Dezember 2003
Fernschach für Drückeberger?
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 11. Dezember:
Stütze verweigert - Schach statt schuften
Weil er lieber Schach spielen wollte statt zu
arbeiten, hat ein 33-Jähriger in der Pfalz den Staat auf Sozialhilfe
verklagt. Das Gericht vermochte er jedoch nicht zu überzeugen.
Das Verwaltungsgericht Neustadt an der
Weinstraße berichtete, das Sozialamt der betroffenen Stadt habe den
Mann aufgefordert, im Gegenzug für die Sozialhilfe 19 Stunden pro
Woche gemeinnützig bei der Stadtverwaltung zu arbeiten. Als er sich
weigerte, die Arbeit zu übernehmen, habe das Sozialamt den Antrag
abgelehnt.
Daraufhin hatte der Betroffene nach Angaben des Verwaltungsgerichts
Rechtsschutz beantragt. Gegenüber den Richtern argumentierte der
33-Jährige, die gemeinnützige Arbeit sei für ihn nicht zumutbar, weil
er Fernschach im Internet spiele.
Da er auf sehr hohem Niveau spiele, benötige er für die Analyse der
Parteien mindestens fünf Stunden täglich. Für die ihm von der
Stadtverwaltung angebotene Tätigkeit habe er daher keine Zeit.
Die Neustädter Richter lehnten den Antrag ab. Die Richter erklärten,
Fernschach sei eine Freizeitbeschäftigung. Diese müsse er so lange
zurückstellen, bis es ihm gelungen sei, nicht länger auf Kosten der
Allgemeinheit zu leben.
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Vishy Anand,
Der Tiger von Madras |
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Dass Vishy Anand ein begnadeter Schachspieler ist, beweist
sein FIDE-Rang als die aktuelle Nummer 3 der Welt. Und dass er gerne
ins Rhein-Main-Gebiet kommt und als Turniersieger wieder geht, haben
wir schon oft erlebt. Insider berichten, dass er auch schon in Bad
Soden entdeckt wurde.
Jetzt erhielten wir auch aus Indien Weihnachtswünsche der
besonderen Art.
Hören Sie selbst.... "Merry Christmas from India"
(Lautsprecher einschalten, Windows Media Player oder ähnliches wird
benötigt.)
Ein schönes Weihnachtsgeschenk präsentierte sich Sebastian
Schmieder selbst: Im Vierer-Pokal traf Bad Soden 5 auf die in
überlegener Besetzung angetretene Hattersheim 2. Stefan Schmieder,
bisher noch ohne DWZ-Zahl, traf an Brett 2 auf den Routinier Hans
Schirmer (DWZ 1733). Schirmer wählte mit Schwarz die Bogo-Indischen
Verteidigung, und nach 20 Zügen einigten sich beide Kontrahenten auf
ein Remis. Die Partie zum nachspielen
>>>hier
Dr. Friedrich Bittner belegte beim
Senioren-Weihnachtsturnier 2003 in Offenbach einen hervorragenden 9.
Platz unter 28 Teilnehmern und blieb damit noch vor Siegfried Limberg
(DWZ 2128, Sfr. Taunus). Sieger wurde Dr. Reinhard Zunker (DWZ 2108)
vom SV Hofheim.
Die Weihnachtsfeier des Schachclubs war wieder einmal ein
voller Erfolg. In ruhiger Adventsstimmung genossen die anwesenden
Spieler die von Geerti Frank, Horst Woywod und anderen stillen Helfern
bestens vorbereitete Feier.
Im Spitzenspiel der 6. Runde der Vereinsmannschaften trafen dann
Dr. Gunnar Philipp und Thomas Rödiger aufeinander. Wer
gedacht hätte, ihre Spielweise passe sich der Adventsstimmung an, sah
sich getäuscht. In der spannenden Sizilianischen Eröffnungsvariante
(B53), die von namhaften Spitzenspielern wie Boboljubov, Bobby
Fischer, Najdorf, Tal, Spassky und Judit Polgar in der Turnierpraxis
eingesetzt werden, gibt es für Weiß
mit 28.4% gegenüber
36.6% für Schwarz eher geringere theoretische Gewinnchancen.
Aber Philipp wollte
mit den weißen Figuren die Theorie widerlegen. Als er mit einer
Mehrfigur (Springer) seinen Mannschaftskameraden Thomas Rödiger auch
noch in eklatante Zeitnot brachte, war es fast um Schwarz geschehen.
Doch dann kam echte Weihnachtsstimmung auf: mit wenigen
Minuten verbleibender Spielzeit beschenkten sich beide Spieler
gegenseitig und vereinbarten im 77. Zug ein Remis. Damit kommt es in
der letzten Runde der Vereinsmeisterschaft zu einem spannenden Finish.
Diese spannende Partie
hier nachspielen.
Nach der 6 Runde wird das Teilnehmerfeld von vier punktgleichen
Spielern angeführt. Gunnar Philipp und Thomas Rödiger
trennten sich in der 6 Runde mit einem Remis, nachdem beide Spieler
jeweils Stellungsvorteile und sogar Materialvorteile nicht zum Sieg
nutzen konnten. Gunnar Philipp, Gerolf Dietz, der favorisierte
Benjamin Felmy, Vereinsmeister von 2002, und
Dr. Friedrich Bittner haben aus den bisherigen 6 Runden je 5
Punkte erzielt. Die Rangfolge in der Tabelle ergibt sich derzeit nur
aus der unterschiedlichen Buchholzwertung, die die Stärke der Gegner
angibt, gegen die ein Teilnehmer jeweils gespielt hat. Michael Ochs,
Geir Smith Meyer und Thomas Rödiger befinden sich mit je
4,5 Punkten in der Verfolgerrolle, dürften bei der Vergabe des
Vereinsmeistertitels aber wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen. Bei
den Jugendlichen (U18) führt im Moment Christoph Leach mit 4
Punkten und dem 15. Tabellenplatz. Die komplette Tabelle nach 6 Runden
und die Paarungen der 7. Runde finden sie
>>>hier.
In der 7. und letzte Runde wird mit den
Paarungen Dietz-Felmy und Bittner-Philipp der Endspurt in zwei echten
Spitzenspielen entschieden. Bei gleichem Punktestand gibt die
Buchholzwertung und danach die Sonneborn-Berger-Wertung den
Ausschlag für den Titel des Vereinsmeisters. Der Vereinsmeister und
der beste Teilnehmer U18 werden auf der Jahresversammlung mit einem
Pokal ausgezeichnet.
