetzt
muß in 3 Wochen gegen Kelkheim unbedingt gepunktet werden, sonst
steigt man gleich wieder nach dem Aufstieg ab.
Für Bad Soden 2 und Bad Soden 3 gab es gegen sehr
starke Gegner aus Mörfelden und Goldstein nicht viel zu holen, beide
Mannschaften verloren mit jeweils 3:5. Immerhin konnte für Bad Soden 2
Stefan Schmieder kampflos gewinnen und Peter Hegner, Michael und
Julien Leach sowie Horst Woywod holten jeweils ein Remis heraus. Bei
Bad Soden 3 gewann Marc Basedow ebenfalls kampflos, einen schönen Sieg
landete Dimitrij Lintchuk. Lefti Chatsiathanasiadis und Roland
Bettenbühl rundeten mit ihren unentschieden das Ergebnis ab.
Auch Bad Soden 4 steht mit 0 Punkten am Tabellenende
nach dem letztjährigen Aufstieg. Es gab eine unglückliche 2,5:3,5
Niederlage gegen Flörsheim 3, die mit fünf Jugendlichen antraten. Klaus
Malinowski und Kurt Fredershausen gewannen und Daniel Pohlke spielte
remis.
Erfreulich war der Sieg von Bad Soden 5 gegen
Sulzbach 3 mit 4,5:1,5, obwohl sogar ein Brett freigelassen werden mußte.
Es gewannen Rudi Schäfer, Sebastian Spreng, Oliver Schmakowski sowie
Jan-Peter Brand. An Brett 1 einigte sich Börries Wendling nach langem
Kampf mit seinem Gegner auf Remis.
Bad Soden 6 mußte diesmal weit reisen und holte in
Ginsheim leider nur 1,5 Punkte. Die beiden Spitzenbretter Matias Thomsen
gewann und Christof Petersen spielte gegen einen sehr starken Gegner
remis.
Die ersten zwei Punkte gab es für Bad Soden 7 gegen
die Jugendlichen aus Hochheim 4 mit 4:2. Es gewannen Michael Hoss, Phipp
Dehn, Gabriela Vukusic sowie Sebastian Hein, der seine erste Partie
gewann.
Bad Soden 8 und Bad Soden 12 verloren beide bei
Hofheim 10 und 11. Für Bad Soden 8 holte Max Arnold und Sewa Gerassimow
die 2 Punkte, für Bad Soden 12 gewann Tobias Meck kampflos. Sehr
erfreulich war der Sieg unserer jungen Mannschaft aus Bad Soden 9 bei
Höchst 2 mit 3:2. Felix Kempter gewann kampflos, Jakob Wegmann und Nikola
Schulze-Solano holten die vollen Punkte.
Und schließlich gab es bei dem internen Duell Bad
Soden 10 gegen Bad Soden 11 einen klaren 5:0 Sieg. Es gewannen Nils
Schröder, Hilmar Klingkusch, Alan und Percy Downing sowie Claudia Bauer.
[Roland Bettenbühl]. Alle Einzelergebnisse
>>> hier
Das
Schach der Zukunft wird in Bad Soden gespielt
Wenn es um Chess960 geht, beginnt die Zukunft
schon jetzt. Vom 20.-22.Oktober 2006 findet in Bad Soden der 2.
Main-Taunus-Cup statt.
Veranstalter sind die Chess Tigers. Als
Ausrichter kooperieren der SC Frankfurt-West, der Schachclub Bad Soden
und der Schachclub 1979 Hattersheim.
Ein Gesamt-Preisfond von ca. 4.000 Euro haben die
Sponsoren des Turniers, Mainova, Taunussparkasse und einige lokale
Firmen bereitgestellt.
Die Turnier-Einladung:
>>>hier
Auftakt
zur Saison 2006/07
74 eingesetzte Spieler in 12 Mannschaften: der
Spielauftakt zur Saison 2006/07 mit den Einzelergebnissen
>>>hier
Gelungener Saisonauftakt für Bad Sodener
Schachmannschaften
Der Bad Sodener Schachclub ging auch dieses Jahr
in der gerade begonnenen Main-Taunus Mannschaftsrunde wieder mit 12
Mannschaften an den Start, das sind alleine 74 aktive Spieler.
