+++Archiv: Meldungen bis August 2006+++(Frühere Meldungen finden Sie
>>>hier im Archiv)
Lebbe
geht weider...
Am 30.07.2006 trafen sich zum 2. Freiluft Chess960
Open in Bad Soden begeisterte Spieler unterschiedlichster Spielstärke um
in 5 Runden Schweizer System den Gewinner zu bestimmen.
| Rang |
Name |
Punkte |
Feinwertung |
| 1 |
Geske, Julian |
4 |
14 |
| 2 |
Wernert, Alfred |
4 |
11,5 |
| 3 |
Schmitt, Hans-Walter |
3,5 |
14,5 |
| 4 |
Smith-Meyer, Geir |
3,5 |
10,5 |
| 5 |
Schäfer, Rudi |
2 |
13,5 |
| 6 |
Wendling, Börries |
2 |
10,5 |
| 7 |
Pohlke, Daniel |
1 |
13 |
Alle Teilnehmer zeigten sich zufrieden ob der
Gelegenheit bei wunderschönem Wetter dem Chess960 zu frönen. Herzlichen
Glückwunsch an Julian Geske der sein erstes Chess960 Turnier gewann und
damit voller Selbstvertrauen in Mainz starten kann.

Der knappe Endstand zeigt deutlich wie ausgeglichen
das Feld in der Spitze war. Dadurch lohnte sich auch die Anfahrt von Herrn Wernert, der aus Pforzheim in Bad Soden zu Gast war.
Das nächste innovative Chess960-Turnier ist das FiNET
Open (17.-18. August) in Mainz, Interessierte können sich noch anmelden. In Bad Soden
findet am 30.10.2006 das nächste Open statt (in der Hasselgrundhalle).
[Daniel Pohlke]
Es
ist soweit: Zum zweiten Mal: Neues Schach im Alten Wirtshaus -
Chess960
Trotz des guten Wetters werden sich am 30.07.2006
wieder Chess960-Freunde zum Bad Sodener Chess960 Freiluft Open am
Adlerplatz treffen.
Beginn der Spieler Registration ist 13.00 Uhr. Die
Bedenkzeit läuft ab 14.00 Uhr.
Wer Spass an der innovativen Art des Schachs hat wird
Gelegheit haben seine Form für die Chess Classic Mainz 2006 zu überprüfen.
[29.7.2006/Daniel Pohlke]
Mehr
Chancen durch Universitäts-Lektionen und Turnierpraxis
Mit einem Praktikumsjahr sollen Bad Sodens
Jugendschachspieler für den Wettbewerb fit gemacht werden.
Statistisches Büro des Deutschen Schachbunds: Jugendliche sollen nach
der Schule Schach lernen und so für die Ausbildung fit gemacht werden.
Gutes Gedächtnis soll helfen.
Bad Soden, 29.7.2006. Die Lage auf dem
Ausbildungsmarkt für jugendliche Schachspieler bleibt dramatisch:
Mindestens 77 Jugendliche der Taunus-Kurstadt werden voraussichtlich auch
in der neuen Spielsaison wieder Gelegenheit bekommen, Turnierpraxis zu
sammeln. Das bereitet allen Vorstandsmitgliedern des Schach-Club Bad Soden
e.V. wieder große Freude und Kopfzerbrechen ob der logistischen
Anforderungen.
Der Erste Vorsitzende Roland Bettenbühl und der Leiter der
Chesstigers-Universität, Hans-Walter Schmitt, versuchen nun, mit einem
Spielpraxis-Einstiegsjahr (SPE) die Lage weiterhin zu verbessern. Es soll
die Spieler fit für das Schachspiel und die Schule machen. Der
Lehrausschuss des Schachclubs hat demzufolge eine weitere einjährige
Erprobungsphase am Standort Bad Soden und den angrenzenden Heimatorten der
beteiligten Spieler in Altenhain, Neuenhain, Sulzbach, Schwalbach oder
Königstein beschlossen.
Besonders gute Chancen auf dem Schachspielermarkt haben aufmerksame und
lernwillige Jugendliche. Das Statistische Büro des Deutschen Schachbund
veröffentlichte letzte Woche aktuelle Zahlen für den Schachclub Bad Soden
e.V., wonach 2006 über 77 Jugendliche einen gültigen Spielerpass besitzen,
37.5% mehr als im Jahr 2005. Zugleich stieg die durchschnittliche
Leistungszahl (DWZ=Deutsche Wertezahl) gegenüber 2005 um beeindruckende 6%
unter den TOP-11 Jugendlichen. Das ist doppelt so hoch wie die von der
Bundesregierung verabschiedete Maßnahme zur Sanierung der
Haushaltssituation mittels Erhöhung des Mehrwertseutersatzes zum Beginn
des Jahres 2007. Die Leistungssteigerung spricht dafür, dass diese Jugendliche
dank Lern- und Übungseinheiten der Chesstigers Universitätslektionen,
verbunden mit individuellem Training an den Vereinsabenden sowie
regelmässiger Turnierpraxis bessere Chancen im Schachwettbewerb haben als
jugendliche Schachspieler, die diese Angebote nicht wahrnehmen.
Besonders betroffen von der dopingfreien Leistungssteigerung sind
Jungs. Der Anteil weiblicher Jugendschachspieler beträgt immerhin knapp
10%.
In Bad Soden sollen nun auch Jugendlichen ohne offizielle DWZ
Leistungszahl geholfen werden: Während des SPE soll ein besonderes
Augenmerk auf die Schlüssel-Kompetenzen Positions-Analyse, Logisches
Denken, Zukunftsprognosen und Mentale Vorstellungskraft gelegt werden.
Daneben sollen Fähigkeiten in der Rechtschreibung für die Notation der
Partien, Mathematik für die Bewertungen des materiellen
Gleichgewichts sowie im Sozialverhalten und in der spielerischen Praxis
gefördert werden. In einer individuellen Analyse werden zukünftig zunächst
die Schwächen und Stärken der Jugendlichen bestimmt und danach die
geeigneten Theoriefelder ausgewählt.
 |
|
|
Roland Bettenbühl bei der
Übergabe der Lektionen an eine Jugendspielerin |
|
"Das neue SPE ermöglicht den gezielten Erwerb schachlicher
Vorqualifikationen", hob der Erste Assistierende Trainer des Vereins und
langjährige Vorsitzender Bettenbühl hervor. Es würden bereits
Inhalte aus den ersten Universitäts-Lektionen vermittelt. Als eine
Variante des SPE soll es zusätzlich die Möglichkeit geben, im Rahmen des
Regio111-Konzepts talentierte Jugendspieler der Altersklasse U14 und U18
an den Open-Wettbewerben der Chess Classic Mainz vom 16.-20. August 2006
teilzunehmen.