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Dirk Windhaus hat als
Webmaster diese vorbildliche Webseite eingerichtet |
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Nachbarschaftshilfe. Zum zweiten Mal trafen sich einige aktive
Schachvereine des MTS-7-Bezirks zum Gedankenaustausch im Bad Sodener "Ristorante
La Cucina". Trotz sportlicher Wettbewerbe am Brett haben nahezu alle
Vereine Möglichkeiten und Handlungsbedarf, das Schachspiel als solches
zu fördern und gemeinsame Sorgen gemeinsam zu lösen. Hierbei muss das
Wagenrad nicht immer neu erfunden werden. Insbesondere die
Kommunikation und der Informationsaustausch unter den Vereinen könnten
enorm verbessert werden, denkt man nur einmal an Ankündigungen von den
zahlreichen Turnieren im Rhein-Main-Gebiet. Diese werden oft nur mit
Mund-zu-Mund-Propaganda weitergegeben werden. Auch beim Ergebnisdienst
könnten viele Verbesserungen gemacht werden. Einen ersten Schritt dazu
haben einige Vereine mit einer automatischen Weiterleitung der von
Herrn Heilig dankenswerterweise zusammengestellten Ergennisse
eingeleitet. Und Dirk Windhaus, Webmaster der Schachvereinigung
Eppstein hat eine Lösung programmiert, die auch für andere Vereine
vorbildlich sind. In der Jugendarbeit gibt es ähnliche Sorgen,
Personen mit Engagement für die Betreuung sind fast überall
händeringend gesucht. Unser Nachbarverein SC 1910 Frankfurt-Höchst e.v. hat jetzt auch
den Schritt in das Cyber Village genommen und ist mit einer eigenen
Homepage im Internet vertreten. Hier geht's nach Höchst:
http://www.sc1910frankfurt-hoechst.de/
Ergebnisse der Schülerliga vom 5.12.03, sowie der
Mannschaftswettkämpfe vom 7.12.03
Schülerliga Premier Division, Runde 7, gespielt am 5.12.03
Eschborn 1 gegen Bad Soden 1 3:1
Jan Sohl gegen Maximilian Witt 1:0
Alexander Mühleip gegen Christian Wolny 1:0
Thies Sohl gegen Julien Leach 0:1
Johannes Ackermann gegen Christoph Leach 1:0
Schülerliga Premier Division, Runde 8 (Rückspiel), gespielt am
5.12.03
Bad Soden 1 gegen Eschborn 1 0:4
Maximilian Witt gegen Jan Sohl 0:1
Christian Wolny gegen Alexander Mühleip 0:1
Julien Leach gegen Thies Sohl 0:1
Christoph Leach gegen Johannes Ackermann 0:1
Schülerliga Second Division, Runde 7, gespielt am 5.12.03:
Bad Soden 3 gegen Steinbach 0:4
Jan Burghard gegen Thomas Pischke 0:1
Robert Steinebach gegen Alexander Sum 0:1
Ina Schimetschka gegen Tarik Elsayed 0:1
Gromball, Marco gegen Gübert, Stefan 0:1
Schülerliga Second Division, Runde 8 (Rückspiel), gespielt am
5.12.03:
Steinbach gegen Bad Soden 3 4:0
Thomas Pischke gegen Jan Burghard 1:0
Alexander Sum gegen Robert Steinebach 1:0
Tarik Elsayed gegen Ina Schimetschka 1:0
Stefan Gübert gegen Matthias Tauber 1:0
Schülerliga Second Division, Runde 7 und 8, gespielt am 5.12.03:
Bad Soden 2 gegen Hattersheim zweimal 4:0 kampflos, da Gegner nicht
angetreten!
Jonny Ramirez 1:0 k, 1:0 k Christof Petersen 1:0, 1:0 k Benedikt
Kirsch 1:0 k, 1:0 k Carsten Segesser 1:0 k, 1:0 k
Tabellenstand der Schülerliga:
|
Premier League
1. Hofheim 10:2 19 BP
2. Eschborn 9:3 15
3. Eppstein 7:5 15
4. Frankfurt-West 4:8 9,5
5. Höchst 4:8 7,5
6. Bad Soden 1 2:10 6 |
Second Division
1. Hofheim 2 10:2 18,5 BP
2. Sulzbach 6:6 10,5
3. Hattersheim 6:6 10
4. Bad Soden 2 5:7 11
5. Steinbach 5:7 10,5
6. Bad Soden 3 4:8 11,5 |
Ergebnisse der 4. Runde vom 7. Dezember 2003:
|
MTS-Liga |
|
Ergebnis |
|
Kelkheim |
Mörfelden |
4 : 4 |
|
Hofheim 3 |
Kelsterbach 1 |
6,5 : 1,5 |
|
Eppstein 2 |
Taunus |
2,5 : 5,5 |
|
Bad Soden 1 |
Flörsheim 1 |
5 - 3 |
|
Eschborn 1 |
Hattersheim 2 |
5 - 3 |
|
Bezirksklasse B |
|
Ergebnis |
| Fischbach |
Eschborn 2 |
2 : 6 |
| Hattersheim 3 |
Bad Soden 2 |
4,5 : 3,5 |
| Hochheim 2 |
Taunus 2 |
4 : 4 |
| Kelsterbach 2 |
Raunheim |
4 : 4 |
| Groß-Gerau 2 |
Hofheim 5 |
2,5 : 5,5 |
|
|
|
|
Bezirksklasse C |
|
Ergebnis |
| Sulzbach 2 |
Nauheim |
4: 4 |
| Hattersheim 4 |
Steinbach 4 |
4 : 4 |
| Flörsheim 2 |
Goldstein 2 |
5,5 : 2,5 |
| Rüsselsheim 2 |
Eppstein 3 |
1 : 7 |
| F-West 3 |
Bad Soden 3 |
5 : 3 |
|
|
|
|
Kreisklasse A |
|
Ergebnis |
| Kelkheim 2 |
Mörfelden 2 |
4,5 : 1,5 |
|
Bad Soden 4 |
Höchst 3 |
5 : 1 |
| Sulzbach 3 |
König Nied 3 |
1,5 : 4,5 |
| Steinbach 5 |
Hofheim 8 |
1 : 5 |
| Groß-Gerau 3 |
Hofheim 6 |
2,5 : 3,5 |
|
|
|
|
Kreisklasse B |
|
Ergebnis |
| Eschborn 3 |
spielfrei |
|
|
Bad Soden 6 |
Hochheim 4 |
1 : 5 |
| Hattersheim 5 |
Hochheim 3 |
1,5 : 4,5 |
| Eppstein 5 |
Eppstein 4 |
0,5 ; 4,5 |
| Kelsterbach 3 |
Raunheim 2 |
1 : 5 |
|
Bad Soden 5 |
Flörsheim 3 |
1,5 : 4,5 |
|
|
|
|
Kreisklasse C |
|
Ergebnis |
| Kelkheim 3 |
Nauheim 2 |
2 : 3 |
|
Bad Soden 8 |
Steinbach 7 |
4,5 : 0,5 |
| Flörsheim 4 |
Steinbach 6 |
4 : 1 |
|
Bad Soden 10 |
Bad Soden 9 |
3,5 : 1,5 |
| Rüsselsheim 3 |
Hofheim 9 |
0,5 : 4,5 |
|
Bad Soden 7 |
Hofheim 8 |
0 : 5 |
Vierer-Pokal: Bad Soden 3 erreicht das Ende der Fahnenstange.
Aus gegen das Quartett von Fischbach. Jürgen Hertsch verlor seine
Partie und Robert Ackermann kämpfte
hartnäckig und beendete als letzter seine Partie. Kurt Fredershausen
musste erst nach 60 Zügen in einem Turm-Bauern-Endspiel, in dem sein
Gegner leichte positionelle Vorteile geschickt und konsequent
ausnützte, die Fahnen strecken.