Die erste Mannschaft mußte nach Ihrem Aufstieg in
die MTS Liga gleich zu dem starken Team nach Hochheim reisen. Es war
schon im Vorfeld klar, dass es ein knappes Ergebnis werden wird, dass
die Partie aber erst nach der maximalen Bedenkzeit von 7 Stunden
entschieden wurde, kommt doch eher selten vor. Wie kam es dazu?
Obwohl Gerolf Dietz und Thorsten Schöwer volle
Punkte sowie Dr. Friedrich Bittner und Daniel Großjohann Remis
spielten, sah es nicht gut aus für unsere erste Mannschaft, denn die
beiden hinteren Bretter gingen verloren. So war es unserem Neuzugang
Achim Relitzki vorbehalten, den noch fehlenden Punkt zum 4:4 Endstand
nach einer Marathon-Partie beizusteuern, obwohl sein Kontrahent die
Partie lange als Remis ansah. Damit hat sich Achim gleich in seiner
ersten Partie in die Herzen des Sodener Schachlubs gespielt.
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Christoph Leach: Wieder
früh geübt, wie man eine Partie noch gewinnen kann...
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Bei den 3 Duellen der Bad Sodener Teams war
besonders der Kampf Bad Soden 2 gegen Bad Soden 3 dramatisch. Es stand
3:5 zu 3:5 und die letzte Partie mußte nun eine Entscheidung bringen.
Lange sah Stefan Meyer wie der sichere Sieger
aus, er hatte erst einen Bauer, dann sogar einen ganzen Läufer mehr.
Doch Christoph Leach, einer unserer Jungstars, zeigte dem alten Hasen,
wie man eine scheinbar verlorene Partie noch umbiegen kann. Er hatte
nur noch eine Hoffnung und das war sein Freibauer auf der 5. Reihe.
Nachdem Christoph dann seinen Turm zum Abtausch hinstellte, ahnte
Stefan noch nicht, das das sein Untergang war. Er tauschte und mußte
dann mit ansehen, dass sein Läufer den Bauern aufgrund der guten
Königsstellung von Christoph den Bauern nicht mehr halten konnte, der
sich dann in eine Dame und damit zum Partiegewinn umwandelte.
So gewann die zweite Mannschaft glücklich mit
4,5:3,5 gegen Bad Soden 3. Für Bad Soden 2 holten die vollen Punkte
Julien und Christoph Leach sowie Horst Woywod, halbe Punkte gab es für
Sven Meisgeier, Geir Smith-Meyer und Stefan Schmieder. Für Bad Soden 3
gewann Dimitrij Lintchuk und Marc Basedow, remis spielten Roland
Bettenbühl, Gerhard Kenk und Robert Ackermann.
Die anderen beiden Vergleichskämpfe Bad Soden 6
gegen 7 (3:3) und Bad Soden 9 gegen 10 (2,5:2,5) gingen jeweils
unentschieden aus. Für Bad Soden 6 gewannen Jan-Peter Brand, Christoph
Radermacher und Jannis Wolter. Für Bad Soden 7 holten Tobias Schmieder,
Philipp Dehn und Vincent Bierbaum die Punkte. Bei Bad Soden 9 gewann
Kevin Kokpari und Nikola Schulze-Solano. Bei Bad Soden 10 gewann
Gabriela Vukusic und Hilmar Klingkusch kampflos. Bei der
entscheidenden Partie einigten sich Alan Downing und Felix Kempter
Remis.
Bad Soden 4 und Bad Soden 5 kamen auswärts unter
die Räder. Für Bad Soden 4 holte Gerwin Pelka einen Punkt und Dieter
Ruppel ein Remis gegen Sulzbach 2 zum 1,5:4,5 Endstand. Bei Bad Soden
5 konnte nur Rudi Schäfer einen Punkt bei Rüsselsheim 3 holen. Einen
schönen Sieg konnte Bad Soden 8 bei Kelkheim 4 mit einem 4:2 Sieg
holen. Es gewannen Max Arnold, Georg Fidlschuster, Sewa Gerassimov
sowie Semin Tecirlioglu. Bad Soden 11 konnte gegen Frankfurt-West 5
leider nur einen Punkt holen, Ben Raasch gewann seine erste Partie.
Schließlich gab es einen satten 5:0 Sieg unserer 12. Mannschaft, da
Höchst 2 nicht in der Lage war eine Mannschaft zu stellen.