Den jugendlichen Spielern soll ermöglicht werden, eine von
den Datenbankstatistikern des Deutschen Schachbunds zertifizierte
Leistungsqualifikation der sogenannten DWZ-Norm zu erwerben. Vorgesehen
sei zudem eine verpflichtende Abschlussprüfung vor Saison-Beginn in
Spieltaktik, Zeitmanagement, Motorik, Notationskompetenz und
Konzentrationsfähigkeit bei gleichzeitigem Verzicht verbaler Kommunikation
während des Partieverlaufs, um die bezirksweite Einhaltung der Allgemeinen
Turnierordnung des Deutschen Schachbundes sicherzustellen.
Im Gegenzug sollen Eltern und Pädagogen in die Pflicht genommen werden:
"Wir rufen die Erziehungsbeauftragen insbesondere auf, auch talentierten
und lernwilligen Jugendlichen eine Chance zu geben und ihnen die
Weiterentwicklung ihrer individuellen Spielstärke anzubieten", sagten
Bettenbühl und Schmitt nach der Sitzung ihres Trainings- und
Weiterbildungs-Ausschusses.
Bisher war das so genannte Praxisvorbereitungsjahr (PVJ) für die
Jugendliche ohne qualifizierende Leistungszahl in Hessen gedacht. Jedoch
gestand selbst der für die Schachjugend zuständige Verbandsfunktionär ein,
es habe den Teilnehmern keine Perspektiven beschert. Der Funktionär
kritisierte das PVJ als reines Warteschleifen-Programm für die vielen in
den hessischen Vereinen organisierten Jugendspieler. Er begrüsste deshalb
den Vorstoß des Bad Sodener Vereins, mit Hilfe des
Spielpraxis-Einstiegsjahr (SPE) sowie des REgio111-Förderkonzepts der
Chess Tigers e.V. die Chancen der auf eine DWZ Leistungszahl Wartenden zu
erhöhen. Wie viele freilich dann nach Saisonende eine Wertungszahl
bekämen, blieb gestern erst einmal unklar. Die aktuelle Jugendrangliste
finden Sie >>>hier. [29.7.2006
GK]
Anmerkung: Sollte es aufgrund der hohen
Ozonwertbelastung und Hitzestaus beim Einsatz unseres Redaktions-Computers
zu technischen Störungen beim Zusammenbau der vorgefertigten Textbausteine
kommen, bitten wir unsere Leser um Verständnis.
Von
0 auf 100 in 5 Sekunden
Beim 10. Karl Mala Gedenkturnier vom 20.-23. Juli in Griesheim bei
Frankfurt ist mit Seqa Gerassimov ein 8 jähriger Schachspieler
(Jahrgang 1997) aus Bad Soden bei seinen allerersten sieben
Turnierpartien überhaupt weit über sich hinausgewachsen. Er spielt
überhaupt erst seit einigen Monaten Schach. Sewa Gerassimov, geboren
in St. Petersburg, bekam in der 4. Runde einen kampflosen Sieg und
wurde dadurch sogar gegen höherwertige Gegner hochgelost, schaffte in
der letzten Runde einen Sieg gegen Hans Köllmer von den Sportfreunden
Heidesheim, der eine DWZ von immerhin 1.368 vorwies. Damit wurde das
Schachmärchen war und Sewa steigt jetzt zukünftig mit einer Einstiegs-
DWZ von 1.204 in die kommenden Turnierspiele ein. Er belegt in der
aktuellen Jugendrangliste von Bad Soden jetzt Platz 6 zwischen den
beiden Leach Brüdern Christoph (1238) und noch vor unserem Jungstar
Julien mit 1194 DWZ. Wer hätte das vor Turnierbeginn den mit Abstand
jüngsten Teilnehmer von insgesamt 234 Teilnehmern gedacht? Insgesamt
belegte Sewa Platz 215. Bei der Ratingklasse U 14 belegte er den 10.
Platz.
Wie stark das Feld insgesamt war, bekam ein "alter Hase" zu spüren.
Kurt Fredershausen konnte lediglich ein Pünktchen nach Hause bringen. Der
einzige Sieg gelang Ihm gegen Andreas Schlagner aus Frankfurt West, der
eine DWZ von 943 vorwies, dabei hatte Kurt alleine 300 DWZ mehr
vorzuweisen. Gegen die ebenfalls DWZ schwächere 15jährige Nora Wagner aus
Nastätten konnte Kurt leider nicht gewinnen. Mit dem Score 1 aus 7 verlor
er dann auch einige wenige DWZ-Punkte von 1.248 auf 1.217. Bei der starken
Senioren Rating Klasse belegte er den 14. Platz bei 14 Teilnehmern, der
der Ratingklasse 4 (DWZ 1.599-001) wurde er 45. von 50. Im Gesamtergebnis
sprang Platz 225 von 234 heraus.
Das Turnier gewannen 2 Großmeister. Mit 6,5 Punkten wurde Daniel
Friedmann vom Schachverein Mühlheim mit DWZ 2.556 Sieger. Der 2. Platz
ging an Sergej Ovsejevitsch aus Gau-Algesheim mit 6 Punkten . Der 3. Platz
ging an den IM Stefan Reschke, der ebenfalls 6 Punkte holte. Bester MTS
Spieler wurde der Jungstar Eik Elstner von unseren Nachbarn aus Eppstein
mit 5 aus 7. Punkten. Weiter Infos auf der Griesheimer Homepage:
http://www.schachgesellschaft-griesheim.de/
Für´s nächste Jahr sollte das tolle Abschneiden von Sewa Ansporn für
alle Jugendliche sein, sich eine DWZ zu erspielen!
[Roland Bettenbühl / 25.7.2006]
Warte,
warte nur ein Weilchen
Der Refrain des deutschen Schlagers von Walter Kollo verheißt
eigentlich nichts Gutes, handelt er doch von einer Ankündigung, daß
bald ein Besuch des Serienmörders Fritz Haarmann drohe. Doch im
Gegensatz zu diesem Song geht es eher friedlich und ruhig zu, wenn
Dimitrij Lintchuk ans Schachbrett sitzt und seinen Gegner mit seinem
ruhigen und bescheidenen Auftreten in Sicherheit wiegt. Doch das hält
meisstens nicht lange an und bald entsteht ein Gemetzel Haarmannscher
Ausmaße, wenn Dimitrij dem Gegner eine Figur nach der anderen
abspenstig macht.
So auch in der Jugendliga, die Dimitrij Lintchuk bei Kelkheim als
Gastspieler mitgespielt hat. Und das war für seine DWZ sehr erfolgreich!
Bei seinen 3 Partien konnte er 2 gewinnen und seine DWZ von 1.368 auf
1.460 hoch schrauben. Damit liegt er jetzt ganz knapp hinter Robert
Ackermann und noch deutlich vor Lefti und Stefan Meyer. Die
Einzelergebnisse von Dimitrij bei der Jugendliga als Gastspieler:
1:0 gegen Azat Kadyrov aus Frankfurt West (DWZ 1171)
0:1 gegen Yurity Rogalski aus Oberursel (DWZ 1907)
1:0 gegen Ralph Barisch aus Raunheim (DWZ 1628)
Dabei war Dimitrij's Start in die Schachwettkampf-Karriere am
Anfang nicht auf Rosen gebettet. In der Saison 2003/2004 trat er in
seiner ersten Wettkampfpartie gegen Michael Kibowski (SC 1972
Fischbach) an, diese Partie verlor er. Weitere Niederlagen sollten
folgen und erst ein Sieg gegen Vereinskamerad Oliver Schmackowski
brachte ihm seine erste DWZ ein, mit 1018 beendete er die Saison. Dann
kam eine kontinuierliche Steigerung und so schaffte Dimitrij in seiner
kurzen erfolgreichen Karriere eine Steigerung um 43%. [25.7.2006]
Auch
während der Sommerferien wird Schach gespielt....