Und für Dr. Bernhard Wiedemann (noch ohne DWZ) gab es
nach dem Verlust eines Zentralbauern wenig Hoffnungen, er
riskierte noch einige Gegenangriffe bei Material-Rückstand, doch dann war
seine offene Königsposition nicht mehr zu halten.
Fazit: gut gekämpft
gegen einen gemäss DWZ-Papierform hoch überlegenen Gegnern, mit 0:4
Punkten schied Bad Soden 3 aus dem Pokal-Wettbewerb aus. Glückwunsch
an das Fischbach-Quartett.
Bad Sodener Spieler bei Turnieren. 2 Ergebnisse unser
Spieler: Benjamin Felmy wurde in Hattersheim 5. von 20 mit 5,5 Punkten
von 9 möglichen, in Bad Homburg gab es für Smith Meyer nur Platz 55
und für Michael Leach den letzten Platz 63, den einzigen Sieg für
Michael gab es auch noch kampflos! Beide Turniere waren hochkarätig
besucht, viele Spieler mit deutlich über 2.000 DWZ! Mehr finden Sie
hier:
http://www.schachclub-hattersheim.de/index16.htm
und
http://ebc.de/schachklub/chronik/200/3/intern/stadt/bsm_rangliste.htm
Zwischenstand der Vereinsmeisterschaft (6. Runde):
|
Teilnehmer |
Teilnehmer |
Ergebnis |
|
Dr. Philipp, Gunnar |
Rödiger, Thomas |
|
- |
|
|
Felmy, Benjamin |
Bettenbühl, Roland |
1 |
- |
0 |
|
Dietz, Gerolf |
Großjohann, Daniel |
1 |
- |
0 |
|
Dr. Bittner, Friedrich |
Romanov, Sergiy |
1 (kampflos) |
- |
0 |
|
Kenk, Gerhard |
Smith-Meyer, Geir |
0 |
- |
1 |
|
Ochs, Michael |
Meisgeier, Sven |
1 (kampflos) |
- |
0 |
|
Ackermann, Robert |
Hoss, Michael |
0,5 |
- |
0,5 |
|
Leach, Michael |
Götting, Ulrich |
0 |
- |
1 |
|
Meyer, Stefan |
Leach, Julien |
1 |
- |
0 |
|
Schäfer, Rudi |
Leach, Christoph |
0 |
- |
1 |
|
Mangold, Else |
Hertsch, Andreas |
1 (kampflos) |
- |
0 |
|
Azizou, Kenan |
Fredershausen, Kurt |
0 |
- |
1 |
|
Knies, Werner |
Petersen, Christof |
1 |
- |
0 |
|
Kappellusch, Stefan |
Hertsch, Jürgen |
1 |
- |
0 |
|
Ruppel, Dieter |
Decker, Tobias |
1 |
- |
0 |
|
Merz-Zönnchen, Rolf |
Bello, Valerio |
1 |
- |
0 |
|
Malinowski, Klaus |
Witt, Maximilian |
1 |
- |
0 |
|
Spreng, Sebastian |
Leimer, Hannelore |
|
- |
|
|
Schmakowski, Oliver |
Wolny, Christian |
1 |
- |
0 |
|
Markert, Marcel |
Frank, Geerti |
1 |
- |
0 |
|
Woywod, Horst |
Kysylan, Maxym |
1 |
- |
0 |
|
Redelbach, Alexander |
Arndt, Manfred |
0 |
- |
1 (kampflos) |
|
Thieme, Daniel |
Bello, Valentina |
0 |
- |
1 |
|
Arnold, Max |
Siewecke, Florian |
1 |
- |
0 |
|
Fidlschuster, Georg |
Ramirez, Jonny |
0 |
- |
1 |
|
Dehn, Philipp |
Freilos |
|
- |
|
|
|
Die erste Mannschaft von Bad Soden erlitt beim Schachclub
Eschborn das Pokal-Aus. In der zweiten Vierer-Pokal-Runde der
MTS-Vereine hatten die Spieler der ersten Mannschaft gegen den
ebenfalls in der MTS-Liga spielenden SC Eschborn das Nachsehen: mit 1,5
: 2,5 Punkten mussten sie wieder den Heimweg antreten. Am ersten Brett
kam Vereinsmeister Benjamin Felmy (DWZ 2090) gegen den 14-jährigen Jan
Sohl (DWZ 1847) nicht über ein Remis hinaus und auch Thomas Rödiger
(DWZ 1956) trennte sich unentschieden von Jan Blumenstein (DWZ 2031)
unentschieden. Eine Niederlage gab es für Dr. Bittner (DWZ 1936) am
dritten Brett. Doch Dr. Philipp (DWZ 1934) erreichte an Brett vier gegen
den stärksten Eschborner Spieler, FM
Horst Schnitzer (DWZ 2041), ein beachtliches Remis.
November 2003
Peter Hegner in Lossburg erfolgreich. Beim 44. EVA
Hauptturnier, welches am 11. Oktober in Losberg zu Ende ging, erzielte
unser Spieler der zweiten Mannschaft beachtliche 5 Punkte aus 9
Partien.
Damit plazierte sich Hegner unter den 45 Teilnehmern auf den 19.
Rang. Er verbesserte seine DWZ-Leistung auf 1671. Sieger wurde der für
den Schachclub Eppingen spielende Hans Stadt mit 7.5 aus 9.
Spielortverlegungen: Für die am
7. Dezember angesetzten Heimspiele der MTS-Mannschaftsrunde #4 müssen
aus logistischen Gründen die Spielorte in Bad Soden aufgeteilt werden:
- Bad Soden 1 - Flörsheim 1
(Bürgerhaus, Bad Soden-Neuenhain)
- Hattersheim 3 - Bad Soden 2
- F-West 3 - Bad Soden 3
- Bad Soden 4 - Höchst 3
(Hasselgrundhalle Bad Soden)
- Bad Soden 6 - Hochheim 4
(Badehaus im Kurpark Bad Soden)
- Bad Soden 5 - Flörsheim 3
(Bürgerhaus, Bad Soden-Neuenhain)
- Bad Soden 8 - Steinbach 7
(Hasselgrundhalle, Bad Soden)
- Bad Soden 7 - Hofheim 8
(Hasselgrundhalle, Bad Soden)
Bericht aus der Schülerliga - oder wenn der Große Vorsitzende
selbst Feuerwehr spielen muss:
Die Schülerliga-Partie war um 18:00 Uhr angesetzt, aber infolge
Transportschwierigkeiten schaffte Philipp Dehn erst, um 18.35 Uhr in
Hofheim zu sein. Dort kämpften bereits Christof Petersen, Benedikt
Kirsch und Carsten Segesser schon gegen die starke Hofheimer 2.
Jugendmannschaft. Philipp hatte dann noch 7 Minuten Zeit für seine
Partie, konnte seinen Gegner noch Schach Matt setzen. Das war leider
der einzige Punkt für Bad Soden, denn beim Rückspiel gab es für
Philipp und seine Mannschaftskameraden eine klare Niederlagen. Obwohl
Christof Petersen schon 2 Mehrbauern hatte übersah er dann einen
starken Zug seines Gegners, wo er leider durch ein gedecktes
Läuferschach seinen Turm verlor.