Roland Bettenbühl, Vorsitzender Schachclub Bad
Soden
WWW:
Wer, Wann, Wo (II). Team verzweifelt gesucht?
Eigentlich muss es nicht sein: Die Unkenntnis
über die Mannschaftsaufstellung. Wer spielt in meiner Mannschaft mit?
An welchem Brett? Und wenn Oma am Spielsonntag auf Besuch kommt, wie
kann ich den Mannschaftsführer erreichen? Und wie komme ich am besten
zum Spiellokal "Seniorenheim Alte Kiste"? Fragen über Fragen. Die
Antworten gibt's hier: Alle MTS-Mannschaften, alle Aufstellungen, alle
Spiellokale, alles, alles.
MTS-Mannschaftsaufstellungen Saison 2006 / 2007.
WWW:
Wer, Wann, Wo (I) . Der neue Spielplan im Spannungsfeld der Extreme
Der neue Spielplan der Schachsaison 2006/2007
wurde jetzt festgelegt - und wie könnte es denn anders sein: Er liegt
im Spannungsfeld der Extreme.
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Ein "Date Painting" von On
Kawara
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Für den sonst nüchtern-rational abwägenden
Schachspieler ist der neue Kalender mit den Paarungen der 12 Bad
Sodener Mannschaften an 9 Spieltagen ein Musterbeispiel an
Nüchternheit und Funktionalität.
Ganz anders sehen berühmte Kalender aus. Der
japanische Konzept-Künstler On Kawara hat sich mit seinen "Date
Paintings" einen Namen in der Kunstwelt der Moderne geschaffen - dazu
reichte ihm die Darstellung eines Datums auf einem rechteckigen
Holzblock.
Das andere Extrem der Kalender-Blätter haben die
Werber und kreativen Köpfe der italienischen Reifenfabrik Pirelli
geschaffen. Die alljährlich erscheinenden "ästhetischen" Fotos der
Schönen dieser Welt haben einen Kult-Status erreicht, von dem die
Terminplaner des MTS-Schachverbands nur träumen können.
Einige Data Painings von On Kawara können Sie
sich im Frankfurter Museum für Moderne Kunst anschauen, den Terminplan
für unsere Schachspieler gibt's >>> hier.
Wenn Sie sich den Pirelli-Kalender beschaffen wollen - ja, da müssen
Sie sich schon was einfallen lassen....

Duo
belegt Spitzenplätze: Flörsheimer Jugen-Open
Am Sonntag, den 3. September wurde das 4. Flörsheimer Jugend Open
ausgespielt. Dabei belegten unsere 2 Teilnehmer Christoph und Julien
Leach Plätze ganz vorne. Christoph belegte bei der U 10 von 22.
Teilnehmern den hervorragenden 3. Platz mit 6 aus 9 und war damit
gleichzeitig bester Spieler der MTS. In dieser Gruppe gewann Jan
Christian Schröder aus Limburg mit 7 Punkten vor Alexander Donchenko
von SK 1858 Gießen mit 6 Punkten aber etwas besserer Feinwertung als
Christoph. Bei Julien Leach in der Gruppe U 12 bei 19 Teilnehmern lief
es noch besser, er führte sogar die ersten vier Runden und holte 6,5
Punkte aus 9. Er mußte lediglich Jakob Adam von SABT Frankfurter TCV
1860 mit 7,5 Punkten an sich vorbei ziehen lassen. Damit belegten die
beiden Brüder in der U 10 und U 12 absolute Spitzenplätze.

In den älteren Klassen U 14 bis U 18 stellte Bad Soden keine Spieler.
Bei der U 14 dominierte Christian Specht aus Flörsheim die Gruppe und
gewann alle 9 Partien. Bei der Gesamtwertung U 16-U 18 gewann Manuel
Weller aus Ramstein-Miesenbach mit 7,5 Punkten, bester MTS Spieler war
Luis Kuhn mit 6 Punkten aus Raunheim. Bei der U 18 Wertung holten sogar 2
Raunheimer Spieler nämlich Alexander Schmidt mit 5,5 Punkten und Thorsten
Kronenburg mit 5 Punkten die ersten beiden Plätze. Den gesamten Bericht
zum Turnier und Abschlußtabellen gibt es unter:
http://people.freenet.de/Schachclub-Floersheim/stammseite7.htm
[Roland Bettenbühl 3.9.2006]