Aufgrund der Sommerferien ist die Hasselgrundhalle für uns
Schachspieler bis einschließlich 1. September geschlossen. Erst ab 8.
September ist wieder reguläres Trainig möglich. Wer aber im Sommer
trotzdem Schachspielen möchte kann jeden Freitag in den Ferien ab
19.30 zu Lefti ins "Alte Wirtshaus, Clausstr. 2 nach Bad Soden kommen
(Adlerplatz). Dort spielen wir Freiluftschach (gleiche Schach-Regeln
wie sonst plus Getränke, Zigaretten und Quatschen - wer will)
[22.7.2006]
Robert
Ackermann erfolgreich bei den Hessischen Schnellschachmeisterschaften
Am vergangenen Wochenende vom 15./16. Juli bei den 18.
Internationelen Hessichen Schnellschachmeisterschaften
"Werner-Adolar-Falck-Gedenkturnier" in Kalbach bei Frankfurt konnte
Robert Ackermann als einziger Teilnehmer aus Bad Soden immerhin 4
Punkte aus 11 Runden holen. Es gab insgesamt 3 Ratingklassen: (DWZ
2200-2001) und DWZ 2000-1601), die Bedenkzeit betrug 30 Minuten.
Robert belegte bei DWZ unter 1600 Platz 9 von 21Teilnehmern.
Das Turnier gewann Patrick Chandler von SF Burgsinn mit 7,5 Punkten vor
Michael Stockmann von Sfr. Schöneck mit ebenfalls 7,5 Punkten, aber
schlechterer Feinwertung. Der 3. Platz ging an Detlef Tierling aus
Griesheim bei Darmstadt mit 7 Punkten. Der 4. Platz und damit
erfolgreichster Teilnehmer aus der MTS war Julian Rubel aus Steinbach mit
6,5 Punkten. Insgesamt nahmen 87 Schachspieler bei diesem Event teil.
[Roland Bettenbühl / 19.7.2006]
Saisonvorbereitung
im Plan: Bad Soden wiederum mit 12 Mannschaften für die Saison
2006/2007
10.7.2006. Der Schachclub Bad Soden setzt die Breitenarbeit im
Schach konsequent fort und meldet für die kommende Saison 2006/2007
wiederum zwölf Mannschaften für die MTS-Wettkämpfe an. Doch im
Gegensatz zu den stets ambitionierten Spielern der
Fußball-Nationalmannschaft ("Wir wollen Weltmeister werden") basiert
der Einsatz der Schachspieler auf dem Prinzip "Jeder kann - niemand
muß". Grundsätzlich werden die Spieler nach ihrer Leistungsstufe
anhand der DWZ (Deutsche Wertungs-Zahl) des Deutschen Schachbundes
aufgestellt, einige Ausnahmen werden bei familiären Besetzungen
natürlich zugelassen. Insgesamt 73 gemeldete Schachspieler sind auf
die diversen Spielklassen verteilt - eine Reihe von Ersatzspielern
steht für jede Mannschaft zur Verfügung, um etwaige Ausfälle
kompensieren zu können.
Hier sind die Aufstellung der
Mannschaften 1 - 12 für die Saison 2006 / 2007
Erfolgreicher
Start des IX. Rhein-Main-Opens
Groß waren die Bedenken der Verantwortlichen, den Start des
IX. Rhein-Main-Opens
ausrechnet auf den Tag des zweiten Gruppenspiels der deutschen
Fußballnationalmannschaft gegen Polen (1:0!) zu legen. Die Befürchtungen
waren unbegründet: Mit insgesamt 100 Teilnehmern, darunter Großmeister
Igor Khenkin und die 4 Internationalen Meister Leonid Milov,
Anatoli Donchenko, Lorenz Drabke sowie Klaus Klundt
und weiteren 4 Bundesligaspielern kann sich neben der Quantität auch die
Qualität sehen lassen.
Wie in jedem Schweizer-System-Turnier sind die Stars der ersten Runde
immer diejenigen Spieler, die, in der Startrangliste in der unteren Hälfte
stehend, dennoch für eine Überraschung sorgen und trotz des großen
DWZ-Nachteils nicht verlieren. In diesem Turnier sind auf diese Weise die
folgenden Spieler aufgefallen:
Rudolf Reichert gewinnt gegen Jochen Ellrich
Falco Peter gewinnt gegen Manfred Fußnecker
Gerald Braunberger remisiert gegen Patrick Chandler
Till Krüger remisiert gegen Roland Neb
Ramat Faqiry remisiert gegen Prof. Dr. Matthias Willems
Frederik Henrich remisiert gegen Jochen Remy
Matthias Kirschner remisiert gegen Thomas Zöller
Holger Witt remisiert gegen Guntram Hilbenz
Markus Feigel remisiert gegen Rolf Huss
Herzlichen Glückwunsch für diese Achtungserfolge!
Für den einzigen Vertreter des Schachclub Bad Sodens gab es zur
Auftaktrunde gleich einen schweren Gegner: Geir Smith-Meier verlor mit
Schwarz gegen den höher bewerteten Alexander Diem (1975 DWZ) vom SC FK
Babenhausen.
Alle
Ergebnisse
Paarungen der 2. Runde
[Dr. Walter Schmidt, SK Bad Homburg]
Bad Sodener Jugend erfolgreich beim Hattersheim
Schnellschach Open
Bei dem mit 91 Teilnehmern trotz Fußball WM gut besetzten Jugend Taunus
Sparkassen Schnellschach Open mit 15 Minuten Bedenkzeit in
Hattersheim-Okriftel am Sonntag, den 11. Juni hatten bei den Altersklassen
U8, U10, U 12 und U 14 insgesamt 91 Kinder teilgenommen. Davon kamen
immerhin 3 Teilnehmer aus Bad Soden. Unser 9-jähriger Felix Kempter
erreichte bei bei U 10 einen tollen 3. Platz mit 5,5 von 7 möglichen
Punkten. Unser 10-jähriger Christoph Leach erreichte mit 4 Punkten den 11.