Schülerliga Second Division Runde 5 am 18.11.03:
Hofheim 2 gegen Bad Soden 2 Ergebniss 3:1
van Woelderen, Jonathan (DWZ 1.161) gegen Dehn, Philipp 0:1
Schwarz, Dominik (DWZ 1.490, Gastspieler von Flörsheim) gegen
Petersen 1:0
Schmucklermann, Alexandra (DWZ 891) gegen Kirsch 1:0
Schmucklermann, Michael (DWZ 1.246) gegen Carsten Segesser 1:0
Schülerliga Second Division Runde 6 (Rückspiel)
Bad Soden 2 gegen Hofheim 2, Ergebnis 0:4
Dehn gegen van Woelderen 0:1
Petersen gegen Schwarz 0:1
Kirsch gegen Alexandra Schmuklermann 0:1
Carsten Segesser gegen Michael Schmuklermann 0:1
Der Abtausch ist die Seele des
Schachspiels - aber auch der Beginn der Langeweile. Die
letzte und entscheidende Partie zwischen X3D Fritz und Kasparov konnte
nicht an die Spannung und Dramatik früherer Auseinandersetzung
anknüpfen. Im 27. Zug gab es das Remis, das Match über 4 Partien
endete ebenfalls 2 : 2 unentschieden.
Zum Nachspielen >>>hier
Auslosungen zur 2. Runde des MTS-Vierer-Pokals
(zu spielen bis zum 21.12.2003). Die Lose zog Schachfreund
Schwichtenberg vom SV Hofheim.
|
SC Eschborn 3 (KB) |
- SV Groß-Gerau 2 (BB) |
|
SC Sulzbach (BA) |
- SC F-West 2 (BA) |
|
SC Bad Soden 5 (KB) |
- SC Hattersheim 2 (MTS-L) |
|
SK Raunheim (BB) |
- SV Groß-Gerau (BA) |
|
SC Steinbach 3 (BA) |
- SV Hofheim 3 (MTS-L) |
|
SC Eschborn (MTS-L) |
- SC Bad Soden 1 (MTS-L) |
|
SC F-West 3 (BC) |
- SV Kelsterbach (MTS-L) |
|
SF Taunus (MTS-L) |
- SC Flörsheim (MTS-L) |
|
SC Steinbach 6 (KC) |
- SC Eschborn 2 (BB) |
|
SC Bad Soden 3 (BC) |
- SC Fischbach (BB) |
|
SC Sulzbach 2 (BC) |
- SV Rüsselsheim (BA) |
|
SC Flörsheim 3 (KB) |
- SV Kelsterbach 2 (BB) |
|
SC Flörsheim 2 (BC) |
- SF Kelkheim (MTS-L) |
|
SVG Eppstein 2 (MTS-L) |
- SF Mörfelden (MTS-L) |
Schülerliga: Ergebnisse vom 14.11.2003 Runde 3 und 4:
Schülerliga Premier Division, Runde 3 vom 7.11.03
Frankfurt West 1 gegen Bad Soden 1, Ergebnis 3:1
Kolb, Axel (DWZ 880) gegen Witt, Maximilian 1:0
Petri, Eike gegen Wolny, Christian 1:0
Grohmann, Leonhard (DWZ 1137) gegen Leach, Julien 1:0
Quarkaxhija, Richard gegen Leach, Christoph 0:1
Schülerliga Premier Division, Runde 4 (Rückspiel)
Bad Soden 1 gegen Frankfurt West 1, Ergebnis 2,5 : 1,5
Witt gegen Kolb, Axel 0,5:0,5
Wolny gegen Petri 0:1
Leach, Julien gegen Grohmann 1:0
Leach, Christoph gegen Quarkaxhija 1:0
Runde 3 (Second Division)
Bad Soden 3 gegen Hattersheim 1 4:0 kampflos
(Uhren waren bei Hattersheim abgelaufen, kamen zu spät!) Brendel,
Leon gegen Kreß, André + zu - Arnold, Max gegen Steinbrech, P. + zu
- Olumi, Ramin gegen Kleine, Florian + zu - Fidlschuster, Georg
gegen Petry,M. + zu -
Runde 4 (Second Division, Rückspiel)
Hattersheim 1 gegen Bad Soden 3 3:1
Kreß, André gegen Brendel, Leon - zu + (0:1 kampflos) Steinbrech
gegen Arnold 1:0 Kleine, Florian gegen Olumi, Ramin 1:0 Petry, M.
gegen Fidlschuster, Georg 1:0
Vereinsmeisterschaft mit Überraschungen: Zwischenergebnisse
der Runde 6 liegen nun >>>hier
vor. Entgegen aller Erwartungen erzielte Michael Hoss (DWZ 895) ein
Remis gegen Robert Ackermann (DWZ 1401) und Valentina Bello (ohne DWZ)
besiegte Daniel Thieme (DWZ 807) mit 1 : 0. In den oberen Punkterängen
setzte sich Titelverteidiger Benjamin Felmy erwartungsgemäss gegen
Roland Bettenbühl mit 1:0 durch. Und die faustdicke Überraschung
schaffte der 7-jährige Christoph Leach (DWZ 816): Er siegte mit den
schwarzen Steinen gegen unseren Senior Rudi Schäfer (DWZ 1271)
Kann Gary Kasparov noch gegen den Computer gewinnen? Alles
spitzte sich im 3. Match Mensch - Maschine auf diese Frage zu. Die
erste Partie endete unentschieden, die zweite verlor Kasparov -
Zwischenstand 0,5 - 1,5 zugunsten des Computers. Und es waren nur noch
zwei Partien zu spielen in dem auf vier Partien angelegten Duell
zwischen der menschlichen und künstlichen Intelligenz. Kasparov musste also in der dritten Partie
volles Risiko eingehen um zumindest noch das Match ausgeglichen zu
gestalten. Kasparov begann die Partie in aggressivem Stil und spielte
in der Eröffnung ein abgelehntes Damengambit in der Semi-Slavischen
Variante.
Diese Eröffnungsvariante tauchte schon 1849 in der Schachwelt auf,
bekannte Spieler wie Blackburne, Chigorin, Steinitz, Pillsbury,
Marshall, Tartakover, Tarrasch, Maroczy, Euwe, Reti, Aljechin,
Bogoljubow, Colle, Rubinstein, Najdorf, Taimanov, Löwenfish, Keres
oder Botvinnik - sie alle hatten diese im Repertoir. Und auch Kasparov
kannte diese Variante, verlor er doch mit den schwarzen Figuren
zuletzt sensationell gegen den Israelischen GM Huzman beim
Europäischen Club Cup 2003.
Mit konsequentem
Angriffsspiel - Kasparov verzichtete auf eine Rochade - war DEEP FRITZ
nicht in der Lage, in einer geschlossenen Partie über fast planlose Figurenbewegungen hinweg zu
kommen. Die geschlossene Position war durch lange, in sich verhakte
Bauernketten gekennzeichnet. Kasparov hatte eine Kette von f2 bis b6 aufgebaut, DEEP
FRITZ blockierte mit der schwarzen Bauernkette von b7 bis e4 die
Möglichkeiten seiner eigenen Figuren. Nach
einem strategischen Fehler von DEEP FRITZ konnte Kasparov den
Randbauer auf a5 gewinnen. Dann griff er - ganz im Sinne von
Nimzowitsch - die gegnerische Bauernkette an deren Basis auf b7 an.
Die Bewegungsfreiheit der schwarzen Figuren war extrem
eingeschränkt, und so kam DEEP FRITZ nie zu einem langfristig
konzipierten Spiel und gab nach 45 Zügen auf. Die Götterdämmerung war
noch einmal verschoben worden.
Spielen Sie diese Partie >>>hier nach.
Bad Sodener Mannschaften
können doch noch gewinnen!": Ergebnisse der Runde 3 der
MTS-Mannschaftskämpfe am 9.11.03.
- Bad Soden 1 gewinnt ganz
klar bei Hattersheim 1 mit 5,5:2,5
- Bad Soden 2 verliert
unglücklich gegen Eschborn 2 mit 3,5 zu 4,5 (Zum Schluß waren drei
Partien in Zeitnot, Götting gewann, Ochs remisierte. Die spannenste
Partie war bei Sven Meisgeier der nur 10 Minuten für 20 Züge zum
Schluß hatte, gewinnt Turm gegen Springer, verliert wieder Turm
gegen Springer zurück, verliert noch 2 Bauern und verliert die
Partie, weil er die Zeit überschritten hatte (nur 39 Züge!)
- Bad Soden 3 verliert knapp
gegen Rüsselsheim 2 mit 3,5 zu 4,5 (Ackermann an Brett 1 muß beim
Stand von 3:4 remisieren, da er keine Gewinnchance hatte.
- Bad Soden 4 gewinnt in
Nied 4:2 (Malinowski und Sieweke gewinnen kampflos, Julien und
Christoph Leach gewinnen die Dame der Gegner und Ihre Partien!
- Bad Soden 5 spielfrei ,
Bad Soden 6 verliert 0:6 bei Hochheim 3
- Bad Soden 7 gewinnt
eindrucksvoll gegen Kelkheim 3 mit 4:1 (Tobias Schmieder, Hoss,
Thieme und Redelbach gewinnen.
- Bad Soden 8 verliert bei
Steinbach 6 2:3 (Petersen und Kirsch gewinnen)
- Bad Soden 9 gewinnt ganz
klar gegen Flörsheim 4 mit 4:1
(Arnold, Kysyslan, Brendel und Georg Fidlschuster gewinnen)
Bad Soden 10 verliert in Hofheim 9 mit 1:4, einziger Punkt durch
Jonny Ramirez
Man in Black: Im publizitätsträchtigen Wettkampf "Mensch gegen
Maschine" trifft Gary Kasparov auf DEEP FRITZ, ein speziell aufgerüstetes
Computersystem mit der Schachsoftware von Chessbase.
Die erste Partie war spannungsgeladen und FRITZ erzwang durch
Zugwiederholung ein Remis. In der zweiten Partie musste Kasparov mit
Schwarz antreten. Wie DEEP FRITZ dann Kasparov mit positionellem Schach
bezwang, können (und sollten) Sie
hier nachspielen. Die dritte Partie verlor Kasparov gegen DEEP
FRITZ, Zwischenstand 0,5 - 2,5.
Ergebnisse der Schülerliga,
gespielt am 7.11.03 in der Hasselgrundhalle:
-
Bad Soden 2 gegen Sulzbach 1 (3. Runde) 4:0
Philipp Dehn gegen Volker Knauthe 1:0
Steffen Voigt gegen Tim Weissmann 1:0
Christof Petersen gegen Philipp Günzler 1:0
Peter Busch gegen Sascha Löbner 1:0
-
Sulzbach 1 gegen Bad Soden 2 4. Runde (Rückspiel) 2:2
Volker Knauthe gegen Philipp Dehn 0:1
Tim Weissmann gegen Jonny Ramirez 1:0
Philipp Günzler gegen Christof Petersen 0:1
Sascha Löbner gegen Daniel Smith-Meyer 1:0
Am 15. November beginnen die
Main-Taunus-Jugendeinzelmeisterschaften in der Stadthalle Frankfurt-Zeilsheim für die Altersgruppen U10 bis U18:
Ausschreibung und
alle Runden-Termine.
Geri's Game oder die Psychologie des Schachspiels: Dass
Schach nicht nur von Logik und kühlem Kalkül beherrscht wird, zeigt
dieser
Oscar-gekrönte Film von Pixar (QuickTime Viewer
wird benötigt und kann kostenlos heruntergeladen werden). Wer
genau hinschaut wird feststellen, dass eine etwas ungewöhnliche
Eröffnung (Eco C20) gespielt wird. Diese kommt tatsächlich im
Turnierbetrieb gelegentlich vor, so zuletzt beim 17. El Puerto St.
Maria Open in Cadiz, Spanien. Hier spielte Diaz Ferdinand gegen Garcia
Borondo in der ersten Runde: 1 e4 e5, 2. f3 Lc5, 3. Lb5 Sc6, 4. Sh3
d5, 5. exd5 Dh4+, 6. g3 Dxh3, 7. Tg1 Dxh2, 8. Tf1 Dxg3+, 9. Tf2 Dxf2+.
Tonto!
3 Ergebnisse vom MTS Viererpokal 1. Runde:
Bad Soden 5 gegen Hochheim 2 - 4:0 kampflos gewonnen, da Gegner nicht
angetreten ist (Michael Leach, Stefan Schmieder, Schmakowski,
Kappellusch) Bad Soden 5 damit eine Runde weiter!)
- Bad Soden 2 gegen Sulzbach 1 1:3
Götting-Kominek 0:1, Hegner-Fay 0:1, Geir Smith-Meyer-Henninger
1:0, Ochs-Bennewitz 0:1. Bad Soden 2 damit ausgeschieden!
- Bad Soden 7 gegen Sulzbach 2 0:4
Hoss-Brendel 0:1, Stefan Schmieder-Koller 0:1,
Redelbach-Richter-Häbich 0:1, Voigt-Pawlik 0:1. Bad Soden 7 damit
ausgeschieden!
In der 2. Runde sind somit Bad Soden 1, 3 und 5!
Als neues Vereinsmitglied begrüssen wir herzlich
Rüdiger Schilb.
1. Eschborner Schach-Open
Unser Nachbarverein, der Schachclub Eschborn 1974, veranstaltete
das 1. Eschborner Schach-Open Turnier vom 24.-26. Oktober und erzielte
auf Anhieb mit 98 Teilnehmern eine hervorragende Resonanz.
In dem auf
5 Partien festgesetzten Turnier nach dem Schweizer System gewann IM
Igor Solomunovic aus Heidelberg mit einem halben Punkt Vorsprung vor
IM Klaus Klundt (Tegernsee). IM Stephan Solonar aus Offenbach wurde
Dritter. Von den Bad Sodener Teilnehmern spielte Geir Smith-Meyer mit
einer Turnierleistung von 1771 DWZ-Punkten ein hervorragendes Turnier
und verbesserte seine DWZ-Zahl um 43 Zähler auf nunmehr 1613 DWZ
(inoffiziell).