Platz von 33 Teilnehmern. Es gewann bei dieser Gruppe Wadim Arenkow von
TuS Makkabi Wiesbaden mit der besseren Feinwertung vor Henry Böddeker aus
Hofheim mit jeweils 6 Punkten. Noch erfolgreicher war Julien Leach (12
Jahre) bei der U 12 Gruppe mit seinem hervorragenden 2. Platz mit 6 aus 7
hinter dem Gewinner Jakob Adam von FTV 1860 Frankfurt mit 6,5 aus 7 bei 20
Teilnehmern.
 |
|
|
Die Gewinner in Hattersheim: Felix Kempter
(vorne links mit blauem Ball), Christoph
Leach (letzte Reihe 5. von rechts) |
|
Ein großes Lob auch an die gute Organisation von Rainer Rauschenbach
aus Hattersheim, der auch bei dem Turnier Spenden für einen guten Zweck
(nämlich der Leberecht Stiftung) gesammelt hatte. [Roland
Bettenbühl/12.6.2006].
Rhein-Main-Open - das Turnier für die Spieler der Region
30.05.2006 - Es ist kein Schnellschach,
kein Chess960 - nein, es handelt sich um das wichtigste Open im
'klassischen' Schach, das im Raum Frankfurt stattfindet. Die 9. Auflage
des tradionellen Rhein-Main-Opens (Anmeldungen und weitere Infos unter
www.rhein-main-open.de) steht
vor der Tür. Vom 14. bis zum 18. Juni werden im Vereinshaus Gonzenheim
(Bad Homburg) voraussichtlich wieder über 100 Teilnehmer, internationale
Gäste sowie viele Spieler aus der Region, um die über 2.000 EUR Preisgeld
kämpfen. Ferner werden auch Rating- und weitere Sonderpreise
ausgeschüttet. Das Startgeld beträgt jetzt noch 40 EUR (Jugendliche 30 EUR).
Das Turnier hat sich vom kleinen Open zu einem festen
Bestandteil der Turnierlandschaft in Hessen gemausert. In den letzten
Jahren nahmen immer diverse Internationale Meister teil, gelegentlich auch
Großmeister.
Das Aushängeschild des letzten Jahres war sicher
Vlasitimil Hort, der am Ende auch - nur nach Buchholzwertung geschlagen -
den zweiten Platz hinter dem Internationalen Meister Stefan Solonar (VSG
1880 Offenbach) belegte.
Es werden wieder an 5 Tagen 7 Runden Schweizer System (Swiss-Chess)
gespielt. Das Open ist wie üblich über Frohnleichnam so terminiert, dass
die Teilnehmer mit der entsprechenden Kondition ohne Urlaubstage daran
teilnehmen können. Die Webseite
www.rhein-main-open.de informiert während und unmittelbar nach dem
Turnier über die Tabellen und Paarungen, die Spitzenpartien werden
ebenfalls erfasst und dort veröffentlicht.
Die Bedenkzeit beträgt 2h/40 Züge und danach 1h für den
Rest der Partie, das Turnier wird ELO und DWZ ausgewertet. Bei
entsprechender Performance sind auch Halbnormen möglich.
Die Turnierleitung liegt in den bewährten Händen von
Michael Rüll. Und für die Fußballfans wird in einem Nebenraum ein großer
Fernseher aufgestellt, vor dem bei einem kühlen Bier die WM-Spiele live
verfolgt werden können.
Lust auf Schach? Dann machen Sie einfach mit!
Der
Schachklub Bad Homburg freut sich auf Sie!
[Dr. Walter Schmidt, SK Bad Homburg]
Gemischte Ergebnisse in Eschborn
Patrick Chandler (Burgsinn) gewinnt das 3. Eschborner Open nach Wertung.
2 weitere Spieler erreichten nach 5 Runden 4,5 Punkte. IM Anatoli Donchenko Sömmerda) und Johannes Dorst
(Marburg).
Insgesamt 81 Schachbegeisterte kämpften von Freitag bis Sonntag um
Punkte und Preise.Immerhin 5 Spieler aus Bad Soden haben uns bei dem Eschborn Open am
Wochenende vom 26.-28. 05.06 vertreten.
Sportlich gab es allerdings wenig gutes zu vermelden, nur Gerolf Dietz
konnte mit 3 aus 5 Partien überzeugen und verbesserte seine DWZ von 1815
auf 1833. Ganz schlimm kam es für Henning Sander mit 1,5 aus 5. Er verlor
damit 53 DWZ von 1856 auf 1803. Bei der Familie Leach gab es aufgrund des
starken Feldes auch nicht viel zu lachen, Michael holte auch 1,5 aus5 und
verlor 6 DWZ von 1536 auf 1530. Christoph holte 1 aus 5, verbesserte aber
damit sogar noch seine DWZ von 1173 auf 1235. Und leider ging Julien mit 0
aus 5 aus dem Rennen und verlor damit nochmals DWZ von 1128 auf 1115.
Zum zweiten Mal: Neues Schach im Alten Wirtshaus -
Chess960
Auch dieses Jahr findet am Sonntag, den 30. Juli 2006 zum zweiten
Mal das Freiluft-Schnellschachturnier nach Chess960-Regeln in Bad
Soden statt, Spielort ist der Adlerplatz (Ecke Clausstrasse) im
Stadtzentrum. Mehr Informationen und Online-Anmeldung gibt's hier:
http://www.chess960.com/phprunner/runner/menu.php
Chess Classic Mainz 2006: Die Würfel sind gefallen
Hinter den Kulissen haben die Organisatoren der Chess Tigers alle
Strippen gezogen und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Das
Gesamtprogramm des Schnellschach-Mega-Events in Mainz steht - und die
Terminkalender können jetzt aktualisiert werden.
Vom 15. bis 20. August finden die Chess Classic Mainz 2006 in der
Rheingoldhalle in Mainz (Lageplan)
mit einem umfassenden Programm statt.
Konsequent haben die
Veranstalter die Bedenkzeit für alle Partien im zuschauerfreundlichen
Schnellschach-Format geregelt: 20 Minuten Bedenzeit pro Spieler
zuzüglich 5 Sekunden Zeitgutschrift für jeden ausgeführten Zug.
Das Programm umfasst:
- GRENKELEASING World Championship
Viswanathan Anand - Teimour Radjabov
- Clerical Medical Chess960 World Championships
Frauen: Alexandra Kosteniuk - Elisabeth Pähtz
Juniors: Arkadij Naiditsch - Pentala Harikrishna
Seniors: Vlastimil Hort - Lajos Portisch
Weltmeister-TitelKampf:
Peter Svidler (Titelverteidiger) - Levon Aronian (Herausforderer)
- Standard Simultan
Viswanathan Anand - 40 Teilnehmer
- Chess960 Simultan
Levon Aronian - 20 Teilnehmer
- FiNet Open
5. Chess960 Schnellschach Open
- ORDIX Open
13. Tradionelles Schnellschach Open
- Chess960 Computer World Championships
- Duell Mensch - Maschine Chess960
Weltmeister Peter Svidler - SPIKE
GM Radjabov - SHREDDER
- Rahmenprogramm (im Hilton Hotel neben der Rheingoldhalle):
Pressekonferenzen
Chess Classic Kongress
Dinner der Champions
Gourmet Club
Kinder Club
Weitere Details und aktuelle Ankündigungen unter
www.chesstigers.de
Chess960: Ein neues Universum
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frankfurt Chess Tigers wurde
ein neues Web-Portal unter
www.chess960.com eröffnet. Das Portal verfolgt das Ziel, die
internationale Chess960-Fangemeinde mit aktuellen Informationen,
Turnierankündigungen und einem Diskussions-Forum anzusprechen und die
vielschichtigen Themen auf einer Webseite zu bündeln.