Die Ergebnisse auf einen Blick:
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Rang |
Name |
Verein |
Punkte |
|
1 |
Solomunovic Igor, FM |
Heidelberg |
4,5 |
|
2 |
Klundt Klaus, IM |
Tegernsee |
4,0 |
|
3 |
Solonar Stephan, IM |
Offenbach |
4,0 |
|
4 |
Kauch Markus |
Dotzheim |
4,0 |
|
5 |
Bogdanovic Grigori, IM |
Bad Mergenheim |
4,0 |
|
6 |
Ksieski Zbiegniew, IM |
Sailauf |
4,0 |
|
7 |
Boidman Yuri, IM |
Remagen |
4,0 |
|
8 |
Reschke Stefan, IM |
Oberursel |
4,0 |
|
9 |
Donchenko Anatoli, IM |
Hungen-Lich |
4,0 |
|
10 |
Meijers Viesturs, IM |
Aue |
3,5 |
|
39 |
Smith-Meyer Geir |
Bad Soden |
3,0 |
|
52 |
Ochs Michael |
Bad Soden |
2,5 |
|
73 |
Goetting Ulrich |
Bad Soden |
2,0 |
|
89 |
Fredershausen Kurt |
Bad Soden |
1,0 |
Vierer-Pokal: erwartungsgemäß hat unsere 6. Mannschaft gegen
Frankfurt West 3 mit 0-4 das Nachsehen gehabt. Die Einzelergebnisse:
Woywod - Renate Niebling 0:1, Frank - Platz 0:1, Leimer - Wienecke
0:1, Sieweke - Vogelgesang 0:1.
Oktober 2003
 |
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Alexander Grischuk, Achter der
Weltrangliste und Sieger des ORDIX-Open bei den Chess Classic Mainz
2003 kann sich nicht mehr richtig freuen: die Meistermannschaft vom
Lübecker SV wird kurzerhand aufgelöst. |
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Finanzamt will Spitzensportler melken:
Auf der Jagd nach dem letzten Steuergroschen hat das Finanzamt
jetzt Spitzensportler unterschiedlicher Prominenz ins Visier genommen.
Finanzminister Hans Eichel und die Zeitung mit den grossen Buchstaben
liefern sich medienwirksame Gefechte. Im Mittelpunkt: Formel-1
Weltmeister Michael Schuhmacher, Bruder Ralf Schuhmacher,
ex-Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich oder auch die Fußballstars des
gelb-schwarzen Biene-Maja-Vereins "BvB - Brasilianer von Borussia"
Dortmund - diese hatten eine bisher legale Steuerregelung der Nacht-
und Sonntagszuschläge ausgenutzt und wurden dafür vom Fiskus den
Pranger gestellt.
Nun erwischt es auch mit der Schach-Bundesliga-Mannschaft von Lübeck den
amtierenden Deutschen Meister: Die Finanzbeamten hatten
herausgefunden, daß nicht nur Spielerhonorare, sondern auch deren
Reisekostenerstattungen für Hotels und Verpflegung als Einkommen zu
versteuern wären. Das war dem Sponsor des Vereins doch wohl zuviel des
guten und er zog knapp 16 Tage vor dem geplanten Bundesligastart
kurzerhand seine GM-Promi-Mannschaft vom Spielbetrieb zurück und
lieferte gleich mehrere Begründungen dafür ab. Übrig
bleibt ein reduziertes Bundesliga-Teilnehmerfeld, ein erster bekannter
Absteiger (Lübeck) und die Erkenntnis, daß auch in der
Schachbundesliga die Sponsorengelder nicht von Dagobert Duck oder Bill
Gates finanziert werden. Auch die Bundesliga-Mannschaft vom Nachbarn
Hofheim kann aufatmen: die Reise nach St. Ingbert am 22./23.11. kann
um einen Tag gekürzt werden, braucht sie jetzt nur noch gegen
die noch verbleibenden Hanseaten aus Hamburg antreten. Und die Prominenten-Großmeister
vom Lübecker SV?
Alexander Grischuck (Siebter der Fide-Weltrangliste), Michael Adams
(Platz 8), Kettenraucher Vladimir Epeshin (Rang 37) oder
Schachbuchautor Dr. John Nunn (Rang 77) werden schnell herausfinden,
wo die nächsten Fleischtöpfe sind. Dumm ist nur, daß die
Wechselfristen schon abgelaufen sind und einige Turnierverträge
bereits mit
anderen Spitzenspielern abgeschlossen wurden. Der (fiskalische) Hund bellt, die
(Geld-) Karawane zieht
weiter.
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Nicolas Hartmann vom SV Hofheim
(rechts) im Spiel der Schülerliga gegen Bad Soden. |
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Auftakt zur Schülerliga: Die
Mannschaft von Hofheim 1 war zu Gast bei Bad Soden 1. Der zehnjährige Nicolas Hartmann führte seine Team-Mitglieder im
Hin- und Rückspiel mit jeweils 4:0 Punkten zu zwei ungefährdeten
Siegen.
Zuletzt stellte er beim 7. Karl-Mala-Open in Frankfurt-Griesheim
seine Spielstärke unter Beweis, holte 2 1/2 von 7 Punkten und erzielte
eine DWZ von 1451.
In einer weiteren Begegnung blieben Bad Soden 2 gegen Bad Soden 3
unter sich, hier gewannen zunächst die schwächer eingeschätzten
Spieler in der dritten Mannschaft mit 2,5 zu 1,5. Im Rückspiel drehte
die zweite Mannschaft dann den Spies um und gewannen ihrerseits mit
2,5 zu 1,5 Punkten.
Im Vierer-Pokal
traf die junge Mannschaft von Bad Soden 9 auf die erfahrenen Vier von
Steinbach 3 (u.a. mit Jürgen Claus, Ralf Hörner, Günter Becker) und
hatte erwartungsgemäss mit 0:4 Punkten auch das Nachsehen.
In der sechsten Runde der
Vereinsmeisterschaft bewies Michael Hoss seinen
zuletzt guten Überblick und erreichte gegen Robert Ackermann sein
zweites Remis in Folge. Dieses interessante Match mit
Damen-Bauern-Eröffnung können Sie
>>>hier nachspielen. Geir Smith-Meyer konnte mit Schwarz seine
Partie gegen Gerhard Kenk gewinnen. In der englischen Eröffnung
konnte Kenk zunächst eine leichte Initiative aufrecht erhalten,
doch am Ende setzte sich der Norweger klar durch.
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Auftakt zur Schülerliga: Christoph
Leach (vorne links) sammelte Erfahrungen im Match gegen Nicolas
Hartmann (vorne rechts) |
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Leach-Family-on-Tour: Papa
Leach nahm mit seinen beiden Söhnen am 29. Möhneseepokal-Turnier
(B-Open) teil. Michael erreichte mit 3 von 7 Punkten eine
Turnierleistung von 1410 Punkten und verbesserte seine DWZ-Zahl um 26
auf 1330.
Julien gewann 1 1/2 von 7, spielte eine famose
Turnierleistung von 1101 und kommt somit auf eine neue DWZ-Zahl von
904. Nur Christoph Leach, der jüngste im Trio, ging mit 0 von 6 leer
aus und büßte in seiner DWZ-Zahl geringfügig 7 Punkte ein.
Vereinsmeisterschaft: Der
Tabellenstand nach fünf (von neun) gespielten Runden liegt vor:
>>>hier
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Mit Narrenmatt gegen die
Supertalente? Fast könnte es wie bei Gullivers Reisen sein: Auf der
Insel Liliput versuchten die Zwerge, den Riesen Gulliver mit dünnen
Stricken zu bändigen. |
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Schülerliga: Termin plan liegt vor - kommt
es auf das Aufeinandertreffen der Super-Talente? Die Planer
der Schülerliga im MTS-Bezirk 7 haben ganze Arbeit geleistet: 12
Schülermannschaften, getrennt nach "Premier League" und "Second
Division", treten zum Wettkampf auf den 64 Quadraten an. Bad Soden ist
mit drei Mannschaften vertreten, Hofheim mit 2 Teams, alle anderen
Vereine haben jeweils eine Mannschaft gemeldet. Ganz prominent auf der
Teilnehmerliste ist beim SC Höchst Julian Geske, Jahrgang 1992 und
mit einer DWZ-Leistungszahl von 1856 ausgestattet. Darüberhinaus ist
Geske auch amtierender Deutscher Jugendmeister in der
U12-Altersgruppe. Jan Sohl vom SC Eschborn ist mit einer
DWZ-Leistungszahl von 1835 das zweite Super-Talent, das für den
SC Eschborn in der Schülerliga ans Brett geht. Bei den Spielpaarungen
trifft Jan Sohl auf Maxi Dapprich, mit 1204 DWZ etwa 600 Punkte
niedriger eingestuft, Nathalie Popovic aus Eppstein bringt 1292 DWZ
mit und Kristoffer Weißert vom SC Höchst kann noch 1159
DWZ-Leistungspunkte in die Wagschale werfen. Alle anderen Gegner haben
keine DWZ-Leistungszahl. Ähnlich wie bei Gulliver auf der Insel
Liliput wird es wohl auch Julian Geske treffen: von seinen Gegner
dürfte Nicholas Hartmann vom SV Hofheim (1544 DWZ) noch den stärksten
Widerstand leisten, alle anderen Gegner sind nach Papierform erheblich
schwächer einzuschätzen.
Doch wenn es zum Aufeinandertreffen der Mannschaften
aus Eschborn und Höchst mit den Supertalenten Geske und Jan Sohl
kommt, müssen sie sich brav aus dem Weg wegen: Jan Sohl ist an Brett 1
gesetzt, während Julian Geske an Brett 3 antritt - schön
regelkonform gemäss Ausschreibung. Die Spielpläne finden Sie in der
Rubrik "Termine" >>>hier.
Ergebnisse im Vierer-Pokal:
Kelkheim 3 gegen Bad Soden 3 0:4 (Ackermann, Ruppel,
Fredershausen und Jürgen Hertsch gewinnen), Bad Soden 2 kommt damit
eine Runde weiter. Steinbach 6 gegen Bad Soden 4 3:1 (Malinowski
und Knies remisieren, Merz-Zönnchen und Lintchuk verlieren), Bad Soden
4 ist also ausgeschieden. In der Partie Bad Soden 8 gegen Eschborn 2
verliert Bad Soden mit 0,5 zu 3,5 (Petersen remisiert, Kirsch,
Segesser und Decker verlieren), Bad Soden 8 ausgeschieden. Bad Soden
10 gegen Raunheim 1 0:4 (Witt, Wolny, Ramirez und Valentina Bello
verlieren), Bad Soden 10 somit ausgeschieden.
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Der achtjährige Valerio Bello feierte
einen Punktgewinn gegen den 16-jährigen Daniel Thieme (DWZ 807) |
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Die fünfte Runde der Vereinsmeisterschaft
2003 ist nun abgeschlossen. Sie brachte einige
Überraschungen und bringt nun Spannung in die nächste Runde. Können
die Punktgewinne auch in der nächsten Runde bestätigt werden?
Daniel Großjohann erkämpfte sich gegen Dr. Friedrich Bittner ein Remis, ebenso zeigte
Michael Hoss bei seinem Unentschieden gegen Gerhard Kenk eine
abgeklärte, ruhige Spielweise. Else Mangold erreichte eine
Punkteteilung gegen Ulrich Götting und Sergiy Romanov besiegte
überraschenderweise Jürgen Hertsch. Sohn Andreas Hertsch machte es
seinem Vater vor und gewann gegen Rolf Merz-Zönnchen mit 1:0, und
Youngster Valerio Bello gewann gegen Daniel Thieme. Alle
Ergebnisse der fünften Runde finden Sie
>>>hier.
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Der Mehrbauer in der rechten Hand ist
Gerolf Dietz (links) lieber als die Taube auf dem Dach: Auch die Nachanalyse
mit Oliver Remmert (Eschborn, Mitte) bestätigte das von Gerolf am
sechsten Brett der ersten Mannschaft vereinbarte Remis. Der
Eschborner Mannschaftsführer Matthias Müller (rechts) beobachtet mit
Interesse. |
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Der Chef-Logistiker rauft sich die Haare -
Der Kassierer freut sich.
Die zweite Runde der
MTS-Mannschaftskämpfe wurden am 12. Oktober gespielt und die siebte
Mannschaft von Bad Soden verlor den Überblick schon bei der Anfahrt
zum Spiellokal in Rüsselsheim.
Beim Eintreffen um 15:15 Uhr war schon
alles klar: regelkonform gingen alle Partien kampflos verloren und der
Chef-Logistiker raufte sich die Haare ob dieses Ungemachs.
Freuen
konnte sich dafür der Vereinskassierer - blieb diese Verspätung ohne
Strafgeldzahlung folgenlos. Alle anderen Ergebnisse sehen sie
>>>hier
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Oh wie gut daß niemand weiß
daß ich Rumpelstiltschen heiß. |
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In einer Damengambit-Partie kam es nach einer Anti-Meraner-Variante
mit dem Zug von Weiß
21. Txd5 zu rechts dargestellter Position, als Weiß den schwarzen
Bauern auf d5 schlug.
Hierzu ergeben sich folgende Fragen:
(1.) Weshalb kann Schwarz den weißen Turm Td5 nicht schlagen?
Diese Antwort müssen Sie selber herausfinden, das verraten wir
nicht...)
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Weiß ist der Gewinner der obigen
Partie Foto: Anna Dergachova-Daus / chessbase |
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(2.) Was macht Schwarz nach 22. Lxc4?
(3.) Den Gewinner der Partie (Weiß) sehen Sie links im Bild, aber wer spielte diese Partie mit Schwarz?
Die Antworten auf die Fragen 2 und 3 und die komplette Partie zum
nachspielen finden Sie
>>>hier.
Bürgermeisterwahl und Saisonauftakt: ein
rabenschwarzer Sonntag.