Eine besondere Entwicklung ist der "Tournament Wizard", ein
Online-Datenbanksystem für die Promotion von Schachturnieren.
Turnier-Veranstalter können ihr eigenes Turnier Online registrieren,
Spieler können sich anhand des Turnierkalenders über Veranstaltungen
informieren und sich für das Turnier ihrer Wahl online anmelden.
Das Datenbank-System unterstützt sowohl Chess960-Turniere als auch
Turniere im traditionellen Schach - denn wenn es um die Ankündigung
und die Promotion von Turnierveranstaltungen geht, spielt die
Startposition der Partien keine Rolle. Vielen kleinen Schachvereinen,
die ein Turnier veranstalten möchten, brauchen nun nicht mehr ihre
Vereins-Webseite in zeitraubender HTML-Codier-Arbeit ändern, um
Ankündigungen oder Online-Anmelde-Formulare ins Web zu stellen. Der
Tournament-Wizzard ist international konzipiert und unterstützt die
Navigation in mehr als 12 verschiedenen Sprachen. [12.5.2006]
1998 - 2006: Die sportliche Entwicklung der letzten 8
Jahre
Die positive sportliche Entwicklung des Schachclubs setzt sich
auch 2006 fort. Gemessen an der DWZ-Verteilung der spielberechtigten
Mitglieder des Clubs ist eine Leistungsverbesserung in allen Bereichen
der DWZ-Skala festzustellen.
Waren es 1998 noch 16 Spieler mit einer
DWZ-Zahl, so sind es im Jahre 2006 insgesamt 43 Spieler, die mit einer
Wertungszahl des Deutschen Schachbunds qualifiziert sind. Hierzu sind
mindestens 5 offizielle Partien gegen andere Wertungszahl-Inhaber
notwendig.
Hinzu kommt, daß Stand Mai 2006 insgesamt 26 weitere
Spieler in Warteposition stehen, denn sie haben noch nicht die
erforderliche Mindestzahl von 5 Partien absolviert.
Die langfristig
angelegte Breiten- und Jugendarbeit zeigt Früchte und versetzt den
Club in die Lage, mit zuletzt 12 Mannschaften in den Spielklassen des MTS-Bezirks antreten zu können.
Matt in den Mai
Mit einem Schachfest im Günthersburgpark für Jung und Alt feierten
die Schachfreunde Frankfurt 1921 und der SC Patzer Bornheim 1926 ihr
Vereinsjubiläum zum 80. bzw. 85. Jahrestag ihrer Gründung. Vom
Schachclub Bad Soden nahm Geir Smith-Meyer am Blitzschachturnier teil,
zusammen mit 19 weiteren Mitspielern. Er erzielte 9 siege, 3 Remisen
und 7 Niederlagen - war aber trotzdem ganz zufrieden damit.
Ungeschlagen zum Nestoren-Sieg
Nestor Dr. Friedrich Bittner hat bei den Hessenmeisterschaften der
Senioren in Marburg einen hervorragenden 2. Platz belegt und gewann
gleichzeitig die Nestoren-Wertung. Dabei bleib Dr. Bittner ungeschlagen
und musste nur aufgrund der hauchdünnen schlechteren Feinwertung Jürgen
Claus vom SC Steinbach den Vortritt im Gesamtklassement geben. Peter
Hegner nahm ebenfalls teil und belegte mit 4 aus 9 den 17. Platz. Die
Ergebnisse finden Sie hier:
http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20052006/hem/50hem_mts_09.htm
Gelungene Schach-Amateurmeisterschaft beim Ramada Cup
Zum ersten Mal wurde über drei Tage lang ein
Qualifikationsturnier der Schach- Amateurmeisterschaft mit 245 Teilnehmern
im Bad Sodener Ramada Hotel ausgespielt. Bereits einige Monate vorher
wurden in Magdeburg, Aalen, Hamburg-Bergedorf und in Brühl bei Köln
weitere Turniere aus dieser Serie ausgespielt. Das Finale wird dieses Jahr
dann vom 12.-14. Mai 2006 in Halle stattfinden.
Der Deutsche Schachbund als Ausrichter und
Veranstalter war angetan über das wunderschöne Ambiente des Hotels. So
wurde auch gleich für 2007 beschlossen, das Finale des Ramada Cub´s vom
1.-3 Juni 2007 in Bad Soden auszuspielen, dies kündigte der Hoteldirektor
und Regionaldirektor Andreas Brunner vom Ramada Hotel in Bad Soden an. Dem
Schachbund gebührt aber auch ein Lob für die professionelle Organisation
des gesamten Schachturniers. Am Freitag bereits eröffnete der
Bürgermeister der Stadt Bad Soden Norbert Altenkamp mit einem Grußwort
das Turnier. Bei der Gelegenheit stellte er auch gleich eine Quizfrage in
die Runde. „Welcher Verein in Bad Soden hat im letzten Jahr seine
Mitgliederzahl von 30 auf 120 gesteigert und in welchem Verein sind 80%
der Mitglieder unter 20 Jahre alt? Richtig, die Rede ist vom Schachclub
Bad Soden“. Diese Zahl bestätigt auch die jüngst im März veröffentlichte
Jugend-Schachmitglieder-Statistik vom Deutschen Schachbund, wo der Bad
Sodener Club unter der Top Ten auf Rang 9 liegt.
Bem Ramada Cup wurden insgesamt 5 Gruppen nach
unterschiedlichen DWZ (Deutsche Wertungs-Zahl) ausgelost. In der Rang
höchsten DWZ Wertung 2.101 bis 2.300 gewann sogar ein Spieler aus dem
Main-Taunus Schachbund und zwar Sebastian Gramlich vom SC 1961 König Nied
mit 4 aus 5 Punkten. Auch Rang 4 blieb im MTS-Verband mit Jan Blumenstein
mit 3,5 aus 5 vom Nachbarverein SC Eschborn 1974.
Der Schachclub Bad Soden stellte immerhin auch 8
Teilnehmer, die aber bei den DWZ schwächsten Gruppe D und E mitspielten.
In der D mit DWZ 1.501 bis 1.700 Gruppe erreichte Ulrich Götting mit 3
aus 5 Punkten einen hervorragenen 11. Platz bei 44 Teilnehmern in dieser
Gruppe. Michael Leach wurde 36. Platz mit 1,5 aus 5 ebenfalls in dieser
Gruppe.
Erfreulich war das abschneiden unserer 6 Teilnehmer
in der Gruppe E (DWZ unter 1.500), die mit 71 Teilnehmern auch das größte
Feld stellte.
Nach 3 Runden war Marc Basedow mit 3 Siegen gestartet
und lag damit sogar ganz vorne an der Spitze. Am Ende mußte er dann doch
noch 2 Niederlagen einstecken, wurde aber trotzdem noch 17. Stefan Meyer
holte ebenfalls 3 Punkt und wurde 28. Christoph Leach und Kurt
Fredershausen belegten mit ausgeglichenen 2,5 aus 5 Punkten im Mittelfeld
Platz 38 und 40. Am erfreulichsten war aber das abschneiden unseres
jüngsten Teilnehmers Felix Kempter mit 9 Jahren, der gegen Erwachsene
zweimal unentschieden und sogar einmal gewinnen konnte. Nicht ganz
zufrieden war Julien Leach mit seinem einzigen Punkt. Allerdings bestritt
er auch nur vier Spiele, weil er am Freitag Vormittag noch zur Schule
mußte.
Alles in allem wieder mal ein großes Schachfest in
der kleinen Schachhochburg Bad Soden. Interessierte Hobby und
Freizeitspieler können gerne freitags beim Schachlub in der
Hasselgrundhalle im kleinen Mehrzweckraum vorbei schauen. Um 18 Uhr
treffen sich unsere Kinder- und Jugendlichen und ab 20 Uhr die
Erwachsenen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter
www.schachclub-badsoden.de oder beim Vorsitzenden Roland Bettenbühl
telefonisch unter:06196/ 2 56 39 .
Bad Soden, den 27. März 2006 Roland Bettenbühl, 1.
Vorsitzender SC Bad Soden
Trainerbeschimpfung in Bad Soden
23.03.2006 - Wenn am 24. März die fünfte
Staffel der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft, dem RAMADA-Treff Cup 5³
in Bad Soden beginnt, kehrt das königliche Schachspiel mit einem
Großturnier wieder an einen Ort zurück, der schon denkwürdige
Schachereignisse erlebt hat. Ein Schachturnier aus den Anfangsjahren des
vorherigen Jahrhunderts war Spiegelbild der damaligen
Gesellschaftsordnung, in den 90Jahren lockten die "Chess Classic" Turniere
Schachspieler der Weltklasse in die Bäderstadt im Vordertaunus. Nun ist
das Amateurschach wieder nach Bad Soden zurückgekehrt - die 280 gemeldeten
Teilnehmer werden in den nächsten 3 Tagen um die Positionen, Partien und
Punkte kämpfen.
Wenn es um Schach in Bad Soden geht, muss man sich
an einiges gewöhnen. Da staunt man, wenn man die formell-steife
Turniergesellschaft sieht, die anno 1927 noch die Meisterschaft zwischen
dem Main-Taunus-Schach-Bezirk und Frankfurt bestritt. Sichtlich lockerer
ging es dann schon beim Simultan-Turnier zu, das der Schachclub Bad Soden
mit dem ehemaligen WM-Kandidat aus der Sowjetunion, Salo Flohr,
veranstaltete. Und als es um die Feier des 25jährigen Vereinsjubiläums
ging, nutzten die Veranstalter des Schachclubs die Gelegenheit, keinen
geringeren als GM Artur Jussupow einzuladen und das erste gemischte
Simultan mit Chess960 und traditionellen Startpositionen zu spielen. Auch
der jugendlich-dynamische Bürgermeister Norbert Altenkamp liess sich die
Gelegenheit nicht entgehen und schlug sich nach einigen einleitenden Tipps
zu den Chess960-Regeln wacker gegen den mehrfachen deutschen Einzelmeister
Jussupow.
 |
|
Schach in Bad Soden anno 1927 |
 |
|
Der frühere WM-Kandidat Salo Flohr (Sowjetunion)
beim Simultan in Bad Soden |
|
 |
|
Bad Sodens Bürgermeister Norbert Altenkamp erhält
von Roland Bettenbühl last-minute Tipps zum Chess960 |
 |
|
Trügerischer Schein: Garry Kasparov's Präsenz,
Temparament und Siegeswillen beeinflusste Gegner und Trainer. |
Doch die Höhepunkte der Schachturniere in Bad
Soden dürften zweifelsfrei die "Chess Classic" 1990 gewesen sein, die in
Bad Soden im Kongresszentrum des Ramada-Treff Hotels stattfanden.
Organisator Hans-Walter Schmitt brachte gleich reihenweise Kunststücke
zustande. Da war natürlich die Versammlung der damals aktuellen TOP-10
Weltrangliste mit Gary Kasparow, Viswanathan Anand, Vladimir Kramnik,
Alexei Shirov, Alexander Morozevich, Peter Leko, Michael Adams, Vassili
Ivanchuk, Evgeni Bareev und dem aktuell amtierenden Weltmeister Vesselin
Topalov. Eine emotionale Szene spielte sich während des Turniers in den
Vorhallen des Turniersaals ab. Gary Kasparov, damals die Lichtgestalt des
Weltschachs, stürmte nach einer Niederlage am Brett wutentbrannt aus dem
Saal und nutzte die Begegnung mit seinem Trainer, eine Schimpftirade
loszulassen - er schob dem Trainer einfach die Schuld für die erlittene
Niederlage in die Schuhe. Auch hier zeigte Turnierdirektor Hans-Walter
Schmitt sein diplomatisches Geschick und lies diese Szene nicht zum Eklat
eskalieren.
Nach den früheren Qualifikationsturnieren in
Magdeburg, Aalen, Hamburg und Brühl/Köln dürfte es bei der fünften Staffel
der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Bad Soden etwas entspannter
zugehen. Mit Holger Hebbinghaus (SK Marmstorf), Lokalmatador Michael
Stockmann von den Schachfreunden Schöneck, Björn Bente vom Hamburger SK,
dem mitgliedsstärksten Schachverein in Deutschland, Marcus Fritsch vom SC
FK Babenhausen und dem vereinslosen Spieler Matthias Niesel liegt die
Spitzengruppe der ELO-Favoriten eng beisammen. Doch von diesen Spielern
dürften Trainerbeschimpfungen à la Kaparov nicht zu erwarten sein. Sie
reisen ohne den Luxus eines persönlichen Trainers zum Turnier an - aber
das ist kein Hinderungsgrund, im fünfrundigen Turnier mit Haken und Ösen
um Vorteile am Brett zu kämpfen. Die Endrunde der Deutschen
Amateurmeisterschaft findet vom 11.-13. Mai in Halle / Saale statt. Der
Zeitplan für das Turnier im Ramada-Treff Hotel in der Königsteiner Strasse
in Bad Soden:
| Freitag, 24.3. |
persönliche Registrierung |
bis 09:30 Uhr |
| |
1. Runde |
ab 10:00 Uhr |
| |
2. Runde |
ab 16:00 Uhr |
| |
| Samstag, 25.3. |
3. Runde |
ab 09:00 Uhr |
| |
4. Runde |
ab 15:00 Uhr |
| |
| Sonntag, 26.3. |
5. Runde |
ab 09:00 Uhr |
| |
Siegerehrung |
14:30 Uhr |
 |
|
|
Über allen Gipfeln
Ist Ruh.