Jedesmal wenn in Bad Soden ein Wahlsonntag mit einem Termin der
Mannschaftskämpfe zusammenfällt, schrillen beim Chef-Logistiker des
Schachclubs die Alarmglocken. Denn die an sich schon knappen
Räumlichkeiten werden kurzerhand zu Wahllokalen umfunktioniert und die
Schachspieler stehen allenfalls noch vor der Wahl, ob sie nach der
Wahl im Badehaus im Kurpark oder eher im Bürgerhaus in Neuenhain an
die Bretter gehen sollen. Da der Schachclub mit 10 Mannschaften und
etwa 60 aktiven Spielern antritt, kommt aufgrund der Platzprobleme
kein einziges komplettes Heimspiel zustande und die Hälfte aller
Spieler müssen dann eben Auswärtsspiele bestreiten. Roland Bettenbühl fasst die Ergebnisse des ersten Spieltags zusammen: "Insgesamt war der Saisonauftakt für unsere
Mannschaften ein rabenschwarzer Sonntag. Die erste Mannschaft hat mit Kelkheim gegen einen schwächeren
Gegner mit 3:5 verloren, vor allen Dingen die Niederlagen an den Spitzenbretter ( 3
Niederlagen an Brett 1, 2 und 3) waren heftig, wobei man Felmy gegen
einen Spieler mit 200 DWZ mehr keinen Vorwurf machen kann. Volle
Punkte holten Götting und Dietz, halbe Punkte gab es für Fellner und
Zöller, der Rest verlor.
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Die Nachanalyse nach der
Zeitnotniederlage: Christian Hannemann (links) analysiert mit
Bernhard Heine (Taunus 2), Fritz Geiß (Mitte) beobachtet |
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Die 2. Mannschaft hatte Glück, dass Taunus nur mit 6 Mann antrat
und wir fast gegen die komplette (inzwischen aufgelöste) 3. Mannschaft gespielt
hatten. Es gewannen Smith-Meyer und Sauerteig kampflos, Meisgeier,
Michael Leach und Bettenbühl siegten, der Rest verlor.
Die 3. Mannschaft hat ihre Minimalchance zum Klassenerhalt bereits
am 1. Spieltag vermutlich verspielt und relativ klar verloren. Punkte gab es für
Stefan Meyer (1), und drei Remis für Robert Ackermann, Jürgen Hertsch und
Kurt Fredershausen.
Die 4. Mannschaft war gegen eine Hofheimer Mannschaft (mit DWZ
Schnitt 1.400) überfordert, nur Merz-Zönnchen konnte ein Remis holen. Die 5. Mannschaft hat gegen Eppstein 3,5:1,5 gewonnen. Es gewannen
Schmakowski, Kappellusch und Christoph Leach, Julien Leach remisierte.
Die 6. Mannschaft trat mit einer Stammspielerin und 2
Ersatzspielern an, 5 Stammspieler fehlten. Das ist zuviel, allerdings
hätten sie auch mit der kompletten Mannschaft gegen den Absteiger aus
Raunheim 2 0:6. verloren. Die 7. Mannschaft verlor überraschend gegen Bad Soden 10. Bei der
8. Mannschaft konnte lediglich Philip Dehn (erster Sieg für ihn)
gewinnen gegen eine starke 9. Hofheimer Mannschaft. Die 9. Mannschaft holte gegen starke Nauheimer einen Punkt, es
gewann Georg Fidlschuster, das war der erste Sieg für ihn".
Vielleicht hatten die Bad Sodener Wähler bei den Bürgermeisterwahlen eine
Einsicht: sie verhalfen den angetretenen Kandidaten ebenfalls zu einem
rabenschwarzen Sonntag, schickten den "schwarzen" Kandidaten gleich
mit der erforderlichen Mehrheit ins Rathaus und die roten, grünen und
transparenten Kandidaten wieder nach Hause - so ersparten sie allen
eine Stichwahl und unserem Chef-Logistiker etwas weniger Aufregung am
nächsten Spieltag. Dieser hätte - welch Zufall - am gleichen Termin
wie die eventuelle Bürgermeister-Stichwahl stattgefunden.
Der Angriff auf die rochierte
Königsposition nach der Bungee-Strategie. Es gibt viele
Tricks, um den Adrenalinpegel rasant in die Höhe zu treiben: Man
denke nur an den wohl bekanntesten Fallschirmspringer der Republik und
Erfinder des Politik-Projekts "18 Prozent" (Sorry, damit ist nicht
der Chef der
derzeitigen Regierungspartei in Berlin gemeint) oder das
Fernsehinterview eines bekennenden Weißbier-Fans mit "Rudi Nationale".
Auch eine Fernsehübertragung der Bundestagsdebatten über den Haushalt
oder die Agenda 2010 könnte diesen Zweck leicht erfüllen. Schachspieler
wenden beim Angriff auf die rochierte Königsposition zur Steigerung
des Adrenalinpegels auch gelegentlich die Bungee-Strategie an. Der
Bungee-Springer zeichnet sich ja durch ein unübertreffbares Vertrauen
in den Konstrukteur des Seilsprungs aus: Die Qualität des Gummiseils,
die Höhe des Sprungs und die maximale Ausdehnung des Seils sind alles
Einflussfaktoren, bei denen der Springer blindes Vertrauen in die
Fähigkeiten des Veranstalters setzt. Obwohl Schachspieler gelegentlich
in schwierigen Spielpositionen diese "Bungee-Strategie" anwenden und
mit blindem Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten einen Angriff mit
einem Figuren-Opfer einleiten, bleibt es dem gegnerischen
Verteidigungskonstrukteur überlassen, diese Strategie zu widerlegen.
Natürlich hat die Schachtheorie einige Regeln parat, wie man solche
Opferangriffe vorträgt. Damit Sie sich keine blutige Nase holen, haben
wir in unserer Theorie-Ecke unter "Schach+Training" einige schöne
Beispiele zu diesem Thema
bereitgestellt.
Dankeschön, wir sagen Dankeschön:
Das Informationsangebot auf
der Homepage des Schachclub Bad Soden erfreut sich eines gestiegenen
Interesse, wir bedanken uns bei den Besuchern: Im September
haben 1.106 Besucher insgesamt 5.600 Seiten abgerufen.
Guioco Piano con Saltimbocca Romana:
Am Freitag, den 3. Oktober treffen sich interessierte
Schachspieler um 20:00 Uhr Im "La Cucina" (Ecke
Alleestrasse/Gartenstrasse in Bad Soden) im Nebenzimmer zum geselligen
Spiel. Da die Hasselgrundhalle an diesem Feiertag geschlossen
ist, fällt das Kinder- und Jugendschach um 18:00 Uhr leider aus.
Saisonauftakt 2003/2004 entpuppt sich als
logistische Herausforderung: Es war schon etwas viel
Koordination erforderlich, die insgesamt 10 Mannschaften für diese
Saison pünktlich und in regulärer Aufstellung mit Stamm- und
Ersatzspielern an den Start zu bekommen. Auch durch die
Bürgermeisterwahl in Bad Soden wurden die regulären Räumlichkeiten
benötigt - mit Ausweich-Spiellokalen im Bürgerhaus Neuenhain und im
Kurpark-Badehaus konnte dann doch der Auftakt über die Bühne gehen.
Die Ergebnisse finden Sie
>>>hier