In allen Wipfeln
Spürest du
Keinen Hauch;
Die Vöglein schweigen im Walde!
Warte nur, balde
Ruhest du auch.
Johann Wolfgang von Goethe
|
|
Über
allen Gipfeln ist Ruh
Die Spieler des Schachclubs haben ihre Gipfelwanderung mit dem 9. und
letzten Spieltag der Saison 2005/2006 beendet. Für einige Spieler war der
Weg zum Gipfel mühsam und voller Beschwerden, anderen merkte man doch die
etwas fehlende Fitness and. Doch für die Mehrheit der Wandergruppe gab es
eine zünftige Gipfelfeier - so kam der Aufstieg in die nächst höhere
Spielklasse für einige Mannschaften eigentlich wie erwartet, und auch für
Überraschungen sorgte die eine oder andere Mannschaft. Und wenn eine
Mannschaft auf der Spitze kein Biwak baut und übernachten will - folgt
ganz gewiß der Abstieg.
Doppelaufstieg für erste und dritte Mannschaft perfekt!
Am letzten
Spieltag der MTS Runde wurde unsere erste Mannschaft durch das 4:4
unentschieden gegen Kelsterbach verdienter Meister der Bezirksklasse A und
steigt wieder in die Main-Taunus-Klasse auf! Doch es gab noch weiteren
Grund zum Jubeln, denn völlig unerwartet - ebenfalls durch ein 4:4
unentschieden gegen Kelkheim 2 - gelang auch unserer dritten Mannschaft
als Vizemeister der Aufstieg in die Bezirk B.
Damit spielt dann zukünftig die zweite und dritte
Mannschaft in einer Klasse, Glückwunsch! Es war aber ein hartes Stück
Arbeit, bevor es zur gerechten Punkteteilung kam. Dieter Ruppel, Klaus
Malinowski und Stefan Schmieder machten schnell Remis. Leider gingen dann
die Bretter 1 und 5 verloren, doch Kurt Fredershausen und Gerhard Kenk
konnten mit ihren überzeugenden Siegen wieder ausgleichen. Nun mußte
Stefan Meyer beim Stand von 3,5 zu 3,5 noch spielen. Nachdem dann sein
Gegner das Remis anbot, war der Aufstieg unter Dach und Fach. Hoffen wir,
das sich die Mannschaft einigermaßen in der höheren Klasse halten kann.
Die zweite Mannschaft verlor gegen einen überstarken
Gegner aus Frankfurt-West 3 mit 2,5:5;5. Lefti Chatsithanasiadis gewann
als einziger Spieler, ansonsten spielten Peter Hegner, Christian Hannemann
und Robert Ackermann remis. Die Mannschaft konnte sich als Aufsteiger mit
dem drittletzten Platz vom Abstieg retten, was auch als ein großer Erfolg
zu werten ist.
Die vierte Mannschaft holte beim Duell vorletzter
gegen drittletzter gegen Hofheim 9 ein 3:3 unentschieden. Gerwin Pelka,
Marc Basedow und Marc Pohl gewannen leicht, leider reichte es aber nicht
zum Sieg.
Dafür gewann aber unsere 5. Mannschaft gegen Sulzbach
3 mit 4:2. Börries Wendling, Stefan Kappellusch, Oliver Schmakowski und
schließlich Rudi Schäfer gewannen ihre Partien. Da Oliver ab April in
Heidelberg studieren wird, muß die Mannschaft nächste Saison leider ohne
ihn auskommen müssen, wir wünschen ihm alles Gute!
Unsere 6. Jugend Mannschaft konnte die Saison mit
einem schönen Sieg abrunden, sie gewann mit 4,5 zu 1,5 gegen Steinbach 7.
Es gewannen Carsten Segesser, Nils Schröder, Hilmar Klingkusch. Christof
Petersen, Benedikt Kirsch und Li-Yue Kwok vereinbarten Remis. Die andere
siebte Jugendmannschaft konnte gegen die Erwachsenen Mannschaft aus
Frankfurt-West 4 nichts entgegen setzten und verlor glatt mit 0:6 und muß
wahrscheinlich absteigen, was aber kein Beinbruch ist.
Am kommenden Wochenende gibt es bereits wieder
Gelegenheit Schach zu spielen, wo sich bereits 8 Spieler aus Bad Soden bei
der Amateur Meisterschaft im Ramada Hotel in Bad Soden angemeldet haben.
Dort werden von Freitag bis Sonntag über 300 Schachspieler den Titel
ausspielen.
Die Einzelergebnisse des 9. Spieltages finden sie
>>>hier
Über
jeden Verdacht
15.3.2006. Wie der Deutsche Schachbund
meldet, gibt es in Deutschland 44 Vereine, die 100 oder mehr
Mitglieder haben. Führend ist nach wie vor der Hamburger Schach-Klub mit
300 Mitgliedern. Dann folgen Kreuzberg und gleich zwei Kölner Vereine:
Porz und Mülheim. Die Karlsruher Schachfreunde sind auf Platz 5, ein
Mitglied vor dem SC Vaterstetten. Aus Hessen sind zwei Vereine unter den
TOP-30, der SV Hofheim 1920 auf Platz 27 und - man mag den
Meldestatistiken kaum glauben - , der Schachclub Bad Soden auf Platz 22.
Während Hofheim im
Kampf um den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga etwas außer Atem
geraten ist und ein weiteres Jahr in der zweiten Bundesliga verbleibt,
dürften die Schachspieler aus Bad Soden ziemlich gelassen bleiben. Zwar
zeigt die Nachwuchs- und Breitenarbeit ihre Wirkung, doch in sportlicher
Hinsicht sind die Sodener Brettspieler noch einige Jahre über jeden
Verdacht erhaben, auch nur annähernd in die leistungsbezogene
Nachbarschaft von Hofheim zu kommen.
| Rang |
Verein |
Mit-
glieder |
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
|
Hamburger SK von 1830 eV 22143 Hamburg
SC Kreuzberg e.V. 10719 Berlin
SF Köln-Mülheim 1945 50735 Köln
SG Porz e.V. 53639 Königswinter
Karlsruher SF 1853 76149 Karlsruhe
Schach-Club Vaterstetten 85598 Baldham
Godesberger Schachklub 1929 e.V. 53177 Bonn
SC Garching 1980 e.V. 85748 Garching
SC 1868 Bamberg 96049 Bamberg
SC Zugzwang 95 e.V. 10407 Berlin
LSV/Turm Lippstadt 59597 Erwitte
SAbt SV Werder Bremen 28211 Bremen
SV Mülheim Nord 1931 e.V 45473 Mülheim
SK Münster 32 e.V. 48165 Münster
SF Gerresheim 86 e.V. 41470 Neuss
SC Tarrasch 45 München 81673 München
Delmenhorster SK V 1931 27751 Delmenhorst
Stuttgarter SF 1879 70839 Gerlingen
SC Noris Tarrasch Nürnberg 90427 Nürnberg
SF Brackel 1930 e.V. 44227 Dortmund
SG 1868 Aljechin Solingen e.V. 42697 Solingen
SC Bad Soden 65812 Bad Soden
Lübecker SV von 1873 23564 Lübeck
Ooser SC von 1930 Baden-Baden 76461 Muggensturm
SK König Tegel 1949 e.V. 13509 Berlin
SC Leipzig-Gohlis 04157 Leipzig
SV 1920 Hofheim 65779 Kelkheim
|
300
157
147
144
142
141
139
136
132
132
128
128
126
125
124
123
123
123
122
122
122
118
118
115
115
115
114 |
MTS-Vereine
entscheiden pro Jugend
Die Vereine der Main-Taunus-Schachvereinigung entschieden sich
mehrheitlich auf der MTS-Jahreshauptversammlung 2006, die am 11.3.2006 in
Mörfelden stattfand, die Jugendarbeit stärker zu fördern und der
MTS-Schachjugend durch mehr finanzielle Mittel zu helfen.
 |
|
|
Bernd Kronenburg, Raunheim |
|
Dies war die entscheidende Weichenstellung, die die anwesenden
Vereinsvertreter auf Vorschlag von Bernd Kronenburg, Leiter der MTSJ, nach
intensiver Diskussion beschlossen. Demzufolge wird der MTS-Bezirk 7 den
jährlichen Unterstützungsbetrag von Euro 2.000 auf Euro 3.000 erhöhen.
Nach den obligatorischen Jahresberichten des 1. Vorsitzenden Philipp
Herzberger, des Turnierleiters für Mannschaftskämpfe Jürgen Klaus und des
Kassenwarts sowie der Kassenprüfer bestätigten die Stimmberechtigten die
Vorstandsmannschaft um Herzberger um ein weiteres Jahr.
Bernd Kronenburg (Nauheim) wird die Funktionen des Turnierleiters für
Mannschaftskämpfe übernehmen, da Jürgen Claus dieses Amt nicht weiter
ausüben wird. [11.3.2006/gk]
MTS-Mannschaftskämpfe
Runde 8 vom 5.3.2006
Erste Mannschaft steigt wieder in die
Main-Taunus Liga auf!
Nach dem 5:3
Sieg gegen die junge Mannschaft aus Hofheim 5 am vergangenen Sonntag ist
die erste Mannschaft jetzt mit 16:0 Punkten am vorletzten Spieltag
vorzeitig aufgestiegen. So ist nach dem Abstieg aus dem Vorjahr der
direkte Wiederaufstieg geglückt - Glückwunsch. Der Sieg war am Ende zwar
knapp, aber dennoch verdient. Thomas Rödiger hatte bereits zum vierten
mal in dieser Saison kampflos gewonnen, weil sein Gegner nicht antrat.
Nachdem Sven Meisgeier und Daniel Grosjohann ihre Partien gewannen,
konnten Raimund Zöller und Gerolf Dietz sich mit einem Remis zufrieden
geben, denn ein Unentschieden reichte schon zum Aufstieg. Es war unserem
Spitzenbrett Dr. Bittner vorbehalten, mit seinem Sieg einen krönenden
Abschluß des Mannschaftskampfes hinzulegen. In zwei Wochen kommt es dann
zum Spitzenduell gegen Kelsterbach, wo es noch um den Meistertitel der
Klasse geht.
Erstaunlich gut hat sich auch wieder unsere 2.
Mannschaft gegen die Mannschaft aus Fischbach 1 verkauft, es reichte zu
einem verdienten 4:4 Unentschieden. Zeitweise sah es sogar nach einem Sieg
aus. Michael Leach gewann kampflos. Sein erst 10 Jahre alter Sohn
Christoph gewann ebenfalls wie sein Opa Peter Hegner. Mit zwei weiteren
Remisen von Geir Smith-Meyer und Robert Ackermann - die zeitweise besser
standen - war das Unentschieden beim Mannschaftskampf perfekt. Mit jetzt
7:9 Punkten ist die Mannschaft damit endgültig aus dem Abstiegskampf raus.
 |
|
|
Stefan Meyer
Foto: Thomas Schulze, Generators Communication GmbH |
|
Im Spitzenduell der Bezirksklasse C gewann die 3.
Mannschaft mit 5:3 sensationell gegen die Mannschaft aus Taunus 2.
Obwohl von der Papierform her eigentlich nichts für Bad Soden zu holen
war, wuchsen einige Spieler über sich hinaus. Zunächst gewannen die
Ersatzspieler Dimitrij Lintchuk und Gerwin Pelka relativ locker ihre
Partien. Dieter Ruppel, Klaus Malinowski und Marc Basedow holten ein
Remis. So mußte aus drei ausstehenden Partien zumindest eine Partie
gewonnen werden.
Und Mannschaftsführer Roland Bettenbühl holte
zumindest am Spitzenbrett gegen einen sehr starken Gegner ein Remis.
Schlußendlich holte Stefan Meyer in einer äußert spannenden und
komplizierten Partie den erlösenden Punkt gegen einen ebenfalls
spielstarken Gegner. Am letzten Spieltag reicht der Mannschaft gegen
Kelkheim 2 bereits ein Unentschieden zum Aufstieg in die Bezirksklasse B,
wo bereits derzeit die zweite Mannschaft spielt.
Bei den anderen Mannschaftskämpfen gab es leider nur
noch Niederlagen. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Bad Soden 4
konnte gegen Sulzbach 3 nur ein Remis durch Marc Pohl erringen und verlor
mit 0,5:5,5. Bad Soden 5 mußte in Unterzahl bei Flörsheim 3 eine
unglückliche 2:4 Niederlage hinnehmen. Nur Sebastian Spreng und Oliver
Schmakowski gelang ein Sieg. Die Mannschaften von Bad Soden 6 und 7
verloren mit vielen noch sehr jungen Spielern gegen die Mannschaften aus
Frankfurt West 4 und Rüsselsheim 3 glatt mit 0:6.
Alle Einzelergebnisse der Runde 8 finden Sie
>>>hier
Vereinsmeisterschaften 2006
Die Runden und Teilnehmer für die Vereinsmeisterschaften 2006 sind
jetzt festgelegt. Spätestens am zweiten Freitag des Monats müssen die
jeweiligen Runden-Paarungen gespielt werden.
Alle Termine hier
Neue Mitglieder bei den Erwachsenen
[26.2.2006]
Auch im Erwachsenen-Bereich verzeichnet der
Schachclub Bad Soden einen Zugang an neuen Spielern. Beim Trainingsabend
am Freitag wurden u.a. Henning Sander und Börries Wendling gesichtet. Mark Vogelgesang ist als passives Mitglied (d.h. ohne
Startrecht in den MTS-Mannschaftskämpfen) eingetreten. Letztes Jahr kam
auch Marc Basedow zum Schachclub, von ihm liegt noch kein Foto vor.
|
 |
|
Henning Sander |
|
 |
|
Börries Wendling |
|
 |
|
Mark Vogelgesang |